Support » Installation » Datenbank Speichererweiterung

  • Gelöst Thobie

    (@thobie)


    Moin, Moin,

    vielleicht das falsche Forum, eventuell hat jemand einen Link zu einem passenden Forum oder einer Informationsseite?

    Die Datenbank meines Foodblogs hat die bei meinem Hoster Strato maximale Datenmenge von 2 GB erreicht. Mehr ist nicht erlaubt.

    Ich muss auf einen eigenen Server umziehen. Das ist völliges Neuland für mich. Kann man bei einem eigenen Server genauso Daten auf den Webspace laden wie bei einem normalen Hostingpaket? Datenbanken importieren? Die Domains aus dem Paket mitnehmen? Oder wie funktioniert das? Und worauf muss ich bei einer Bestellung eines Servers genau achten?

    Grüße aus Hamburg

    Thobie

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

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  • Alternativ dazu versuche ich gerade, einen eigenen Server bei Strato zu installieren, damit ich das Foodblog darüber online stellen kann.

    Ich halte das weiterhin für einen Fehler.

    Einen Server zu administrieren und gegen Angriffe abzusichern ist eine aufwendige Angelegenheit und nicht mit ein paar Fragen in einem Anwenderforum für Kunden eines Webhosters abgedeckt. Dazu kommen ggf. höhere Kosten und ein Vertrag bei einem Webhoster, der uns hier im Forum immer wieder durch eher fragwürdigen Support aufgefallen ist.
    Für knapp 5,– Euro im Monat bekomme ich bei meinem Webhoster einen Shared-Hosting-Vertrag mit 1024MB zugewiesenem Arbeitsspeicher, 25GB Festplattenplatz und (im Rahmen des zur Verfügung stehenden Speicherplatz) unbegrenzter MySQL-Datenbank, dazu sehr guten Support und eine laufend administrierten Webserver mit SSH-Zugang. Ich kenne ein sehr gut besuchtes Nachrichtenportal einer Kleinstadt in NRW, das mit diesem Vertrag sehr gut zurecht kommt. Aber was weiß ich schon …

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin,

    der Betreiber eines großen Soft- und Hardwareforums, ein Kollege von mir, betreibt für sein Forum einen Managed Server. 🙂

    Ich gehe auf Euren Rat ein und lasse vermutlich die Idee mit dem eigenen Server beim Hoster fallen. Ein Managed Server wäre eher angeraten, ist aber zu kostspielig. Und zu einem virtuellen, preiswerten Server haben mir eben viele Kollegen abgeraten, zu groß sind die Sicherheitsprobleme und der technische und zeitliche Aufwand, den Server selbstständig zu koordinieren und administrieren.

    Ich warte jetzt seit 7 Werktagen auf eine Antwort des Supports meines Hosters und darauf, dass der Fehler beim Zugang zur Datenbank des Foodblogs behoben wird. Denn der Support hat mir ja selbst empfohlen, die Datenbank, so sie eben über 2 GB kommt, durch den Datenbank-Zugang zu optimieren.

    Alternativ halte ich mir den Schritt vor, für das Foodblog den Hoster zu wechseln.

    Könnt Ihr mir Empfehlungen machen für Hoster? Ist das im Forum zulässig?

    1 Domain / Webspace 30–50 GB / 1 SSL-Zertifikat / Datenbank > 2 GB

    Ich warte jetzt seit 7 Werktagen auf eine Antwort des Supports meines Hosters und darauf, dass der Fehler beim Zugang zur Datenbank des Foodblogs behoben wird.

    ich werde schon pampig, wenn sich meine Hoster mal 7 Stunden nicht melden. (kam aber noch nie vor)

    Bego verriet uns endlich den Hoster, welcher eine ganze Stadt aushält – also auch dein Foodblog 😉
    Guckst du hier: https://de.wordpress.org/support/topic/es-gab-einen-kritischen-fehler-auf-deiner-website-9/page/2/#post-120129

    Tipp: Schreib dem Support, dass du wechselst. Dann werden die schnell schneller! Wenn nicht, na dann gibts doch keine Überlegung mehr, oder?

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Tipp: Schreib dem Support, dass du wechselst. Dann werden die schnell schneller!

    Das ist heute schon geschehen.

    Wenn nicht, na dann gibts doch keine Überlegung mehr, oder?

    Eben. 🙂

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin,ich musste mir eine Notlösung für mein Foodblog einfallen lassen, da der Support des Hosters seit drei Wochen den Fehler bei der Datenbank-Verwaltung nicht findet und behebt. Ich kann meine Besucher, Leser und Kunden nicht so lange warten lassen.

    Also, ähnliche Domain registrieren lassen, Webspace des alten Foodblogs auf den neuen Webspace kopiert, neue Datenbank eingerichtet und WP konfiguriert.

    Vorgesehen ist, die neuen Beiträge durch Export/Import bei Beheben des Fehler beim alten Foodblog mit diesem wieder zusammenzuführen.

    Da ich eine neue Datenbank habe anlegen müssen, fehlen natürlich erwartungsgemäß folgende Bestandteile: Seiten, Beiträge, Kommentare, Kategorien usw. Somit lassen sich Plugins und Widgets wie z.B. „Letzte Kommentare“ eben nicht betreiben.

    Was mich jedoch sehr gewundert hat, ist, dass die Mediathek leer ist. Dort sollten eigentlich etwa 6.000 Foodfotos vorhanden sein. Denn diese sind ja im wp-content-Ordner und wurden auf den Webspace kopiert. Oder übersehe ich da irgend etwas?

    Der Webspace hatte 18 GB benötigt, die Datenbank 2 GB, stecken die Fotos nun doch in der Datenbank? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

    Hast du nachgeschaut, ob die Fotos tatsächlich auf dem neuen Webserver liegen? Vielleicht hat deine Übertragung nach einer handvoll Bildern aufgehört?

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Alle vorhanden. Gerade gecheckt. Foodblog besteht seit 10 Jahren. Es sind für alle Jahre und alle Monate Ordner mit Foodfotos vorhanden.

    Und es wurden gestern auch genau 18 GB Daten auf den neuen Webspace kopiert, soviel Daten, wie ich auf den Mac gesichert hatte.

    Hast du die Benutzerrechte geprüft?

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin, Bego,

    die Benutzerrecht waren teilweise unterschiedlich vergeben.

    Ich habe allen Fotos in allen Ordnern von 2012–2022 die Benutzerrechte rwxrwxrwx, also 777, vergeben.

    Geändert hat sich in der Mediathek jedoch nichts.

    Es ist keine gute Idee, die Dateirechte auf 777 zu setzen, wenn du nicht auf unliebsame Überraschungen stehst. Im Prinzip kann nun jeder, der Zugriff auf den gleichen Server hat (bei Shared Hosting sind das u.U. mehrere hundert Nutzer) die Dateien nach Belieben verändern und sich darüber Zugang zu allen anderen Dateien verschaffen.

    Deine Beschreibung „neue Datenbank eingerichtet und WP konfiguriert“ ist etwas knapp geraten. Hast du nun die Datenbank der alten Website exportiert und auf dem neuen Server importiert?

    WordPress liest nicht eigenständig Medien-Dateien ein, weil sie in einem Verzeichnis liegen. Vielmehr wird beim manuellen Upload von Bildern ein Datenbankeintrag erstellt, damit jedes Foto mit Dateinamen und weiteren Informationen (Meta-Daten, Bildbeschreibung, Alt-Text) aufgeführt wird. Wenn du eine neue WordPress-Installation aufsetzt, reicht es also nicht, die Bilder ins Verzeichnis wp-content/uploads zu verschieben.

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin, da Du nach den Benutzerrechten fragtest, war ich der Meinung, sie sollten alle auf 777 stehen?

    Ich habe eine neue Domain registrieren lassen.

    Und ich habe den Webspace des alten Foodblogs auf den neuen Webspace kopiert (18 GB Daten).

    Da es ja mit der alten Datenbank Probleme gibt, habe ich eine neue Datenbank für die neue Domain erstellt.

    Wenn WP nun die Verlinkungen zu den Fotos in der Datenbank bräuchte, die ja nicht mehr da sind, dann habe ich eben diese Probleme, dass die Fotos nicht mehr in der Mediathek angezeigt werden.

    Für WordPress sollten die Benutzerrechte für Verzeichnisse auf 755 und für Dateien auf 644 gesetzt werden.

    Um eine Website zu übertragen, reicht es nicht, die Dateien zu kopieren. Bei jedem Upload in der Mediathek trägt WordPress die Bilder in die Datenbank ein. Nur die Bilder auf den Webserver schieben reicht nicht, weil dann der Eintrag in der Datenbank fehlt.

    Hallo,
    ergänzend zu dem Hinweis von Bego:
    Es gibt allerdings Plugins, mit denen die Bilder in der Datenbank registriert werden.
    Ich habe das vor einiger Zeit mal mit dem Plugin Bulk Media Register getestet. Das hat mit dem Plugin funktioniert, allerdings hatte ich nicht sehr viele Bilder per FTP hochgeladen.
    Der Autor bietet aber auch noch andere Plugins zu dem Problembereich an.
    Alternativ kann auch das ältere Plugin Add From Server genutzt werden. Das Plugin ist zwar seit ca. 1 Jahr nicht mehr upgedatet worden, was aber nicht problematisch sein muss.
    Viele Grüße
    Hans-Gerd

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin,

    @bego: Das mit den Fotos im Content-Ordner in der WP-Installation hatte ich mir so fast gedacht.

    @Hans-Gerd: Das Plugin Add from Server habe ich seit längerem in Verwendung, es funktioniert gut. Ich werde es einmal für diesen Zweck ausprobieren. Allerdings habe ich mir gerade überlegt, dass ich dieses Blog ja nur vorübergehend betreibe. Somit sollte es auch nicht notwendig sein, alle Fotos aus dem Content-Ordner in die Mediathek zu importieren. Aber vielleicht nutze ich das Plugin, um zumindest die Header-Fotos für den Slider im Kopf des Blogs einzubinden.

    Thread-Ersteller Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin,

    um eine relativ abschließende Antwort auf das Thema zu geben.

    Ich habe auf Rat von einigen Kollegen den Server, den ich beim Hoster geordert hatte, innerhalb der 30-Tage-Rückgabe-Garantie wieder storniert. Der technische Aufwand ist für einen „Laien“ zu hoch und die Sicherheitsbedenken zu schwerwiegend.

    Das Problem mit der Datenbank ist vermutlich gelöst. Das Analyse-Plugin Piwik/Matomo hat mir die Datenbank zugemüllt. Ich habe die Datenbank händisch bereinigt. Etwa 70 % der beinhalteten Tabellen, also 2/3 der Datenbank, waren von Piwik. Insgesamt etwa 0,5 GB Speicherplatz der Datei. Die bereinigte Datenbank hat nun 140 MB, gepackt 15 MB.

    Ich konnte somit fast alle Blogbeiträge retten.

    Allerdings funktioniert noch nicht alles wie gewünscht, da sind noch einige technische Arbeiten durchzuführen. Aber zumindest scheint der Fehler schon einmal lokalisiert.

    Grüße aus Hamburg

    Thobie

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