Support » Installation » Aktualisierung bleibt hängen

  • Gelöst angesichtssache

    (@angesichtssache)


    Vielleicht kann mir jemand helfen:
    Beim Versuch, mein wordpress zu aktualisieren bleibt der Vorgang immer gleich am Anfang hängen:
    Wenn ich auf der Akutalisierungsseite den blauen Button „Aktualisiere jetzt“ (unter:Du kannst automatisch auf WordPress 4.9–de_DE aktualisieren oder das Paket herunterladen und manuell installieren) anklicke, bekomme ich ein neues Fenster, wie ich es von anderen Aktualisierungen gewohnt bin:“Runterladen der Aktualisierung von https://downloads.wordpress.org/release/de_DE/wordpress-4.9.zip…“.
    Es wird dann auch eine Weile geladen, doch dann passiert gar nichts weiter. Die Seite bleibt dann ewig so stehen…

    (Plugins und Themes habe ich vorher erfolgreich aktualisiert)

    Vielen Dank
    Hartmut von Angesichtssache

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

Ansicht von 15 Antworten - 1 bis 15 (von insgesamt 16)
  • Hast du mal geprüft, ob für deinen Webspace noch genug Speicherplatz zur Verfügung steht?

    Hast du vor dem Update mal die Plugins deaktiviert?

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Plugins sind deaktiviert, und ich habe noch 85% meines Webspaces frei, sodass es wohl nicht daran liegt.
    Jetzt habe ich gerade mit der Strato hotline telefoniert, und die sagen, dass ein updaten von 4,1 direkt auf 4.9 nicht geht. In der Strato-Seite „App wizard“ gibt es eine Information darüber: demnach gibt es die Option von 4.1 auf 4.5.3 zu aktualisieren. Dort ist auch ein Button, um die Aktualisierung zu starten, dann kommt aber leider ein Fenster mit folgender Meldung: „Bitte aktualisieren Sie ihr WordPress direkt im Administrationsbereich Ihrer Installation.“
    Im Admin Bereich finde ich aber keine Möglichkeit, die zu installierende Version auszuwählen ….

    So, ich war noch weiter aktiv, aber nur teilerfolgreich.
    1. ich hatte wohl eine alte PHP Version (5,3 Extended support), die neuere wordpress versionen nicht unterstützt. Die habe ich jetzt umgebucht auf 7.1

    2. Eine neue Auskunft vom Strato support: Ein direktes automatisches Update von 4.1 auf 4.5.3 (schon gar nicht auf 4.9) sei nicht möglich. Ich solle mich doch an einen wordpress-blog wenden, wo mir erklärt würde, wie das geht.

    Das habe ich hiermit getan 🙂

    Schön, dass wir jetzt ein paar Informationen zu deiner WordPress-Installation erhalten.

    Strato hat seinerzeit seinen Kunden mit dem App-Wizard eine modifizierte WordPress-Version angeboten, bei der automatische Aktualisierungen deaktiviert wurden, weil Strato die Updates „erst durch ein eigenes Audit prüfen lassen“ wollte – so die damalige Aussage. Ob das aktuell immer noch so ist, kann ich nicht beurteilen. Hauptsache, du wurdest nicht zwischenzeitich ohne dein Wissen gehackt.

    Bei dem Versionssprung kannst du sicherlich die Aktualisierung über Zwischenversionen versuchen. Ich wäre (natürlich nur nach einem verlässlichen Backup!) mutig und würde ein manuelles Update per FTP-Client durchführen:

    1. https://downloads.wordpress.org/release/wordpress-4.9-no-content.zip herunterladen, entpacken
    2. auf dem Webserver alle WordPress-Dateien mit folgenden Ausnahmen löschen:
    • wp-config.php
    • .htaccess
    • Verzeichnis wp-content mit Inhalt

    (Diese Dateien in der Aufzählung also nicht löschen, sondern auf dem Webserver belassen!)

    • Erst wenn der Löschvorgang vollständig abgeschlossen ist, die heruntergeladenen Dateien aus WordPress 4.9 hochladen.
    • Wenn das Hochladen abgeschlossen ist, über wp-login.php anmelden. Dabei wirst du gefragt, ob du ein Datenbank-Update durchführen möchtest, was du mit „Ja/OK“ bestätigst.

    also Punkt 1. ist erledigt: wordpress ist herunter geladen und entpackt.

    aber dann komme ich wieder an meine Grenzen: Der Webserver ist bei mir ja wohl Strato!? In der Datenbank dort finde ich nicht die genannten dateien.

    Außerdem gibt es noch ein neues Problem: Zwar ist meine Homepage noch aufrufbar, aber unter „http://angesichtssache.de/wp-login.php“ bekomme ich nur noch einen weiße Seite, wo früher das Login-Fenster erschien. Somit kann ich mich gar nicht mehr in mein WordPress einloggen.

    Der Webserver ist bei mir ja wohl Strato!?
    In der Datenbank dort finde ich nicht die genannten dateien.

    Das sind so eklatante Wissenslücken, dass ich an dieser Stelle eigentlich nicht mehr weiterhelfen möchte, sondern statt dessen empfehle, dass du dir jemanden suchst, der sich mit WordPress und Dingen wie dem Unterschied zwischen Datenbank und Dateien auf dem Webserver ein wenig auskennt. Oder du besuchst mal ein WordPress Meetup in deiner Nähe.

    Schade, dann entschuldige ich mich für die Inanspruchnahme der Zeit. Fakt ist, dass ich von der Sache tatsächlich nicht viel Ahnung habe, aber das will ich ja ändern, genau deshalb bin ich ja hier.
    Aber ich aktzeptiere natürlich, wenn jemand keine Lust darauf hat, sich in meine Niederungen zu begeben.
    Vielen Dank für die Hilfe und die offenen worte, ich begebe mich dann mal auf Wissenslückensuche.

    Du brauchst dich sicher nicht entschuldigen, aber es ist auch nicht so, dass wir hier mit zwei, drei Sätzen erklären können, was ein Webserver ist, wie du einen FTP-Client benutzt oder wie du per phpMyAdmin eine Sicherung deiner Datenbank vornimmst. Das ist Grundwissen, das wir hier voraussetzen müssen.

    Meine Antwort war überhaupt nicht arrogant gemeint, auch wenn das leider wohl bei dir so angekommen ist („…wenn jemand keine Lust darauf hat, sich in meine Niederungen zu begeben.“). Ich habe vielmehr Sorge, dass du wegen fehlenden Informationen mit Anleitungen an deiner Website eher noch mehr kaputt machst – und genau das möchte ich nicht.

    Grundsätzlich habe ich alle notwendigen Schritte ausführlich und schrittweise erklärt. Für jeden Schritt findest du im Web zahlreiche Tutorials, oft auch als Videoanleitung. Ich habe völliges Verständnis dafür, wenn AnwenderInnen entscheiden, dass sie den Aufwand nicht betreiben möchten – ich kaufe mir auch keine Kuh, weil ich einen Liter Milch trinken möchte. Nur solltest du dann eben jemand beauftragen, der das reglmäßig macht, mit den Begriffen etwas anfangen kann und die Aufgabe in 20 Minuten erledigt.

    Ein direktes automatisches Update von 4.1 auf 4.5.3 (schon gar nicht auf 4.9) sei nicht möglich.

    Nur einmal kurz zur Klarstellung: In Bezug auf den WordPress-Core ist das problemlos möglich. Alle notwendigen Update-Schritte werden Step-by-Step durchgeführt, so dass auch größere Schritte möglich sind.

    Plugins und Themes machen bei so großen Sprüngen eher Probleme, da sie wahrscheinlich veraltet, ggf. nicht weiterentwickelt wurden und nicht mehr kompatibel sind.

    Gruß, Torsten

    Ohne das nicht fachliche Thema hier auszuweiten: Das Ihr hier Euer Wissen und Eure Zeit kostenfrei zur Verfügung stellt ist aller Ehren wert. Und einen Anspruch darauf lässt sich in keiner Weise ableiten.
    Und „gerade raus“ ist mir auch recht. Bin nur gerade etwas frustriert, was meine Homepage betrifft, weil statt Lösungen die Zahl der Probleme wächst, was sicherlich auch am mangelnden Knowhow liegt….

    Also, ich arbeite mich noch mal intensiver in die Angelegenheit um bessere Fragen stellen zu können.

    Strato liefert eine Reihe von Hilfetheme, wie du per FTP-Client auf deine Dateien zugreifen kannst: https://www.strato.de/faq/path/363/FTP.html

    Zum Anfang könntest du versuchen, dir ein FTP-Account anzulegen (sofern nicht ohnehin vorhanden).

    Sobald du das erledigt hast, kannst du z.B. das kostenlos erhältliche Programm Filezilla auf deinem Computer installieren und so einrichten, wie auf der Hilfeseite von Strato beschrieben: https://www.strato.de/faq/article/837/So-einfach-ver%C3%B6ffentlichen-Sie-Ihre-Seiten-im-Internet-mit-FileZilla.html

    Mit diesem Programm löschst du einfach mal testweise die Datei readme.html. Das hat auf deine Website keine Auswirkung, aber du siehst dann schon mal, wo deine WordPress-Dateien sind.

    Danach überträgst du alle Dateien aus deinem Web-Verzeichnis in ein Verzeichnis auf deinem Computer – damit hast du dann schon mal eine Datensicherung deiner Dateien.

    Wenn das erledigt ist, kannst du mit der Anleitung weiter oben fortfahren.

    Wenn du dabei sorgsam arbeitest und die Schritte einzeln durchgehst, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Aber sicherlich wäre es einfacher, wenn du jemanden hast, der dich unterstützt oder bei Fragen über die Schulter schaut.

    So wie es aussieht mache ich Fortschritte 🙂
    1. filefilla kopiert gerade die wordpress daten vom server auf meine Festplatte und
    2. die neue WordPress Version liegt in einem Ordner entpackt bereit.
    3. habe ich wieder Zugang zu der Admin Seite der Homepage (es lag an der PHP-Einstellung bei Strato.
    4. auf dem Server befanden sich 4 Versionen von wordpress. Zwei davon konnte ich als nicht relevant identifizieren und habe sie (nach Sicherung) dort gelöscht. =Es funktioniert noch alles …

    Ich werde also weiter Schritt für Schritt die Anleitung befolgen.
    Es haben sich aber noch drei Fragen ergeben, zu den ich nirgends was gefunden habe:

    -Ich habe das so verstanden, dass die Kopien, die ich gerade vom Server auf den Computer kopiere meine Daten sichern. Also wenn es nicht laufen sollte kann ich die zurück kopieren und alles würde wieder laufen!? Worin unterscheidet sich diese Art der Datensicherung (die mir sehr einfach und vollständig erscheint) von dem empfohlenen Backup über ein Plugin (das ich vorher mit BackWPup gemacht habe)?
    -Auf meinem Server befinden sich jetzt 2 Ordner mit je einer wordpress-version für je eine Domain. Ist das nötig oder kann ein Datensatz zwei Domains unterstützen?
    Wenn man zwei benötigt: gibt es irgendwo eine Datei, die der Version die entsprechende Domain zuordnet?

    -Torsten schreibt: „Plugins und Themes machen bei so großen Sprüngen eher Probleme, da sie wahrscheinlich veraltet, ggf. nicht weiterentwickelt wurden und nicht mehr kompatibel sind.“
    Wenn die Plugins oder Themes tatsächlich nicht mehr funktionieren vermute ich, dass man das mit anderen Plugins oder Themes (und ein bischen Arbeit) wieder -vielleicht in einem etwas anderem Gewand- wieder hinbekommt mit den vorhandenen Grunddaten?

    Eine WordPress-Installation besteht aus

    1. den WordPress-Dateien, die du für Installation und Betrieb benötigst (ein paar Dateien im Web-Stammverzeichnis, ein Verzeichnis wp-admin fürs Backend und ein Verzeichnis wp-includes, mit dem Inhalte aufbereitet werden)
    2. Konfigurationsdateien für WordPress (wp-config.php) und Webserver (.htaccess)
    3. deinen eigenen Dateien im Verzeichnis wp-content, hierzu gehören deine eigenen Fotos, aber auch selbst installierte Themes und Plugins
    4. den Inhalten (also z.B. Text deiner Seiten und Beiträge), die in der Datenbank abgelegt werden.

    Bei einem manuellen Update tauschst du den 1. Teil aus, während alle anderen Teile unbedingt erhalten bleiben müssen – sonst sind deine Webseiten futsch!

    Bei einem manuellen Update der Dateien kann es schnell passieren, dass du versehentlich das Verzeichnis wp-content doch überschreibst, z.B. weil du vergessen hast, das Verzeichnis aus dem neuen Dateiensatz zu löschen. Wenn du dann diese Dateien nicht gesichert hast, hast du ein Problem. Deshalb ist es besser, wenn du die Dateien einfach erst einmal kopiert hast.

    Die Datenbank wird bei einem Datei-Upload per FTP-Programm (Filezilla) nicht angetastet. Klar kannst du von der Datenbank auch ein Backup machen (ich hätte dir dann noch erklären müssen, was phpMyAdmin ist und wie du damit die Tabellen sicherst), aber für deinen akuten Fall spielt das keine Rolle.
    Um eine Website komplett wiederherzustellen, also wenn Datenbank und Dateien unwiederbringlich verloren sind, brauchst du natürlich ein Backup von Dateien und Datenbank. Das geht dann tatsächlich bequem mit einem Plugin wie BackWPup – was aber eine funktionierende WordPress-Installation voraussetzt.

    Mehrere WordPress-Installation auf einem Server parallel zu installieren ist kein Problem. Du kannst getrennt voneinander mehrere WordPress-Websites laufen lassen, sogar mit nur einer einzigen Datenbank. Dazu wirst du bei der Installation nach einem sogenannten „Tabellen-Präfix“ gefragt, also einer individuellen Vorsilbe für jede Installation, z.B. web1_, web2_, usw. In der Konfigurationsdatei wp-config.php steht dann, auf welche Datenbank zugegriffen werden und (weiter unten!) welches Tabellen-Präfix verwendet werden soll.

    Wichtig ist eine saubere Trennung: Jede WordPress-Installation in einem eigenen Verzeichnis, nichts ineinander verschachtelt (wie ich es auch schon häufiger gesehen habe). Erfahrungsgemäß machen ineinander verschachtelte WordPress-Installationen auf kurz oder lang Probleme.

    Mehr WordPress-Installationen machen auch mehr Arbeit: Du aktualisierst WordPress, Themes und Plugins nicht nur einmal, sondern für jede zusätzliche Installation nochmal. Um das zu umgehen, kannst du eine sogenannte Multisite (auch Netzwerk genannt) anlegen, bei der zentral für alle miteinander verbundenen Websites WordPress, Themes und Plugins nur einmal installiert bzw. aktualisiert werden. Das Ganze ist aber für Einsteiger eine echte Herausforderung.

    Wenn die Plugins massive Probleme bereiten, siehst du im schlimmsten Fall bei Aufruf deiner Website nur noch ein leeres Browserfenster (White Screen of Death). Damit du dich wieder in deiner Website anmelden und Änderungen vornehmen kannst, musst du eingrenzen, welche Plugin die Probleme verursacht. Dazu benennst du per FTP-Programm das Verzeichnis wp-content/plugins in wp-content/no.plugins um. Im Backend bekommmst du dann den Hinweis, dass die Plugins nicht mehr (an der erwarteten Stelle) gefunden wurden und WordPress die Plugins deshalb deaktiviert hat. Danach benennst du das Verzeichnis wieder in wp-content/plugins und aktivierst dann ein Plugin nach dem anderen, bis dir wieder alles um die Ohren fliegt – dann weißt du, welches Plugin die Probleme verursacht und du brauchst nur noch das Verzeichnis dieses Plugins umbenennen oder löschen.

    Für Plugins, die keine Probleme bereiten, bekommst du Aktualisierungen angezeigt, die du dann (am besten einzeln) durchführen kannst. Für Plugins, die Probleme bereiten, kannst du entweder nach einer neueren Version suchen, die herunterladen, entpacken und das entpackte Pluginverzeichnis in wp-content/plugins/ hochladen oder du suchst nach einer aktuelleren Alternative, die du dann wie gewohnt über das Backend aktualisierst.

    Das waren sehr viel Informationen auf einmal. Wenn etwas unverständlich ist, frag bitte nochmal nach.

    HEUREKA !!!!
    Vielen Dank für die tolle Hilfe, es läuft alles wieder !!!

    (zumindest meine unwichtigere Privat-Homepage, an die wichtige mache ich mich demnächt, aber ich habe ja jetzt Übung, und ich weiß, wo ich Hilfe bekomme 😉

    PS: wenn mal Bedarf an einer Bildbearbeitung ist hast Du was gut ….

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