Support » Plugins » Einsatz von Plugins um Ladezeit zu senken

  • Hallo,

    für meine Website hochdruckreiniger-tester.de suche ich Plugins um die Ladezeit zu senken. Aktuell sieht es laut Google PageSpeed Insights nicht gerade rosig aus: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?url=hochdruckreiniger-tester.de&tab=mobile

    Ich habe gelesen, dass es Plugins zur Kompression (verkleinern von HTML, CSS und JavaScript-Dateien) und zum cachen (Seiten werden zwischengespeichert) gibt.

    Nun wollte ich Fragen, welche Plugins ihr empfehlen könnt und wie ich diese optimal einrichte, sodass es zu keinen Problemen mit anderen Plugins kommt.

    Danke Im Voraus!

    – Stevaen

Ansicht von 15 Antworten - 1 bis 15 (von insgesamt 26)
  • Zur Kompression gibt es im Internet zahlreiche Beispiele, welche Einträge man in der .htaccess vornehmen sollte – z.B. http://gtmetrix.com/enable-gzip-compression.html

    Dies setzt allerdings voraus, dass dein Webhost die entsprechenden Servermodule installiert hat. Im besten Fall erhältst du bei einer (Über-)Optimierung der .htaccess eine Fehlermeldung 500 – Internal Server Error und nichts läuft mehr. Deshalb bitte immer lokal (nicht auf dem Server) eine Sicherung der ursprünglichen Datei vorrätig halten.

    Im Zweifelsfall gibt es zum Aktivieren von GZip auch passende Plugins.

    Leider höre ich oft von Anwendern, dass sie ein Caching-Plugin installiert haben, keine Änderungen feststellen konnten oder nicht wussten, was sie warum und wie einstellen sollten und deshalb frustriert im Plugin-Menü das Plugin wieder gelöscht haben. Anschließend war dann die komplette Website unbrauchbar, weil die Anwender vergessen hatten, die in der Plugin-FAQ ausführlich beschriebenen Schritte zur Deinstallation zu beenden. So wird dann aus WP Super Cache der Super-Crash.

    Ein Plugin, dass nicht nur erfreulich einfach zu bedienen ist sondern auch noch gute Resultate liefert ist Cachify vom deutschen Entwickler Sergej Müller. Die Einrichtung dauert keine fünf Minuten. Das Plugin gefällt mir so gut, dass ich auch gerne daran erinnere, dass sich ein Plugin-Entwickler über eine Einladung zu einer Tasse Kaffee via Paypal freut.

    Viele Köche verderben den Brei – und viele Plugins die Performance. Benötigst du wirklich „Amazon Bestsellers“ und macht es wirklich Sinn, CAPTCHA’s zu verwenden? Die Entscheidung liegt letztendlich natürlich bei dir, aber viele Anwender vergessen, dass Plugins zu Performance-Einbußen führen können.

    Komprimierung ist eine Einstellung auf deinem Server, ebenso wie Browser-Caching.

    Schau mal hier:
    https://gist.github.com/Zodiac1978/3145830

    Ansonsten ist ein einfaches, gutes Caching-Plugin, das von Sergej Müller:
    http://cachify.de/

    Auch dieses Tool ist hilfreich:
    https://wordpress.org/plugins/autoptimize/

    Für weitere Ideen:
    https://heikomamerow.de/wordpress/blog/2014/07/01/wordpress-meetup-potsdam-un-vortrag-zu-performance/

    Gruß, Torsten

    Danke für eure Antworten. Ich habe Cachify installiert und mich für die Festplatten-Speichermethode entschieden.

    Für die Einrichtung habe ich die Schritte der Anleitung befolgt und die Änderungen in der .htaccess vorgenommen.

    Da ich Google PageSpeed Insights als Hinweis dafür ausgewählt habe, wie gut die Komprimierung funktioniert, habe ich nach der Einrichtung von Cachify noch einmal dort nachgeschaut. Allerdings meckert es immer noch, ich solle bitte die Komprimierung nutzen: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?url=http%3A%2F%2Fwww.hochdruckreiniger-tester.de%2F&tab=desktop

    Dauert es vielleicht ein paar Stunden, bis die Komprimierung vollendet ist, oder woran kann es liegen, dass Google keine Besserung wahrnimmt?

    Gruß
    – Steven

    Sinn eines Caching-Plugins ist, die zahlreichen Datenbankabfragen der Templates zu umgehen, in dem man das Ergebnis, also die fertige HTML-Seite, an „geeigneter Stelle“ ablegt.

    Auch wenn es etwas schizophren klingt, die HTML-Seite wieder in der Datenbank abzulegen, macht dies doch Sinn, weil nur noch eine Abfrage erfolgt – statt der vielen Abfragen, die in einem Template gemacht werden.

    Wählt man als Speicherort die Festplatte, werden die Daten bereits in komprimierter Form abgelegt, was noch einmal die Performance positiv beeinflusst:

    Zusätzlich zu einer HTML-Variante der Webseiten fertigt Cachify eine GZIP-komprimierte Version an. Der Server greift auf die komprimierte Datei zurück und verzichtet dabei auf die eigene, zeitaufwändige Kompression der Inhalte. Man spart dabei CPU-Last, da Dateien bereits (vor)komprimiert sind. (Quelle: http://playground.ebiene.de/cachify-wordpress-cache/)

    Sergej liefert auf dieser Seite auch gleich prima Tipps für eine optimale .htaccess-Datei.

    Soweit ich mich erinnere, werden die Webseiten übrigens nicht gecached, solange du angemeldet bist. Laut http://www.gziptest.com/gziptest/http%3A%2F%2Fwww.hochdruckreiniger-tester.de läuft aber GZip.

    Die .htaccess-Datei von Sergej habe ich bei mir eingebunden. Im cache-Ordner wurden auch vom Cachify-Plugin die index.html und die index.html.gz angelegt.

    Für mich stellt sich jetzt die Frage, warum sich mein Google PageSpeed nicht verbessert hat. Ich habe eigentlich einen Wert von 80, nach erfolgreicher Komprimierung, angestrebt da dieser Wert von den meisten WordPress Blogs mit Cache-Plugin problemlos bewältigt wird.

    Eigentlich sollte sich doch jetzt die Ladezeit erheblich verbessert haben.

    Nachtrag
    Was mir gerade einfällt: Kann es sein, dass nicht alle Dateien komprimiert werden, da ich ein Child-Theme nutze? Das Child-Theme importiert doch die meisten Dateien (vom TwentyThirteen-Theme), die nicht selbst erstellt worden, werden importiert.

    Cachify scheint korrekt eingebunden zu sein – der „Footprint“ wird ja unterhalb des </html>-Tags angezeigt.

    Um die Komprimierung zu aktivieren, könntest du je nach Server-Einstellung entweder zu deiner .htaccess folgendes hinzufügen

    SetOutputFilter DEFLATE
    BrowserMatch ^Mozilla/4\.0[678] no-gzip
    BrowserMatch \bMSIE\s7 !no-gzip !gzip-only-text/html

    … oder

    <ifModule mod_gzip.c>
    mod_gzip_on Yes
    mod_gzip_dechunk Yes
    mod_gzip_item_include file .(html?|txt|css|js|php|pl)$
    mod_gzip_item_include handler ^cgi-script$
    mod_gzip_item_include mime ^text/.*
    mod_gzip_item_include mime ^application/x-javascript.*
    mod_gzip_item_exclude mime ^image/.*
    mod_gzip_item_exclude rspheader ^Content-Encoding:.*gzip.*
    </ifModule>

    Beides ist für Apache-Server (mit unterschiedlichen Modulen) gedacht.

    Für den Browser-Cache fügst du folgendes hinzu:

    <IfModule mod_expires.c>
        <FilesMatch ".(html|html.gz)$">
            ExpiresActive On
            ExpiresDefault "access plus 1 hour"
        </FilesMatch>
    </IfModule>

    Zu deinem Nachtrag: Das Cache zeichnet die fertig gerenderte HTML-Seite auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ein Child-Theme verwendest oder nicht.

    Hast du eigentlich in den Cachify-Einstellungen angegeben, dass die Cache-Minimierung auch Javascript abdeckt?

    Die .htaccess habe ich jetzt angepasst und auch habe ich die Cache-Minimierung auf Javascript „erweitert“. Danke für deine Hilfe!

    Mit dem Browser-Caching hattest du eine gute Idee, das bemängelt Google. Nur leider ändert sich der PageSpeed nicht.

    Ich habe mal Pingdom testen lassen und die kommen zu einem ganz anderem Ergebnis:
    Screenshot

    Wie können wir es schaffen, dass Google zufrieden wird? 😉

    Die „Expires“ sind in o.g. Code auf HTML beschränkt.
    Probier mal

    <IfModule mod_expires.c>
    ExpiresActive on
    ExpiresDefault "access plus 5 minutes"
    ExpiresByType image/ico "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/jpg "access plus 1 month"
    ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 month"
    ExpiresByType image/gif "access plus 1 month"
    ExpiresByType image/png "access plus 1 month"
    ExpiresByType application/x-shockwave-flash "access plus 1 month"
    ExpiresByType text/html "access plus 4 hours"
    ExpiresByType text/htm "access plus 4 hours"
    ExpiresByType text/javascript "access plus 2 days"
    ExpiresByType text/css "access plus 2 days"
    ExpiresByType text/xml "access plus 2 days"
    ExpiresByType application/xml "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType application/json "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType text/cache-manifest "access plus 0 seconds"
    </IfModule>

    Habe ich abgeändert.

    Zwei Sachen sind mir noch eingefallen:
    1. Kann es daran liegen, dass ich im WordPress noch das Häkchen bei „Verbietet Suchmaschinen die Website zu indexieren“ angehakt habe? Dies wollte ich erst rausnehmen, sobald ich mit den Anpassungen fertig bin.

    2. Im Cachify steht beim Punkt „Cache-Generierung“ folgendes: „Kein Cache-Aufbau durch eingeloggte Nutzer“. Vielleicht wurden alle Unterseiten noch gar nicht vom Plugin gecacht, da dort noch keine Website-Besucher die Cache-Generierung ausgelöst haben.

    Die Frage, ob Suchmaschinen die Website indexieren können, hat nichts mit der Performance zu tun.

    Mit „Kein Cache-Aufbau durch eingeloggte Nutzer“ ist gemeint, dass kein Cache erzeugt wird, wenn du dir selber eine Seite anschaust, die du gerade veröffentlicht hast. Das erfolgt erst, wenn der erste nicht angemeldete Besucher die Website aufruft. Dazu zählen aber sowohl die Leute, die hier mitlesen, als auch Dienste wie Pagespeed,

    Wenn ich mir anschaue, was Google bemängelt, dann sind es meist nur die CSS und Javascript-Dateien:
    http://www.myimg.de/?img=scrshot31415.png

    Das Cachify-Plugin sollte doch eigentlich auch diese Dateien komprimieren. Kann man herausfinden, ob es dies tut oder hast du vielleicht noch einen anderen Vorschlag die PageSpeed-Wertung zu verbessern?

    Nachtrag
    Ich habe gerade mit dem Entwickler des Plugins geschrieben und dieser teilte mir mit, dass Cachify keine CSS und Javascript-Dateien komprimiert. (Danke an dieser Stelle an Sergej für die schnell Antwort! 😉 )

    Um mein Ziel, die Ladezeit zu senken und damit den PageSpeed zu erhöhen, zu erreichen, benötige ich vermutlich noch weitere Einträge in die .htaccess oder eventuell ein Plugin?

    Laut http://www.gidnetwork.com/tools/gzip-test.php liegt die Komprimierung bereits bei 73,8 %.

    Du könntest auch einmal die Komprimierung mit deflate versuchen:

    <IfModule deflate_module>
    	<IfModule filter_module>
    		AddOutputFilterByType DEFLATE text/plain text/html
    		AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml application/xml application/xhtml+xml application/xml-dtd
    		AddOutputFilterByType DEFLATE application/rdf+xml application/rss+xml application/atom+xml image/svg+xml
    		AddOutputFilterByType DEFLATE text/css text/javascript application/javascript application/x-javascript
    		AddOutputFilterByType DEFLATE font/otf font/opentype application/font-otf application/x-font-otf
    		AddOutputFilterByType DEFLATE font/ttf font/truetype application/font-ttf application/x-font-ttf
    	</IfModule>
    </IfModule>

    Code ist für .htaccess

    Hab ich ebenfalls eingebunden, danke!

    Leider gibt es trotz allem keine Verbesserung beim Google PageSpeed. Wieso bleibt Google trotz aller Komprimierungen unbeeindruckt? Vielleicht macht es doch Sinn ein Komprimierungs-Plugin zu installieren, oder ist das nicht empfehlenswert?

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