Support » Allgemeine Fragen » Auf Server entwickeln, aber nicht öffentlich zugänglich

  • Gelöst loveparis

    (@loveparis)


    Hallo!

    Ich komme lokal mit WordPress schon gut zurecht, möchte aber lieber auf dem Server entwickeln, um die tatsächliche spätere Umgebung zu haben, in der ich z.B. mein Cashing-Plugin testen und Online-Performance-Tools nutzen kann.

    Ich will meine neue Website also auf dem Server erstellen, aber sie soll weder für menschliche Nutzer noch für Bots sichtbar sein, solange sie nicht fertiggestellt ist. Andererseits muss es mir möglich sein, Plugins zu installieren und sie auch up to date zu halten.

    Blöde Frage: Wie macht man das üblicherweise bei einer neu zu erstellenden Website?

    Ich habe mir schon mal Gedanken über 3 mögliche Lösungen gemacht, habe aber echt keine Ahnung, welche für mein o.g. Anliegen am besten geeignet sein könnte, bzw., welche Vor- u. Nachteile es jeweils geben könnte:

    – WP zum Erstellen in Unterverzeichnis installieren (für Suchmaschinen nicht freigeben) und dann nach Fertigstellung ohne Unterverzeichnis aufrufen, wie hier schön beschrieben

    – ein Plugin wie z.B. WP Staging nutzen und auf diesem Weg die Website aufbauen

    – Website hinter einem Coming-Soon-Plugin aufbauen

    Welche Methode nutzt ihr persönlich am liebsten bei einer neu zu erstellenden Website?

    Über Tipps und persönliche Erfahrungen würde ich mich sehr freuen, danke!

    • Dieses Thema wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von loveparis.
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  • Das kommt immer darauf an, was der Kunde/die Kundin möchte.

    Die Entwicklung in einem Unterverzeichnis gefällt mir dann am besten, wenn bereits eine Installation einer Website (mit was auch immer erstellt) vorhanden ist. Zusätzlich schütze ich das aber mit einem Coming-Soon-Plugin (Maintenance) oder Registered Users Only und teile Kunden, sobald die Website einigermaßen vorführbar ist, die Zugangsdaten mit. Dann lässt sich leichter besprechen, was vielleicht noch geändert werden soll. (Die Erfahrung zeigt aber, dass Kunden nicht zu früh „dazugeholt“ werden sollten, weil sie oft nicht einschätzen können, was mit welchem Aufwand geändert werden kann – entweder kommen dann abstruse Forderungen oder Kunden reagieren mit Schnappatmung, weil sie meinen, die Platzhalter-Bilder „bleiben jetzt so“. Bis es so weit ist, entwickle ich lieber lokal mit Local by Flywheel und ziehe die Website erst in einem „Release Candidate“-Zustand um.)

    Hallo,
    eine lokale Installation ist da natürlich eine Sache, bei der kein Bot und kein Mensch die Seite sehen kann. Ich nutze dazu Laragon – das ist superflott und sehr einfach zu warten. Ich bin vor kurzem von XAMPP auf Laragon umgestiegen.
    Später kann dann die Datenbank und der WP – Ordner migriert werden. Dazu gibt es auch wieder einige Plugins, wie z. B. Updraft Plus (eher für Datensicherung, aber auch sehr gut für eine Migration nutzbar) oder All in One WP Migration
    Alternativ kann man die Seite natürlich auch „normal“ entwickeln und unter Einstellungen > Lesen „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ ausschalten.
    Viele Grüße
    Hans-Gerd

    @hage Ich hätte vermutet, dass nach XAMPP ein Bitnami-Installer naheliegend wäre. Laragon ist schlanker oder weshalb hast du dich dafür entschieden? Nutzt du WP-CLI?

    Hallo @pixolin,
    nachdem bei mir Local by Flywheel nicht gelaufen ist (Abbruch mit Fehlermeldungen), habe ich mich nach Alternativen umgeschaut. Laragon ist wirklich sehr schlank, sehr flott, man hat ruckzuck eine andere PHP-Version installiert und die lokalen Instanzen habe ich mit überschaubarem Aufwand zu Laragon umziehen können.
    Ich habe eine Anleitung speziell zum Umzug von XAMPP auf Laragon erstellt.
    Kurz: Ich bin von dem Teil echt begeistert.
    Viele Grüße
    Hans-Gerd

    Das mit Flywheel ist ja mal doof. Hattest du die Beta installiert oder die stabile Version?

    Ich arbeite ja eigentlich nicht mit Windows, aber für meinen nächsten Kurs im Herbst wäre Laragon ggf. interessant. Muss ich mir mal anschauen. Danke für den Tipp.

    Ich habe Local by Flywheel mehrfach getestet, nachdem ich u. a. von Dir hier Beiträge dazu gelesen habe. Zuletzt habe ich das dann noch mal vor ca. 2 Wochen versucht und das hat leider wieder nicht funktioniert. Trotz einiger Recherchen zu dem Fehler, der in der Tat wohl schon häufiger bei anderen Nutzern aufgetreten war, habe ich keine Lösung gefunden und dann entnervt aufgegeben. Da XAMPP aber in der Tat ein wenig angestaubt ist, habe ich mich an eine Frage zu Laragon hier im thread erinnert.
    Wie gesagt: Ich bin jetzt richtig zufrieden mit der Lösung

    @pixolin, @hage
    Vielen Dank bis hierher schon mal für eure geschätzten Infos und Tipps! Ich muss meine Gedanken mal noch ein bisschen sammeln (momentan schwirrt mir wegen der vielen verschiedenen Möglichkeiten ein wenig der Kopf) und werde mich vermutlich morgen noch mit ein paar Rückfragen melden. 🙂

    momentan schwirrt mir wegen der vielen verschiedenen Möglichkeiten ein wenig der Kopf

    Na dann habe ich noch eine Idee für dich:

    Lege auf dem Server eine Subdomain an, in die du WordPress installierst. Um ganz sicher zu gehen, dass da niemand dran kommt, kannst du dann per Verzeichnisschutz (htaccess) die komplette Subdomain vor Zugriffen schützen.

    @bscu
    Vielen Dank auch für deinen Vorschlag!
    Entweder ein Unterverzeichnis oder eine Subdomain per htaccess zu schützen war auch meine erste Überlegung, die ich dann aber verwarf, weil sie eine zentrale Voraussetzung (s.o.) nicht erfüllt, weswegen ich auf dem Server entwickeln möchte: Der htaccess-Schutz verhindert, dass die an diesem Ort befindliche WP-Installation zu jedem Zeitpunkt der Entwicklung von einem der Online-Performance-Testtools gescannt werden kann – oder irre ich mich da?

    Mal von dem letztgenannten Manko der Unzugänglichkeit für Performance-Tools (wie gesagt, falls ich das falsch einschätze, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren!) abgesehen: Würden denn die anderen o.g. Voraussetzungen erfüllt, vor allem, dass auch in einer per htaccess geschützten Umgebung automatische Updates laufen können?

    Und noch eine letzte Frage zum Subdomain-Vorschlag:
    Diesen hatte ich auch deswegen hinter die Unterverzeichnis-Lösung gestellt, da mir Begos Unterverzeichnis-Lösung so schön einfach erscheint.
    Wie machst du das, wenn du deine in der Subdomain entwickelte und befindliche WP-Installation dann schlussendlich per TLD (meinedomain.de) aufrufen willst?

    Würde mich freuen, wenn du zu den fraglichen Punkten noch was sagen könntest, danke schon mal im Voraus dafür!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von loveparis.

    Der htaccess-Schutz verhindert, dass die an diesem Ort befindliche WP-Installation zu jedem Zeitpunkt der Entwicklung von einem der Online-Performance-Testtools gescannt werden kann – oder irre ich mich da?

    Das ist richtig.

    Würden denn die anderen o.g. Voraussetzungen erfüllt, vor allem, dass auch in einer per htaccess geschützten Umgebung automatische Updates laufen können?

    Automatische Updates funktionieren weiterhin

    Wie machst du das, wenn du deine in der Subdomain entwickelte und befindliche WP-Installation dann schlussendlich per TLD (meinedomain.de) aufrufen willst?

    Die Datenbank exportiere ich mit dem Plugin „Migrate DB“, kopiere alles Dateien aus der Subdomain in die Richtige Domain, importiere die Datenbank und korrigiere in der wp-config.php die Zugrifssdaten für die Datenbank.

    @bscu
    Freut mich sehr, dass du jede meiner Fragen beantworten konntest, vielen Dank!

    Falls das deine persönliche Vorgehensweise bei der Erstellung einer neuen Website ist und somit die genannten Live-Performance-Tests entfallen: Ist dir diese – mir im Moment sehr nützlich und wichtig erscheinende – Möglichkeit, schon während der Entwicklung (evtl. auch durch spontane performance-orientierte Vergleiche einzelner Lösungen) einfach nicht so wichtig und es reichen dir am Schluss Tests der vorläufigen Endversion, oder kannst du darauf aus Erfahrungsgründen mittlerweile verzichten? Durch diese Fragen will ich einfach rausfinden, ob ich diese Live-Performance-Tests während der Entwicklung evtl. überbewerte und sie als Ausschlusskriterium für die Wahl der Entwickliungsumgebung beiseite lassen kann. 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von loveparis.

    Nachtrag:
    Hat die Subdomain-Lösung in deinen Augen bestimmte Vorteile gegenüber der Unterverzeichnis-Lösung?

    Mit den Entwicklertools des Browsers kann man ja schon auf die Performance achten. Zumeist reicht mir aber das Gefühl, ob die Seite schnell genug ist oder nicht. Außerdem denke ich, dass die Performance überbewertet wird, denn es gibt auch Faktoren, die man selber nicht beeinflussen kann. Wenn man sich an einige Regeln hält, z.B. keine überdimensionierten Bilder einsetzen, hat man meist keine Probleme. Und auch bei den Plugins sollte man nicht wie wild alles Mögliche installieren. Umso weniger, umso besser.

    Hat die Subdomain-Lösung in deinen Augen bestimmte Vorteile gegenüber der Unterverzeichnis-Lösung?

    Ja, denn ich nutze dann genau die Umgebung, die auch in der Endversion benutzt wird, mal abgesehen vom Domain-Namen. Ich hatte schon mal das ärgerliche Problem, dass ich auf einem Linux-Server entwickelt habe und hinterher auf einen Windows-Server umsteigen musste. Warum auch immer, da hatte ich dann einige Probleme.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von bscu.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von bscu.

    @bscu
    Vielen Dank für die interessanten und nützlichen Infos! Auf dass mir der Kopf noch mehr schwirre… 🙂
    Wenn ich @pixolin und @hage richtig verstehe, ziehen sie normalerweise die lokale Entwicklung vor und migrieren erst in einem späten Stadium auf den Server (nach den Gründen dafür werde ich sie gleich noch fragen) – wie ist das bei dir? Praktizierst du persönlich die Live-Entwicklung auf der Subdomain, wie eben beschrieben, oder bist du damit lediglich auf meine Fragestellung eingegangen?
    Ich will bloß mal ein Bild davon kriegen, welche Methoden in der freien Wildbahn genutzt werden bzw. sinnvoll und machbar sind – und will nicht um jeden Preis meine derzeitige Idee von einer durch Performance-Tools begleiteten Live-Entwicklung durchsetzen. 🙂

    Ich arbeite zu 99,9% mit Subdomains. Eine lokale Umgebung nutze ich nur zum Experimentieren. Wenn ich Seiten ohne WordPress erstelle, dann reicht in der Regel eine lokale Umgebung.

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