Datenbanken
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Hallo,
Da ich total neu und unerfahren bin möchte ich hier einige Fragen stellen. Ich hoffe das ich nicht gesteinigt werde.
Ich möchte mir eine Webseite erstellen, soweit so gut. Die Webseite ist so ähnlich aufgebaut wie eine Buchungseite oder Mitfahrgelegenheitseite. Mein Problem liegt darin wie erstelle ich eine Seite, wo der Interessent den Städtenamen zum Beispiel München oder den ICAO Code EDDM oder MUC eingibt und er alle Details sowie Service Agenten aufgelistet bekommt welche er mit einem Haken anklicken kann. Die Daten des Service Agenten werde natürlich auch angezeigt. Seine gewählten und oder angeforderten Services werden dann in ein separates Formular übernommen welches dann an den Service Agenten per E-Mail versendet wird der Interessent kann natürlich auch sein Service Antrag Als PDF ausdrucken. Nun meine Frage wie ist der nicht soll ich eine Datenbank in WordPress oder MySQL und wie übernehme ich oder erstelle ich Formulare in WordPress.
Vielen Dank
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Hallo,
WordPress ist vom Grundgedanken als Blog gedacht, demnach wirst du soviel Funktionalität nur durch viele Plugins oder spezielle Themes erreichen. Wenn du WordPress geschäftlich nutzen willst, würde ich dir raten nach kostenpflichtigen Themes und Plugins zu schauen, die das machen was du brauchst. Themes sind um die 50-100 Euro und Plugins um die 30.
Bei soviel Funktionalität sparst du dir eine Menge Mühe und Zeit, wenn du einfach etwas Geld ausgibst.
Gruss.
Ich verstehe nicht ganz, wie weit ein kommerzielles Theme allerdings das weitreichende Anforderungsprofil des Fragestellers abdecken kann. In der Frage ging es ausschließlich um Funktionalität, nicht um Gestaltung.
Es gibt zwar kommerziell angebotene Themes, die zusätzliche Funktionalität beinhaltet, nur wird gerade das häufig an kommerziellen Lösungen kritisiert, weil es den Anwender vor neue Probleme stellt (Stichwort: Lock In-Effekt).
Ich rede auch nur von kommerziellen Themes mit erweiterter Funktionalität und nicht von der Gestaltung.
Mir ist auch nicht verständlich wieso soviele solche Themes und Plugins kritisieren. Ich lege mein Geschäft doch lieber in die Hand von Profis, die von der Arbeit leben, als in die Hand eines Freelancers der nicht entlohnt wird und nur bei Gefallen seine Plugins oder Themes updatet.
Wenn man schon Plugins oder Themes von anderen verwendet, dann lieber von jemanden, der auch dafür bezahlt wird und der dadurch seinen Lebensunterhalt verdient.
Mir ist auch nicht verständlich wieso soviele solche Themes und Plugins kritisieren.
Ganz einfach: Weil sie schlecht gemacht sind.
Leider haben längst nicht alle Themeanbieter verlässliche Qualitätsanforderungen. Während die Themes im WordPress-Repository zumindest einem Theme-Review standhalten müssen, drängt sich bei machen kommerziellen Themes der verdacht auf, dass nur schnell viel Umsatz gemacht werden soll und dem Entwickler ziemlich egal ist, ob der Anwender ins offene Messer rennt.
WordPress sieht eine klare Trennung zwischen Gestaltung und Funktionserweiterung vor. Wird, was bei vielen kommerziellen Themes der Fall ist, zum Beispiel im Theme ein Custom Post Type „Portfolio“ angelegt, verliert der Nutzer seine Inhalte, wenn er jemals auf die Idee kommen sollte, sein Theme zu wechseln. Er ist also auf ewig an dieses eine Theme angewiesen, sofern er nicht selber einige Programmierkenntnisse mitbringt.
Wir erleben aktuell, dass zum Beispiel Animationseffekte fehlerhaft umgesetzt werden und dazu führen, dass andere Funktionalität aufgrund von JavaScript-Konflikten gestört wird – sprich: auf einmal funktionieren aus unbekannten Gründen Plugins nicht mehr.Für den Anwender ist es erst einmal egal, wieso seine Website nicht wie gewünscht funktioniert: „Mein WordPress ist nach dem letzten Update kaputt.“ Das Problem wurde aber vom fehlerhaft programmierten Theme verursacht. Und genau deshalb wird die mangelhafte Qualität kritisiert.
Wenn man schon Plugins oder Themes von anderen verwendet, dann lieber von jemanden, der auch dafür bezahlt wird und der dadurch seinen Lebensunterhalt verdient.
Bist du sicher, dass du das Konzept von Open Source verstanden hast? Für meine freiwillige Hilfe hier erhalte ich auch keinen Cent und für meinen Beitrag bei den Übersetzungen werde ich auch nicht bezahlt. Vielleicht solltest du dann WordPress besser auf Englisch verwenden? Oder lieber eine ganz andere Software? Wenn die Bezahlung ein Qualitätskriterium ist, wieso nutzt du dann nicht Dienste wie Jimdo oder Squarespace?
Ich glaube wir schweifen hier ein bisschen von dem Thema des Thread-Erstellers ab. Ich bin mir nicht sicher ob er sich so eine Diskussion gewünscht hat. Vielleicht sollten wir die Sache in ein Extra-Thread verschieben?
Ich kenne die Vorgaben zur Theme-Entwicklung da ich selbst im Moment ein Theme entwickle. Genau dieses Kriterium, die Funtkionserweiterung innerhalb des Themes und nicht nur durch Plugins, ist das was ich an gekauften Themes schätze. Gekaufte Themes müssen sich nicht an den engen WordPress-Codex halten und können komplett freie Konzepte entwerfen. Genau diese Freiheit schätze ich daran. Natürlich ist man dann an dieses Theme gebunden, aber wenn man eine Seite mit einem Theme aufgebaut hat, dann wechselt man danach das Theme sowieso nicht mehr.
Aber das ist eine ewige Diskussion, beide Seiten haben gute Pros und Cons, jeder muss für sich selbst wissen, worauf er jetzt in dem Moment wert legt.
LG
(Nebenbei benutze ich WordPress nur in Englisch) 🙂
Du hast die Freiheit, WordPress nach deinen Wünschen zu verwenden. Du kannst dir auch nach Belieben Themes kaufen, die von dem, was allgemein als Good Practice beschrieben wird, ganz massiv abweichen.
Wenn wir hier aber einem Einsteiger Unterstützung anbieten, sollten wir auch darauf hinweisen, was Good Practice ist. Nichts anderes habe ich getan – deshalb passt der Hinweis durchaus in diesen Thread.
Bego hat schon recht. Also DAS Theme möchte ich erst einmal sehen, das die Anforderungen des Thread-Erstellers erfüllt :D. Habe erst die Tage noch was Schönes über Multi-Purpose-Kauf-Themes gelesen: http://www.drweb.de/magazin/wordpress-theme-verzeichnis-imho-71003/ (teile die Meinungen größtenteils aber nicht zu 100 Prozent)
Wenn ich lese „WordPress ist vom Grundgedanken als Blog gedacht“ kräuseln sich mir die Nackenhaare hoch. Diese Aussage ist antiquiert und längst überholt.
@muhterem:
Hier wird dir nur entweder ein Formular-Plugin weiterhelfen, vermutlich auch nur ein kommerzielles, da die gewünschte Funktionalität doch sehr umfangreich ist. Vielleicht! Gravity Forms oder Formidable Pro?Mit Custom Post Types und entsprechenden Views ließe sich das auch realisieren, aber im Moment fehlt mir die Idee für die Versendung per E-Mail.
Wenn ich lese „WordPress ist vom Grundgedanken als Blog gedacht“ kräuseln sich mir die Nackenhaare hoch. Diese Aussage ist antiquiert und längst überholt.
Warum denn? Das ist nun einmal (beziehungsweise immer noch) so… Beiträge und Seiten beispielsweise sind dasselbe (Seiten eben nach wie vor Posts…). Oder: Bilder werden standardmässig alle in denselben Ordner oder in Ordner nach Jahren und Monaten benannt gelegt. Oder: Bei WooCommerce werden Kunden zu Usern, weil eine vernünftige Blog-Architektur noch lange keine vernünftige Kundenverwaltung ist… Aber zugegeben: Für die DIY-Projekte, die hier im Forum diskutiert werden, reicht es allemal.
Das „Pflichtenheft“ für das Projekt ist zwar nicht ganz klar, aber etwa mit einem Directory-Plugin liesse es sich wohl realisieren.
Warum denn?
Stichworte: Custom Post Types, functions.php, Template-Hierarchy, Custom fields, alles ohne Plug-ins machbar.
Im Grunde kannst du nahezu alles realisieren. WordPress ist natürlich nur das Skelett, was gut so ist, so schleppt man nicht unnötigen Ballast mit der Website herum. Somit ist es mittlerweile als Grundgerüst für alles Mögliche gedacht (das mit dem Blog ist ewig her).
https://managewp.com/wordpress-content-management-complete-guide
Können andere CMS auch, auch solche ohne externe Datenbank wie MySQL bei WordPress. Nur, ob ein CMS überhaupt zu einer „Datenbank“ zurechtgebogen werden soll, ist eine andere Frage.
Aber wie gesagt, bei den Projekten, um die es hier geht, dazu fast ausschliesslich mit Shared Hosting, spielt das alles keine Rolle.
Für die DIY-Projekte, die hier im Forum diskutiert werden, reicht es allemal.
Seit sieben Jahren höre ich mir diese Litanei an: WordPress ist kein richtiges CMS. WordPress ist nur was für Blogger. WordPress ist nur für DIY-Projekte. WordPress entspricht nicht einem MVC. WordPress ist prozeduraler Spaghetti-Code. WordPress hat eine furchtbare Performance. WordPress ist von Laien gemacht. WordPress ist unsicher. …
Komisch, das WordPress bei dieser Litanei so erfolgreich ist – nicht nur bei Do It Yourself-Projekten.
Zur ursprünglichen Frage trägt das allerdings alles längst nicht mehr bei.
Ich habe nirgends behauptet, WordPress sei nur für DIY-Projekte. Und ich kann mich natürlich irren, aber die grossen Projekte, die es selbstverständlich auch gibt, an denen ganze Teams professioneller Entwickler arbeiten, mit höchst komplexen Serverinfrastrukturen usw., werden hier im Forum nicht diskutiert… Ich freue mich aber selbstverständlich auf Hinweise auf entsprechende Threads, die ich übersehen habe.
Gerade eine Frage wie die hier gestellte, deutet halt auf DIY hin. Daran ist nichts Verwerfliches. Im Gegenteil. Aber ein bisschen realistisch zu bleiben, kann nichts schaden.
Ich habe nirgends behauptet, WordPress sei nur für DIY-Projekte.
Zitat Angelika Reisiger:
Wenn ich lese „WordPress ist vom Grundgedanken als Blog gedacht“ kräuseln sich mir die Nackenhaare hoch. Diese Aussage ist antiquiert und längst überholt.Warum denn? Das ist nun einmal (beziehungsweise immer noch) so … Aber zugegeben: Für die DIY-Projekte, die hier im Forum diskutiert werden, reicht es allemal.
Kann ich nicht anders verstehen. Wie auch immer. Es gibt halt Leute, die (er)kennen das Potenzial von WordPress und schöpfen es aus, und es gibt halt Leute, die tun oder können das nicht.
Back 2 topic:
aber etwa mit einem Directory-Plugin liesse es sich wohl realisieren.
Inklusive E-Mail-Versand der Datenabfrage?
Noch einmal, es gibt WordPress und WordPress. Und wir sollten nicht so tun, als ob hier von den grossen, anspruchsvollen Websites, die immer wieder gerne als Referenzen herangezogen werden, die Rede sei. Bei denen ist einiges mehr „unter der Haube“, als was sich kostenlos herunterladen lässt.
Inklusive E-Mail-Versand der Datenabfrage?
Wieso nicht?
WordPress: Eigentlich ging es um die Frage, ob WP (immer noch)
nur ein reines Blog-System wäre. Das ist definitiv zu verneinen und Leute, die unter die Haube von WordPress schauen, könne mit dem Core schon ein bodenständiges CMS und mehr daraus zaubern. Kein CMS deckt von Haus aus alle Notwendigkeiten ab (wäre ja auch Blödsinn, das zu überladen). Im Gegenteil: Joomla! geht mittlerweile hin und verschlankt sein CMS, indem es Komponenten als Plug-ins auslagert. Ist ein Prozess in Entwicklung, Stück für Stück.Wieso nicht?
Weil das eigentlich nicht die Aufgabe einer Directory ist:
„Seine gewählten und oder angeforderten Services werden dann in ein separates Formular übernommen welches dann an den Service Agenten per E-Mail versendet wird der Interessent kann natürlich auch sein Service Antrag Als PDF ausdrucken. „
Kannst du mir eins nennen, das E-Mails verschickt? Könnte der Threadersteller ja auch brauchen 🙂
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