Hey Spripit,
um dir ein bisschen Klarheit zu geben. Du hast folgende Möglichkeiten:
1. Gutenberg + Theme (mit dem Gutenberg bereits kompatibel)
2. Alter Editor + Theme
4. Theme + eigenständiger Layout Builder wie Elementor oder Thrive
3. Theme mit eingebauten Editor (wie Enfold, Avada,…)
Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Schritt 1:
Als erstes solltest du überlegen, wie deine Menü und Seitenstruktur aussehen soll. Das könnte bei dir recht komplex werden, wenn du einen Blog und ein separates Wiki hast.
Mache dir dazu am Besten mal eine Struktur mit Stift und Papier. Welche Seiten brauchst du (Startseite, Über mich, Kontakt, Blog, Wiki, Shop …), möchtest du Kategorien verwenden? usw.
Schritt 2:
Dann solltest du überlegen, welche Inhalte du auf den einzelnen Seiten brauchst. Nur Text und Überschriften? Oder auch Bilder, Videos, usw.
Schritt 3
Welche Funktionalität benötigst du? Shop? Mehrsprachigkeit? Wiki? ….
Schritt 4:
Dann solltest du dir überlegen, welches generelle Layout du dir vorstellst. Also Minimalistisch, business, usw ….
Schritt 5:
Je nach dem wie deine Antworten zu 2 und 3 ausgefallen sind kannst du nun überlegen, welche Variante besser zu dir passt.
1. Gutenberg eignet sich aus meiner Sicht super für neue Projekte und für alle, die vor allem mit dem Content arbeiten möchten und nicht sich nicht so sehr mit HTML auskennen. Zwar ist Gutenberg noch in Beta, und hat ab und zu mal eine kleine Macke, aber man kann ihn durchaus schon verwenden. Ich selbst nutze ihn bereits in Kundenprojekten, da du neu in WordPress bist, musst du dich nicht erst umgewöhnen.
So gut wie jedes Theme kann mit Gutenberg bereits arbeiten, was den Vorteil hat, dass du quasie freie Auswahl bei den Themes hast und auch später auf ein anderes Theme wechseln kannst, ohne das komplette Layout neu zu machen. (Gutenberg wäre meine persönliche Empfehlung an dich).
2. Alter Editor
Der Alte Editor funktioniert ebenfalls mit dem jedem Theme. Er ist solide, kann jedoch nicht viele Laoyutoptionen. Falls du ein „fancy“ layout haben möchtest wie mit Hintergundbildern usw. wäre dieser eher nicht geeignet.
Dafür ist er aber sehr simple zu bedienen und gut geeignet für Textbasierten Content mit Bildern, Galerien usw. und er wird offiziell auch noch einige Jahre unterstützt.
Früher oder später wirst du vermutlich auf Gutenberg umsteigen müssen, was jedoch recht flüssig funktioniert.
3. Eigenständiger Page Builder (Elementor, Thrive,…)
Diese Page Builder werden als Plugin zusätzlich zu deinem Theme installiert. Damit kannst du ganz frei deine Webseite gestalten und anlegen.
Das hat den Vorteil, dass du ohne Entwickler-Kenntnisse deine Webseite frei gestalten kannst. Es hat jedoch auch den großen Nachteil, dass zum einen du ein gutes Auge brauchst um ansprechende Webseiten zu erstellen (denn du hebelst das Theme aus, dass du verwendest, und du kannst vor allem auch grobe Fehler in der Semantik und der technischen Struktur machen.
Zudem kannst du später nicht einfach mal eben, deine Farben der Webseite ändern oder andere Design-Faktoren, wenn du jedes einzelen Element stylst, denn du müsstest dann jedes Element wieder anfassen und umändern. Je nach umfang der Webseite kann das sehr arbeitsintensiv werden.
Durch die Komplexität der Builder, kann (muss nicht) es auch ab und zu zu Problemen kommen mit anderen Kompplexen plugins (Mehrsprachigkeit, Shop,…)
Kurzfassung: man kann sich schnell damit eine Webseite bauen, das Pflegen und warten kann recht umfangreich und aufwendig werden.
4. Theme mit eingebauten Editor (wie Enfold, Avada,…)
Es gibt zudem Themes, die ihren eigenen Layout Builder mitbringen. Hier gilt das gleich wie bei 3.
Man kann schnell damit eine Seite aufbauen (sobald man sich in die Themes riengearbeitet hat, was auch eine Weile dauern kann, da es viele Optionen gibt), jedoch ist die Wartung recht umfangreich.
Zudem kommt hier hinzu, dass du an das Theme gebunden bist. Würdest du auf ein anderes Theme wechseln wollen, müsstest du deinen gesamten Content, den du mit dem Page Builder erstellt hast, umbauen.
Zu 3 und 4 ist noch zu sagen, dass du in der Regel für die Einzelen Seite/Beitrag die Wahl hast, ob du den Standart-Editor von WordPress verwenden möchtest oder den Layoutbuilder.
Du könntest dich also auch für nur einzelne wenige Landingpages entscheiden einen Layoutbuilder zu verwenden und für den restlichen Content (Wiki usw.) den Standart Editor bzw. Gutenberg.
Ich hoffe ich hab dich nun nicht mit den ganzen Infos überfordert und hoffe es hilft dir weiter.
Fang im Zweifel mit einem kostenlosen Theme von wordpress.org/themes and und nutze erstmal den Gutenberg bzw. den Standart-Editor. Dann kannst du immer noch auf einen Layoutbuilder wechseln, wenn dir das nicht ausreichen sollte und dann wirst du auch eher deine Bedürfnisse kennen.