Support » Allgemeine Fragen » Anpassen funktioniert nicht auf Kontent.com

  • Hallo zusammen,

    mein Name ist Ingo Lindenau und ich bin neu hier im Forum. Ich habe bereits einige Fragen zu dem Thema gelesen, aalerdings ohne Erfolg. Ich verwalte neben zwei Firmen-Präsentationen auf 1&1 auch zwei private Musiker-Homepages mit WordPress. Dies ist zum einen meine eigene http://www.monsoon.de auf Strato. Diese Website funktioniert von Beginn an tadellos und ich verwende von Foxhound Band Themes das Premium-Theme Dark’n’Gritty Evolved in der Version 5.1.1.

    Nun bat mich eine befreundete Band, ihre Website ebenfalls zu übernehmen. Was lag da näher, als das vorhandene Theme erneut zu verwenden, was auch problemlos möglich ist. Also habe ich auf deren Webspace bei Kontent.com WordPress installiert, inkl. 80MB Datenbank.

    Die Seite ist hier zu finden: http://www.jokerswild.de

    Anfangs konnte ich auch problemlos über „Anpassen“ Einstellungen vornehmen. Dann habe ich im Dashboard einige Beiträge, Seiten und Menues erstellt. Dann kam ich über anpassen nicht mehr zu den Einstellungen, es wurde das Ladesymbol gezeigt, das wars, keine Menues. Nur „Speichern und publizieren“ und das „X“.

    Ich stand leider noch nicht vor diesem Problem und weiß auch keine Lösungsansätze, da es auf Strato problemlos läuft.

    In der problematischen Installation sind keinerlei PlugIns installiert. Ich habe auch alle Einstellungen nochmal zurückgesetzt… ohne Erfolg.

    Es wäre lieb, wenn mir jemand bei der Lösungsfindung helfen könnte. Hierfür schon mal vielen Dank!

    LG

    Ingo

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  • Edi

    (@psychosopher)

    Es scheint, dass PHP nicht richtig installiert ist. Die Dateien werden nicht „geparst“.

    Hallo Ingo,

    Es kann alles hier eingesehen werden: http://www.jokerswild.de/info.php

    entferne die Datei schnellstmöglich wieder. Phpinfo sollte aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich zugänglich gemacht werden.

    Siehe: 1, 2 (letzer Absatz), 3

    Edi

    (@psychosopher)

    Mittlerweile scheint PHP wieder zu laufen. 🙂

    @Anglika Wie Du vielleicht in diesem Thread mitgelesen hast, wird hier eine ziemlich absurde Sicherheitsdiskussion geführt. Zwar wird davon abgeraten, PHP 5.3, 5.4 oder 5.5 zu verwenden, dafür (öffentlich) eine Datei info.php einzurichten (beziehungsweise nicht erklärt, wie damit umzugehen ist).

    Grüß dich Edi,

    erklärt, wie damit umzugehen ist

    das habe ich ja nun nachgeholt. Alles gut.

    Edi

    (@psychosopher)

    Danke Dir!

    Thread-Ersteller ilindenau

    (@ilindenau)

    Danke für die Warnung, ich hatte es schlicht vergessen. Ja, die Seite läuft wieder und der Hinweis von Edi Goetschel war richtig, PHP war nicht korrekt installiert. Werde heute mal testen, ob PHP 5.4 die Lösung war, ansonsten muss Kontent die Seite auf einen anderen Server umziehen, auf dem auch 5.6 verfügbar ist. Wann PHP 7 verfügbar ist, konnte man mir dort allerdings noch nicht sagen! 🙂

    Hallo Ingo

    Werde heute mal testen, ob PHP 5.4 die Lösung war,

    Ich schließe mich da ganz der Meinung von Monika und Torsten an: PHP 5.4 ist nun mal EOL (end of life). Ganz offiziell wurde angekündigt, dass keine Sicherheitsupdates für 5.4 veröffentlicht werden – seit Anfang September 2015, siehe auch diese Tabelle. Ich finde es unverantwortlich darauf noch eine Website für seine Kunden aufzusetzen, diese PHP-Version als Hoster anzubieten und würde es für eigene Projekte auch nicht machen.

    Nun könnte man argumentieren, dass es durch seine 3-jährige Laufzeit eine ausgereifte Version ist. Leider zeigte die Vergangenheit, dass auch in älteren PHP-Versionen Sicherheitslücken schlummern, manche davon so hanebüchen, dass man den Kopf mit beiden Händen festhalten muss, um ihn beim Kopfschütteln zu stoppen. Ich habe eine Lücke in Erinnerung, die war so krass, leider erinner ich mich nicht mehr ohne weitere Recherchen an die Details.

    Ob die Entwickler nun trotz EOL trotzdem noch Patches nachliefern würden, darauf möchte ich mich nicht verlassen.

    Für das Geld, was bei Kontent.com das kleine Paket Hosting kostet, erhält man woanders schon 3 .de Domains + 3 externe, 50 GB Webspace, 10 Datenbank, Trafficflat, kostenlose Let’s encrypt Zertifikate, eigene Wahl der PHP-Versionen ab 5.5 bis 7.x und 512 MB Memory Limit, SSH-Zugang, PHP-Einstellungen editierbar und – was ich in der kurzen Zeit gesehen habe, hervorragenden Support und Know How.

    Warum WordPress diese älteren PHP-Versionen noch supportet kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass sie darüber lang und breit diskutiert und ihre (guten?) Gründe dafür haben werden. Würde Open-Source-Software hier eine klare gemeinsame Linie vertreten und nur offiziell supportete PHP-Versionen unterstützen – das wäre meiner Meinung nach der richtige Weg. Das würde Hoster zwingen auf aktuelle PHP-Versionen zu migrieren. Es wird so viel auf Sicherheit Wert gelegt (bei WordPress, s. automatische Hintergrund-Updates z. B.), doch in der Frage der PHP-Versionen ist man tolerant. Hätte, wäre, wenn – ist aber nicht so. Und diese Frage nach dem warum kann man eigentlich nur auf make.wordpress.org stellen, dort sind die Entscheidungsfinder.

    Und zu PHP 7.x: Dort läuft längst noch nicht jedes Plug-in, man sollte vor einem Wechsel auf jeden Fall erst einmal in einer Testumgebung prüfen.

    Edi

    (@psychosopher)

    @angelika Das mag alles stimmen. Aber die Praxis sieht eben anders aus: Über zwei Drittel aller öffentlich errreichbaren WordPress-Installationen verwenden PHP 5.4. Und damit scheint Deine berechtigte Frage (die auch im verlinkten Beitrag aufgeworfen wird) zumindest ansatzweise beantwortet zu sein: Es geht um Marktanteile. Wären nämlich die zwei Drittel (!) der WordPress-Installationen mit nicht mehr unterstützten PHP-Versionen weg, wäre WordPress wahrscheinlich nicht mehr die Erfolgsstory, auf die es so stolz ist.

    Du, Edi, ich frage derzeit in einem Supportforum eines Hosters nach, wieso noch PHP-EOL-Versionen verwendet werden. Antwort: Distributionen werden verwendet, die PHP mit Updates versorgen würden, es gebe ja nicht nur PHP.net. Nu habe ich natürlich nachgehakt, woher die Linux-Entwicklungen denn ihr PHP und die Patches erhalten und dass ich bislang immer dachte, dass Distributionen Pakete (von PHP.net) einspielen, oder ob die ihr eigenes PHP entwickeln würden ;-).

    Und auch angezweifelt, dass EOLs generell auf Sicherheitslücken aktueller Versionen geprüft und gepatcht werden – von wem auch immer. Bin gespannt, wie der Hoster oder wer auch immer die EOLs absichert. Antworten stehen noch aus.

    PS: und wenn die mir 1000 mal zusichern würden, dass alles immer aktuell gepatcht ist (auch EOLs), ich würde mich dennoch nicht drauf verlassen mögen. Und immer eine stabile! aktuelle PHP-Version nehmen, schon alleine aus Gründen der Performance. ICH habe ja die freie Wahl und ich bin verantwortlich dafür, was ich wähle. Notfalls wechsle ich den Hoster

    Ich finde es unverantwortlich [… snip] diese PHP-Version als Hoster anzubieten

    Ich bin wirklich froh, dass ich diese Meinung revidieren muss. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich noch nie wirklich in so eine Situation kam, sondern immer nur mit aktuellen PHP-Versionen gearbeitet habe und ich auch keine Netzwerkadmin bin, von daher ich mich nie ausreichend mit der Thematik beschäftigt habe.

    Wie bereits im vorherigen Post erwähnt, verwenden Internetprovider Distributionen. Die meisten Sicherheitslücken betreffen mehrere PHP-Versionen und dafür gibt es natürlich dann auch Patches. Diese werden von den Paketentwicklern der Distributionen eingepflegt. Und für den Fall dass eine Sicherheitslücke nur in EOL-Versionen auftaucht, wird von ihnen selbst ein Patch entwickelt. Das macht meistens einer und die anderen übernehmen den dann. Oft auch von der kostenpflichtigen Distribution RHEL.

    Hoster bieten noch ältere PHP-Versionen an, weil Kunden teils noch ältere Skripts einsetzen, welche selbst natürlich potentiell gefährdet sind. Doch wenn auf einem Server alles richtig eingestellt ist, läuft jeder Account unter einem eigenen Benutzer und dann kann auch nicht auf die Daten/Dateien anderer Accounts zugegriffen werden. (hier habe ich allerdings noch so meine leisen Zweifel, ob das bei jedem Hoster wirklich immer so der Fall ist).

    Wie auch immer: Man sollte dem Hoster da ruhig etwas mehr ver- und zutrauen :D. Und ich denke genau dieses Kriterium, nämlich dass Distributionen die PHP-Versionen pflegen, ist das Pro-Argument für die Abwärtskompatibilität von WordPress – und nicht der Marktanteil (das wäre ja auch irgendwie grob fahrlässig).

    Nichtsdestotrotz würde ich IMMER eine aktuelle PHP-Version, die erwiesenermaßen stabil läuft, nutzen. Man hat davon Geschwindigkeitsvorteile und einfach mehr Zukunftsorientierte Kompatibilität.

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