Support » Installation » Automatisches Update auf 5.3.7

  • Nach einer automatischen Aktualisierung auf 5.3.7 ist unsere Internetseite nicht mehr ersichtlich und der gesamte Loginbereich nicht sichtbar.
    Nach einem erfolgreichen Backup, konnte ich für 10 Sekunden die Seite sehen. Leider wurde durch WordPress umgehend mitgeteilt, dass eine automatische Aktualisierung auf 5.3.7 erfolgte. Den mitgeteilten Inhalt „WordPress 5.7.1 ist ebenfalls verfügbar. Die Aktualisierung ist einfach und dauert nur wenige Augenblicke:
    https://www.autohaus-knott.de/wp-admin/update-core.php “ habe ich versucht aufzurufen, aber auch darüber erreiche ich nichts.

    Ich freue mich über jede Hilfe!

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

Ansicht von 3 Antworten - 1 bis 3 (von insgesamt 3)
  • Hallo,
    die „weiße Seite“ wird auch nicht umsonst WSOD (White Screen of Death) genannt.
    Auch wenn sich das ziemlich brachial anhört, gibt es dafür verschiedene Lösungen – also keine Panik. Wahrscheinlich gibt es ein Problem mit deinem theme und/oder einem deiner Plugins.
    Wenn du dich noch im Dashboard anmelden kannst, kannst du nach einer Sicherung das plugin Health Check & Troubleshooting installieren. Wenn du auf den Button „Problembehandlungsmodus aktivieren“ unter Problembehandlung klickst, werden alle plugins deaktiviert und als Standardtheme (wenn vorhanden) twenty twenty aktiviert. Dann kannst du sehen, ob die beschriebenen Probleme noch weiterhin auftauchen. Aktiviere dann Plugin für Plugin im Problembehandlungsmodus und schaue jeweils nach Aktivierung eines Plugins, ob das Problem noch besteht. Auf diese Weise kannst du möglicherweise ein Plugin finden, dass das Problem verursacht. Vorteil dabei ist, dass der Leser deines Blogs die Seite weiter mit allen Infos und plugins sieht, während nur für dich alle plugins deaktiviert sind.
    Lies dir dazu auch mal die Informationen in dem Beitrag zu Health Check durch.
    Wenn eine Anmeldung nicht möglich ist, kannst du z. B. den gesamten Ordner „plugin“ per FTP umbenennen (z. B. Unterstrich vor dem Ordner), dann Plugin für Plugin aktivieren. Danach jeweils testen, ob es dann wieder klappt. Und beim Aktivieren würde ich mit den wichtigsten plugins anfangen. Am besten bitte erst die Anleitung dazu siehe hier oder siehe hier lesen.
    Auf der folgenden Seite findest du weitere Ansätze zur Lösung.

    Ein leere Bildschirm ist zur Fehlerbehebung wenig hilfreich.
    Um mehr Informationen über die Ursache zu bekommen, kannst du zunächst den Debug-Modus von WordPress aktivieren. Dazu trägst du in der wp-config.php mit einem geeigneten Code-Editor (z.B. VS Code, kostenlos für alle Betriebssysteme erhältlich) oberhalb der Zeile /* That's all, stop editing! Happy blogging. */ folgendes ein:

    
    // Enable WP_DEBUG mode
    define( 'WP_DEBUG', true );
    
    // Enable Debug logging to the /wp-content/debug.log file
    define( 'WP_DEBUG_LOG', true );
    
    // Disable display of errors and warnings
    define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false );
    @ini_set( 'display_errors', 0 );
    

    (Quelle: Debugging in WordPress)

    Damit sollten nach einem erneuten Aufruf der Webseite Fehlermeldungen in die Datei /wp-content/debug.log auf deinem Server geschrieben werden. Zusätzlich sollten auch Informationen im Error-Log des Webservers abrufbar sein. Normalerweise kannst du entweder per FTP oder über das Kundenmenü deines Webhosters auf diesen Error-Log zugreifen.

    Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich ein Plugin nicht mit der aktuellen Version von WordPress verträgt. Um ohne Zugriff auf das Backend alle Plugins zu deaktivieren, kannst du per FTP das Verzeichnis wp-content/plugins umbenennen. Danach versuchst du erneut, dich im Backend anzumelden. Wenn das funktioniert, kannst du das Verzeichnis wieder in wp-content/plugins benennen und im Backend die Plugins einzeln aktivieren. Erhältst du wieder einen leeren Bildschirm, musst du das Verzeichnis des zuletzt aktivierten Plugins umbenennen.

    Kommst du nach Umbenennung des Plugin-Verzeichnisses nicht ins Backend, kannst du versuchen das Verzeichnis wp-content/themes/Divi umzubenennen. Dabei muss aber ein Standard-Theme („Twenty …“) als Fallback installiert sein. (Ggf. hier herunterladen, entpacken und das entpackte Theme-Verzeichnis in das Verzeichnis wp-content/themes/ hochladen).

    Alles ein wenig technisch, aber eigentlich in wenigen Minuten gemacht, wenn du dich ein wenig auskennst. Falls nicht, solltest du dir einen Dienstleister suchen.

    Nachtrag: Meine Antwort hat sich mit der Antwort von @bscu überschnitten.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten, 1 Woche von Bego Mario Garde. Grund: Nachtrag
    Thread-Ersteller autohauscb

    (@autohauscb)

    @bscu vielen Dank für die Hilfe. Bis zum Dashboard komme ich leider nicht und die umgehende Antwort von @pixolin scheint mir kompliziert. Ich werde mir wohl tatsächlich einen Dienstleister suchen, denn ich bin eher „für das Schöne & Sichtbare“ zuständig und verstehe nicht so sehr viel vom Programmieren. Vielleicht verstehe ich es noch beim 3. Lesen 😉

    Beste Grüße

Ansicht von 3 Antworten - 1 bis 3 (von insgesamt 3)