Support » Installation » 5 minuten Instalation? Bei mir geht es nicht

  • Gelöst happywanderlust

    (@happywanderlust)


    Hallo meine Lieben

    Ich hatte WordPress herunter geladen und nach dem das Lies mich Datei versucht die folgenden Schritte zu machen wie es da erklärt worden ist.
    Aber leider kapiere ich das überhaupt nicht 🙁
    Wie kann ich ein Passwort vom Webhoster kriegen wenn ich nicht einmal angemeldet bin?
    Wie genau funktioniert das Editor? Ich kann die Datei öffnen aber verstehe es überhaupt nicht was ich genau einfüllen muss und wie.
    Hatte mir erhofft durch WordPress eine Professionelle Homepage zumachen so das ich die ich momentan Betreibe auf Blogpost dann löschen kann.

    Wenn jemand von euch mir das Idioten sicher erklären kann wäre ich so Dankbar 🙂

    Danke

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  • Du suchst dir einen Anbieter raus, der dir Webhosting mit PHP und einer MySQL-Datenbank anbietet und schließt einen Vertrag ab. Im Gegenzug erhältst du Zugangsdaten, um Dateien per File Transfer Protocol (FTP) übertragen zu können. Ein beliebtes, kostenfreies Programm dafür ist FileZilla.

    Viele Webhoster richten dir bei Vertragsabschluss ebenfalls gleich eine Datenbank ein und teilen dir auch hierfür Zugangsdaten mit, die du für die WordPress-Installation brauchst. Wenn du keine Zugangsdaten für die Datenbank erhalten hast, dein abgeschlossener Vertrag aber (mindestens) eine Datenbank enthält, kannst du wahrscheinlich selber eine Datenbanken einrichten und deine Zugangsdaten selbst festlegen.

    Nachdem die Voraussetzungen für eine Installation geschaffen wurden, lädst du WordPress hier herunter: https://de.wordpress.org/latest-de_DE.zip

    Die komprimierte Datei entpackst du auf deinem Computer und lädst dann mit dem FTP-Programm alle Dateien und Verzeichnisse aus dem Verzeichnis wordpress in das Web-Stammverzeichnis deines Webhoster (oft als htdocs, www oder mit dem Namen deiner registrierten Web-Domain benannt) hoch.

    Wenn du nun im Browser die Adresse deiner Website eingibst, solltest du von einem Installations-Assistenten begrüßt werden, der zunächst die Zugangsdaten zur Datenbank abfragt und daraus selbständig eine Konfigurationsdatei wp-config.php erstellt – ein Editor ist also eigentlich gar nicht nötig. Du legst dann noch einen Benutzernamen und ein Passwort an, gibst der Website einen Namen (der später geändert werden kann) und dann kannst du auch schon loslegen, Blogbeiträge zu schreiben.

    Ein wenig geübte Anwender brauchen für die Installation maximal fünf Minuten. Für Anwender, die sonst wenig mit Computern zu tun haben, gibt es aber auch bei vielen Webhostern fertige Installations-Skripte, bei denen du nur auf „WordPress installieren“ klickst und fünf Minuten später die Zugangsdaten einer fertig eingerichteten WordPress-Website erhältst.

    Ist auch das noch zu kompliziert, empfehle ich dir, dich bei WordPress.com anzumelden: Name, Adresse, Passwort angeben und du kannst loslegen. Allerdings gibt es hier weniger individuellen Spielraum – du kannst (im Gegensatz zur eigenen Installation bei einem beliebigen Webhoster) nicht eigene Themes oder Plugins installieren. Manche sehen das als Einschränkung, andere vermissen nichts und freuen sich über die Einfachheit des Lebens.

    Wenn du zur Installation eine bebilderte Anleitung suchst, hilft dir vielleicht Das WordPress Praxisbuch von Gino Cremer oder das Video-Tutorial WordPress 4.5 – Der perfekte Lernkurs für Einsteiger und Fortgeschrittene. Außerdem gibt es in vielen Großstädten Anwendertreffen. Die Termine erfährst du hier im Forum Events.

    Hallo Bego,

    gibt es eigentlich Argumente pro oder contra, ob man alle Verzeichnisse und Dateien aus dem WordPress-Ordner ins Web-Stammverzeichnis lädt, oder ob man den entpackten WordPress-Ordner komplett als Unterverzeichnis hochlädt und dort die Installation vornimmt? Für Letzteres spricht aus meiner Anfänger-Sicht, dass man dieses neue WordPress-Unterverzeichnis (wie auch immer man es letztlich nennen mag) auch parallel zu einer eventuell schon bestehenden Website schon zum Testen nutzen kann. Gibt es eventuell noch andere Gesichtspunkte, die man berücksichtigen müsste/könnte?

    BTW: Extra-Dank an dieser Stelle mal für deine äußerst hilfreichen WordPress-Tutorials, in denen ich sehr viel gelernt habe und die mir den Spaß an WordPress vermittelt haben!

    Es gibt tatsächlich einen anderen Grund, wieso ich WordPress immer gerne in einem eigenen Verzeichnis installiere: Es ist nicht die einzige PHP-Anwendung.

    Wenn du z.B. PIWIK nutzen möchtest, ohne dazu eine Subdomain anzulegen, ist es viel sauberer, wenn du jede PHP-Anwendung in einem eigenen Verzeichnis hast. Ein Verzeichnis PIWIK, ein Verzeichnis WordPress, ein Verzeichnis mit einem Wiki, ein Verzeichnis mit …

    Allerdings erfordert die Installation von WordPress in einem eigenen Verzeichnis noch einen zusätzlichen Schritt (Kopieren und Anpassen der index.php, Verschieben der wp-config.php, Anlegen der .htaccess) – wir haben beide schon gesehen, dass das bereits Einsteiger überfordern kann.

    Freut mich, wenn du mit den Anleitungen etwas anfangen kannst! 🙂

    Danke dir für die einleuchtenden Argumente!

    Thread-Ersteller happywanderlust

    (@happywanderlust)

    ach so, das wusste ich nicht das ich ein anderen Anbieter dazu brauche.
    Daher Vielen Herzlichen Dank für das Beantworten meiner Frage 🙂

    Ob dir das alleine hilft, kann ich nicht beurteilen.
    Ich setze den Thread jetzt trotzdem erst einmal auf „gelöst“. Du kannst dich aber natürlich jederzeit melden, wenn du wieder Fragen hast. (Neue Fragen am besten in einem neuen Thread.)

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