Hallo,
dass bei einem Plugin unter „Getestet bis“ noch WordPress 6.9 steht, ist in der Regel nicht ungewöhnlich und meist auch kein Problem. Viele Entwickler aktualisieren diese Angabe nicht bei jeder neuen WordPress-Version, weil der Pflegeaufwand (über SNV) dafür im Verhältnis oft zu hoch ist. Solange das Plugin technisch funktioniert, ist eine ältere Angabe daher nicht automatisch ein Hinweis auf fehlende Kompatibilität.
Viele Grüße
Hans-Gerd
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Diese Antwort wurde vor 4 Tagen, 10 Stunden von
Hans-Gerd Gerhards geändert. Grund: Änderung und Ergänzung
Manche Entwickler übersehen die Änderung der Markierung zur Kompatibilität, auch wenn sie – wie in deinem Fall – eine Aktualisierung rausgeben. Die Markierung wird in einer einzelnen Datei durch den Entwickler gesetzt. Wenn du dir wegen der Angabe unsicher bist, wende dich an den Entwickler des Plugins, am besten über deren Supportforum: https://wordpress.org/support/plugin/accessibility-onetap/
Unabhängig davon noch ein Hinweis, und ich möchte dir dabei nicht von der Nutzung explizit dieses Plugins abraten sondern eher auf etwas hinweisen. Das Plugin stellt ein vermeintliches Barrierefreiheits-Widget bereit. Von deren Verwendung wird bereits seit geraumer Zeit abgeraten, auch auf Websiten der deutschen Behörden sind sie meines Wissens inzwischen unzulässig. Der Grund ist, dass diese eher ein Hindernis als eine Lösung sind. Es gibt dazu auch verschiedene Artikel:
https://barrierefrei-digital.net/warum-sie-kein-barrierefreiheit-overlay-widget-verwenden-sollten/
https://riemvision.at/blogs/ratgeber/warum-barrierefreiheits-widgets-overlays-sie-nicht-vor-strafen-schutzen
Auch im Leitfaden der „Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik“ wird davon abgeraten (Link zu einem PDF): https://www.bfit-bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Praxistipps-und-Leitfaeden/WCAG-Bedienbarkeit.pdf
Bei unserem WordCamp in Leipzig haben wir dieses Jahr erst real sehen können, wie eine gesetzlich Blinde an so einem Tool scheiterte und die Website gar nicht bedienen konnte. Hier im Video ab Minute 16: https://wordpress.tv/2026/05/09/caught-in-the-act-webseiten-live-mit-voiceover-auf-smartphone-erkunden/
Wie gesagt: absolut deine Entscheidung, soll nur ein Hinweis sein 🙂
@threadi
Absolut richtig:
Solche Plugins, die als Overlay-Tool vermeintlich für Barrierefreiheit sorgen sollen, sind überhaupt nicht empfehlenswert. Den Zweck des Plugins hatte ich glattweg gestern Abend übersehen. Danke, dass du darauf hingewiesen hast. Aber wie gesagt, entscheiden muss @dagmarkaufmann das selbst.
Guten Tag,
vielen Dank für Eure Rückmeldung und Infos, die ich bis jetzt nicht hatte! Ich werde das Plugin deaktivieren und löschen. Verschwindet dann das aktualisierte Plugin im Dashboard? Worauf muss ich beim Suchen und Verwenden eines richtigen Barriere-Plugin achten? Mir ist beim SEO-Ranking aufgefallen, dass etwas mit diesem Plugin schon in den Grundfunktionen nicht stimmen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Kaufmann
Wenn du das Plugin deaktivierst und löschst, ist es auch aus deinem Projekt völlig verschwunden.
Barrierefreiheit stellt man nicht unbedingt mit Hilfe von Plugins her. Das ist und sollte Aufgabe des Themes sein, welches dein Frontend gestaltet. Wenn du einen PageBuilder nutzt, dann ist der auch am Zug. Wenn du hierzu weitere Fragen hast, würde ich dir empfehlen dich zunächst an den Support deines Themes bzw. PageBuiulder zu wenden. Gerne kannst du dazu auch ein neues Thema hier im Forum erstellen, wo wir dann aber den Website-Bericht benötigen würden um dir konkretere Tipps geben zu können.
Wenn deine Frage hier damit geklärt ist, kannst du das Thema gerne auf gelöst setzen.
Hallo threadi,
das Plugin wurde gelöscht. Der Support meines Themes plant aktuell nichts bezüglich Barrierefreiheit, vielleicht in der Zukunft. Ich benutze den Gutenberg Blockeditor und habe dazu über Barrierefreiheit einige Infos gefunden und würde mich gegebenenfalls später noch einmal mit einem neuen Blog im Forum melden, falls ich nicht weiterkommen sollte. Ich setze das Thema auf gelöst.
Mit freundlichem Gruß,
Dagmar Kaufmann