Support » Allgemeine Fragen » Empfehlung für ein sehr einfaches Theme

  • reginardus

    (@reginardus)


    Ich suche für meine (alte) Webseite http://www.acht-sam-keit.de ein wordpress-theme, in dem ich möglichst einfach, die Struktur dieser Webseite abbilden kann.

    Das ist eine Startseite mit einem Bild und 4 – 5 Unterseiten zu jeweils einem Thema, das dann auf den Unterseiten als Menuepunkt erscheint – zusätzlich: Kontaktformular, Impressum, DGSvO.

    Wenn ich mit dem themeauswahlfinder arbeite, bekomme ich immer themes genannt, die eigentlich besser für blogs passen, was ja wohl eine Menge unnützer Struktur erzeugt.

    Gibt es für so was ein wirklich einfaches theme?

    Das ist deshalb nötig, weil der Mensch, der mir die (alte) Webseite erstellt hat, nicht mehr zur Verfügung steht, und ich es mir zutraue, das selbst in WordPress zu gestalten. Ich habe bereits vor 2 Jahren mit einer Freundin eine wordpress-Seite erstellt (www.in-frieden-kommen.de) und fand das nicht so sehr kompliztiert.

    Aber das jetzige Projekt ist viel einfacher gestrickt. Die neue Startseite http://achtsamkeit2-test.acht-sam-keit.de kriege ich nicht so hin, dass NUR DAS BILD bildschirmfüllend sichtbar ist. Das gewählte them ist twenty twenty-four.

    Bin ich hier überhaupt richtig (das ist meine erste Frage hier).

    Danke für alle, die da helfen wollen!

    reginardus

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

Ansicht von 9 Antworten - 1 bis 9 (von insgesamt 9)
  • Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Einsteigern empfehle ich gerne das Theme Go, das noch zu den klassischen Themes gehört, bei dem die Einstellungen über den Customizer erfolgen. Das Theme gibt dir fünf Layout-Varianten vor, die du dann nach Geschmack individuell anpassen kannst. Deine alte Startseite lässt sich damit in zwei Minuten im Groben umsetzen (hier zur Anonymisierung :mit anderem Logo und Fake-Zitat). Für die Feinarbeit geht noch ein wenig mehr Zeit drauf.

    Screenshot

    Das Theme wird vom US-Webhoster Godaddy seinen Kunden als Standard-Theme angeboten.

    Alternativ kannst du auch das Standard-Theme Twenty Twenty-Four nutzen, musst dich dann aber ein wenig mit den Gestaltungsoptionen des neuen Website-Editor beschäftigen, der den Customizer ersetzt.

    gnusolutions

    (@gnusolutions)

    Hallo Reginardus,
    bei der Themeauswahl ist auch zu beachten ob/das verschiedene Plugins damit zusammen arbeiten können. Theme zu Plugin ist leider nicht so“entkoppelt“ wie es bei einem CMS zu erwarten wäre.
    Zudem sind die WP eigenen Themes scheins am meisten darauf optimiert möglichst viele Anwendungsfälle des Blockeditors einzubinden und diesen auch zu testen. Jemand schrieb hier das es offiziell sogar als „Testing“ gilt – also nicht gewährt wird das es (in allen Anwendungsfällen) funktioniert – wichtige scheint WP Entwicklern zu sein das es mit BolckEditor kann.
    Leider sind die vorherigen Themes auch alle in diese Richtung – sie implementieren jede Menge nur in ganz wenigen Sonderfällen gebrauchte „Style“ Eigenschaften – das verursacht dann viel unnötigen Quelltext – also Energieverschwendung beim Übertragen nutzloser Bytes.
    Da du wenige Plugins für die Funktionalität benötigst könntest du ein WP eigenes Theme versuchen. Du solltes jedoch beachten das WordPress dich an in ein paar Jahren, wenn der „Support“ für das WP eigene Theme „ausläuft“ im Regen stehst und dir entweder ein neues Thems suchen und Einstellen musst – oder aber dir zutraust die PHP/MySQL Änderungen selbst im Theme zu ändern. Daneben scheint mir auch nicht mehr sicher das WP nicht irgendwann die Theme-Schnittstelle so abändert das alte Themes nicht mehr gehen – dann müsstest du auch noch eine Ergänzung hierfür schreiben.
    Also ich fand als gutes einfaches Theme Iwata – https://wordpress.org/themes/iwata/.
    Es kann nur leider nicht gut mit dem Plugin WooCommerce.
    Wenn deine Seite doch so klein ist und du doch siehst was für ein Aufwand es ist WP einzurichten, also Plugins für rudimentäre CMS Aufgaben, Login-Abschicherung +++ zu installieren, und evt. trotz HTML und CSS Kenntnissen einfach deine Fähigkeiten hier nicht ausspielen kannst weil WP dir „Arbeit abnehmen/Sachen für dich entscheiden“ will und dir damit jede Menge Steine in den Weg legst um mit schönen, einfachen und schlichten Einstellungen zu gestalten – dann könntest du auch überlegen deine Zeit in ein einfacheres CMS – das nicht, wie du richtig schreibst, optimiert ist auf den Anwendungsfall Blog, in ein anderes weil passenderes CMS legen.
    Welches hier optimal ist kann ich auch nicht sagen. Seit Jahren arbeite ich mit WP Systemen und ich muss sagen – mit WP hat man immer was zu tun – es ist einfach kein System auf dem es möglich scheint eine Lösung zu bauen die auch „künftig“ noch unterstützt wird – gilt auch für Admin Einstellungen zu Themes.

    Viel Erfolg!

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    @gnusolutions

    Wir freuen uns über jede Antwort, aber bei einigen Punkten möchte ich dir respektvoll wiedersprechen. 🙂

    bei der Themeauswahl ist auch zu beachten ob/das verschiedene Plugins damit zusammen arbeiten können.

    Das sollte eigentlich nicht so sein. Ein Plugin soll WordPress mit Funktionalität erweitern – ganz unabhängig vom Theme. Vielleicht magst du aber ein konkretes Beispiel nennen, wieso das deiner Meinung nach nicht so ist?
    Es gibt Plugins, die speziell die Funktionalität eines Themes erweitern, z.B. Ocean extra für das Theme OceanWP. Das wird dann aber in der Plugin-Beschreibung auch ausdrücklich so beschrieben.

    Für den Threadersteller sind Plugins erst einmal gar nicht notwendig, um ein einfaches Layout nachzubauen. Deswegen würde ich bei der Theme-Auswahl eher darauf achten, ob die Gestaltung grundsätzlich zusagt. Es macht wenig Sinn, ein zweispaltiges Theme mit vertikalem Navigationsmenü auszuwählen, wenn von vornherein feststeht, dass die Navigation horizontal über der restlichen Seite stehen soll.

    Zudem sind die WP eigenen Themes scheins am meisten darauf optimiert möglichst viele Anwendungsfälle des Blockeditors einzubinden …

    Richtig. Die WordPress-Community hat große Anstrengungen unternommen, um mit dem Block-Editor eine gute Alternative zu proprietären Page-Buildern zu bieten und Anwendern einen großen Spielraum in der Gestaltung zu geben. Themes entwickeln sich immer mehr zu einer freien Fläche, auf der Layout-Elemente wie Navigationsmenü, Website-Titel und -Logo, Seiten- und Beitragsinhalte usw. als Gestaltungsblöcke frei platziert werden können. Das gibt Anwendern ein enormes Potential zur Gestaltung der Website, ist aber anfangs nicht immer selbsterklärend.

    Es wäre komisch, wenn die Community nach allen Bemühungen nun Themes veröffentlichen würde, die diese neuen Möglichkeiten gar nicht abbilden können.

    Jemand schrieb hier das es offiziell sogar als „Testing“ gilt – also nicht gewährt wird das es (in allen Anwendungsfällen) funktioniert

    Hast du hier etwas verwechselt? Der Block-Editor wird seit 2018 unter dem Projektnamen „Gutenberg“ entwickelt und wer sich den neuesten Entwicklungsstand vorab ansehen möchte, kann dazu das Plugin Gutenberg installieren. Damit werden dann tatsächlich Features vorgestellt, die unter Umständen noch nicht ausgereift sind und im ärgsten Fall später wieder verschwinden.

    Wer WordPress ohne das zusätzliche Plugin Gutenberg lädt, kann den Block-Editor ganz normal im produktiven Betrieb seiner Website einsetzen. Niemand wird ausschließen, dass es auch hier Fehler geben kann. Der Editor wird laufend weiterentwickelt und die Entwickler bemühen sich, Fehler kurzfristig zu beheben. Wir freuen uns, wenn du dabei mitmachst.

    Leider sind die vorherigen Themes auch alle in diese Richtung – sie implementieren jede Menge nur in ganz wenigen Sonderfällen gebrauchte „Style“ Eigenschaften – das verursacht dann viel unnötigen Quelltext – also Energieverschwendung beim Übertragen nutzloser Bytes.

    Oh, wow. Die Frage, welche Style-Eigenschaften überflüssig sind, ist ganz bestimmt subjektiv. Es gibt aber auch sehr minimalistische Themes wie z.B. weet von Walter Ebert. Da gibt es wenig Gestaltung, dafür aber auch wenig „nutzlose Bytes“.

    Die meisten WordPress-Anwender wollen in Gestaltungsmöglichkeiten schwelgen und bei älteren Versionen von so genannten Multi-Purpose-Themes, die alle möglichen Geschmackwünsche abdecken sollten, gab es tatsächlich nicht selten Performance-Probleme. Neue Multi-Purpose-Themes (Astra, GeneratePress, …) bieten viele Gestaltungsoptionen bei ausgezeichneter Performance.

    Dass ressourcenhungrige Websites schlecht für unser Klima sind, wurde in der Community öfters diskutiert (z.B. von @krafit in WordPress, das Web und das Klima vom September 2019) und ist uns präsent.

    … könntest du ein WP eigenes Theme versuchen. Du solltes jedoch beachten das WordPress dich an in ein paar Jahren, wenn der „Support“ für das WP eigene Theme „ausläuft“ im Regen stehst …

    Wenn du mit „WP eigenes Theme“ generell Themes aus dem WordPress-Theme-Verzeichnis meinst, mag das so stimmen. Einige Themes sind von Einzelpersonen erstellt worden und nicht jeder behält über Jahre die Lust, ein (vielleicht auch nicht so häufig nachgefragtes) Theme aktuell zu halten.

    Die in WordPress-Versionen mitgelieferten Themes (aktuell an der Vorsilbe „Twenty“ wie im Theme Twenty Twenty-Four zu erkennen) werden teilweise bereits seit vielen Jahren von der Community gepflegt. Durch die weite Verbreitung werden Fehler schneller entdeckt und genauso schnell behoben, auch nach Jahren noch.

    Es gab allerdings einen Vorschlag, veraltete Themes irgendwann auch mal auslaufen zu lassen, weil die Pflege viel Arbeitsressourcen bindet. Mehr kannst du hier nachlesen: Proposal: Retiring Older Default Themes. Themes älter als Twenty Seventeen wurden danach nicht weiter aktualisiert. Die letzte Aktualisierung des Themes Twenty Seventeen ist vom 24. Januar 2024.

    Wenn deine Seite doch so klein ist und du doch siehst was für ein Aufwand es ist WP einzurichten, also Plugins für rudimentäre CMS Aufgaben, Login-Abschicherung +++ zu installieren,

    Hm, die meisten Anwender kommen mit der Installation recht fix zurecht oder nutzen die One-Click-Installation ihres Webhosters. Für rudimentäre Aufgaben braucht es keine zusätzlichen Plugins und WordPress ist auch nicht so unsicher, dass es mit „Login-Absicherung +++“ versehen werden muss.

    Es stimmt, dass WordPress-Websites öfters gehackt werden, als Websites mit anderen Content Management Systemen. Das liegt aber einfach daran, dass WordPress mit einem Marktanteil von aktuell rund 63% aller CMS (Quelle: Usage statistics and market shares of content management systems) sehr dominant vertreten ist.

    und evt. trotz HTML und CSS Kenntnissen einfach deine Fähigkeiten hier nicht ausspielen kannst weil WP dir „Arbeit abnehmen/Sachen für dich entscheiden“ will und dir damit jede Menge Steine in den Weg legst … 

    Die WordPress-Community hat bei der Entwicklung das Mantra „Decisions, not Options“. Du wirst keinen Star-Architekten buchen um ihn zu bitten, einen eigenen Hausentwurf ins Reine zu zeichnen. Statt dessen erwartest du von Experten, dass sie ihr Know-How bestmöglich einbringen und dir „Arbeit abnehen/Sache für dich entscheiden“.

    Die wenigsten Anwender empfinden das dann bei der großen Auswahl an Themes als „Steine in den Weg legen“. Mehr Flexibilität als bei den neuen, block-basierten Themes ist kaum möglich.

    … dann könntest du auch überlegen deine Zeit in ein einfacheres CMS [investieren], das nicht, wie du richtig schreibst, optimiert ist auf den Anwendungsfall Blog …

    Wir freuen uns über jedes OpenSource-Projekt und sehen andere CMS als Bereicherung des Angebots. Allerdings zeigen die Marktanteile von anderen Projekten wie z.B. Joomla (2,5%), Drupal (1,5%) oder etwa Gatsby (0,2%), dass WordPress (62,8%) recht beliebt ist.

    Welches CMS für einen am besten ist, soll bitte jede/r Anwender/-in für sich selbst entscheiden.

    Übrigens versteht sich WordPress schon seit Jahren nicht mehr als reine Blogging-Software, als die es vor zwanzig Jahren gestartet ist. WordPress wird weltweit für alle möglichen Websites eingesetzt, mit Plugins auch als E-Commerce-Plattform verwendet und kann für die eigene Sammlung von Katzenbildern genauso eingesetzt werden, wie für weltweite Internetauftritte von Popstars, Politikern oder auch lokale Websites von dir und mir.

    Seit Jahren arbeite ich mit WP Systemen und ich muss sagen – mit WP hat man immer was zu tun – es ist einfach kein System auf dem es möglich scheint eine Lösung zu bauen die auch „künftig“ noch unterstützt wird

    Deine bisherige Arbeit mit WordPress wollen wir hier gar nicht beurteilen, aber die Aussage, dass man „immer etwas zu tun“ hat und WordPress kein System für eine „Lösung […], die auch künftig noch unterstützt wird“ wäre, mag ich so nicht teilen.

    Inzwischen kannst du einrichten, dass WordPress, Themes und Plugins automatisch aktualisiert werden. Je geringer der (für den Thread-Ersteller gar nicht nötige) Einsatz von Plugins ist, um so weniger gibt es eine Gefahr eines Ausfalls der Website. Wir empfehlen hier trotzdem immer wieder egelmäßige Prüfungen und Backups, um selbst im schlimmsten Fall Webseiten in kürzester Zeit wieder ans Laufen zu bekommen, wenn „alle Stricke reißen“. Dazu helfen wir hier gerne, kostenlos und in den meisten Fällen sehr rasch.

    gnusolutions

    (@gnusolutions)

    Danke für die Antwort,

    > als „Testing“ gilt
    es war ein Kommentrar zum Theme TwentyTwentyFour hier im Forum, meine ich

    > Es stimmt, dass WordPress-Websites öfters gehackt werden
    könnte es nicht auch durch Plugins kommen, deren Updates sind ja nicht Teil von WordPress Updates.

    > immer was zu tun
    wer die ganzen Updates auch im Quelltext jeweils prüfen will, hat schon einiges zu tun.

    > die auch künftig noch unterstützt wird“ wäre, mag ich so nicht teilen.
    es muss nicht dazu kommen aber hier im Forum sind doch einige Hinweise darauf

    WordPress bietet viele tolle Funktionen und ermöglicht Menschen die keine pixelgenaue Desings brauchen und gerne als Blog Benutzerdaten „en masse“ senden möchten, evt im Gedanken bei Suchmaschinen deshalb höher gelistet zu werden, eine gute Lösung schenll an flexible ziele zu kommen!
    Durch die Trennung der Erweiterungen vom WordPress-Core werden vielseitige Anwendungsfälle ermöglicht.

    Viele rudimentäre Funktionen werden aber versteckt oder verhindert (nicht alles Einstellungen zum Post sind auf der Seite Edit vorhanden – manche sind nur in der Post-Liste verfügbar, wer sich nicht extra mit dem BlockEditor eingelesen hat findet die „versteckten“ Funktionen nicht intuitiv, CSS Dateien dürfen nicht hochgeladen werden) bis ich mir die Frage stellte: Wer bezahlt WordPress eigentlich?
    Der folgenden Artikel zeigt das Benutzer und Besucher Daten für Trainingszweck von KI verkauft werden damit Geld reinkommt.
    https://www.404media.co/tumblr-and-wordpress-to-sell-users-data-to-train-ai-tools/
    Demzufolge müsste WP so gestrickt werden das möglichst viele dieser Benutzueraktionen erzeugt werden. Anhand der Lösung dieser Widersprüche kann automatisiert ein Profil des Benutzers errechnet werden. WP könnte auch als Intelligenztest betrachtet werden der ermittelt wie schnell der Benutzer nötiges nachrüstet oder eingestellt.

    Warum die DSGVO prinzipiell gut und wichtig ist und was mit Telemetriedaten gemacht wird wird hier gezeigt.
    https://www.youtube.com/embed/hIXhnWUmMvw

    Durch Plugins werden rudimentäre Funktionen nachgeliefert und viele Funktionen kostenlos einsetzbar. Meist begannen Plugin-Entwicklungen aus dem Wunsch des Programmierers sich eine Funktion zu ermöglichen. Die Veröffentlichung für Alle kostenlos entspricht ganz den Open-Source Gedanken. Ist die Aufgaben dann gelöst besteht für den Entwickler jedoch die Not auch Geld zu verdienen. Er findet dann weitere Funktionen die sein Plugin so aufwerten das er eine Bezahl-Version daruas stricken kann. Quelltextgröße, Komplexität und damit Angreifbarkeit wachsen jedoch damit. Mir scheint das zu erklären warum manche guten Plugins sich so entwickeln wie sie es tun.
    Das wäre unnötig würde WP nicht versuchen dem Benutzer „Alles“ und damit auch das Denken abzunehmen. So sind wir gezungen Fremd-Erweiterungen zu verwenden.

    Für viel Anwender ist WordPress eine gute Methode schnell an ein Ziel zu kommen. Danke dafür!

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    … bis ich mir die Frage stellte: Wer bezahlt WordPress eigentlich?

    Niemand. WordPress ist und war immer OpenSource und wird es auch bleiben. WordPress wird allen kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Getragen wird das gemeinnützige Projekt von einer internationalen Gruppe Mitwirkenden, die zum Teil von Firmen, die unmittelbar von WordPress profititieren, abgestellt werden. Das Support-Team hier setzt sich ausschließlich auch Freiwilligen zusammen.

    Der folgenden Artikel zeigt das Benutzer und Besucher Daten für Trainingszweck von KI verkauft werden damit Geld reinkommt.

    Der von die zitierte Beitrag bezieht sich auf das kommerzielle Webhosting von WordPress.com. Dort wird die Webanwendung WordPress (also das, worüber wir uns bei WordPress.org austauschen) zwar (in einer stark modifizierten) Fassung verwendet, aber das bedeutet nicht, dass sich die geschäftliche Entscheidungen des Webhosters auf die Webanwendung auswirken. (vgl. https://wpisnotwp.com/)

    Demzufolge müsste WP so gestrickt werden das möglichst viele dieser Benutzueraktionen erzeugt werden. Anhand der Lösung dieser Widersprüche kann automatisiert ein Profil des Benutzers errechnet werden. WP könnte auch als Intelligenztest betrachtet werden der ermittelt wie schnell der Benutzer nötiges nachrüstet oder eingestellt.

    Es geht nichts über gescheite Verschwörungstheorien – zumindest beim Unterhaltungswert. 😉

    … besteht für den Entwickler jedoch die Not auch Geld zu verdienen. […] Mir scheint das zu erklären warum manche guten Plugins sich so entwickeln wie sie es tun.

    Mag sein. Es zwingt dich aber niemand, irgendein Plugin zu nutzen. Dass Entwickler gerne Geld verdienen wollen, finde ich legitim – das MacBook fällt nicht vom Himmel. Meine Ausgaben für kommerzielle Lösungen haben sich in den vergangenen Jahren aber auf wenige Fälle beschränkt, in denen ich dann froh war, dass ich das Feature nicht (für den Kunden erheblich teurer) selber programmieren musste. Das Plugins Geld kosten, muss nicht immer böse sein.

    Das wäre unnötig würde WP nicht versuchen dem Benutzer „Alles“ und damit auch das Denken abzunehmen.

    Empfindest du das so?

    Webseiten werden selten zum Selbstzweck erstellt, sondern sollen Inhalte veröffentlichen. Das soll möglichst einfach sein. Die meisten Benutzer sind froh, wenn ihnen nicht alles, aber vieles abgenommen wird.

    Du magst WordPress nicht? Kein Problem. Du kannst doch weiterhin (entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt) selber semantisches, barrierefreies, suchmaschinenoptimiertes HTML schreiben und browserkompatible Stylesheets erstellen. Oder ein anderes CMS einsetzen.

    So sind wir gezungen Fremd-Erweiterungen zu verwenden.

    Woher kommt die Einstellung? Niemand zwingt dich zu irgendwas. Viele Anwender nutzen das eine oder andere Plugin, weil sie die zusätzlichen Features toll finden und WordPress nur so entwickelt wird, dass jedes Core-Feature mindestens 80% der Nutzer hilft. Aber wegen dieses Zusatzangebotes WordPress als keine „Lösung […], die auch künftig noch unterstützt wird“ zu verurteilen, überspannt den Bogen arg. Vielleicht magst du deine Bedenken bei einem der zahlreichen WordPress-Meetups in D-A-CH vortragen?

    Leider haben wir dem Threadersteller mit unserem kleinen Austausch hier vermutlich keinen Gefallen getan. Der ursprüngliche Wunsch war eine Empfehlung eines einfachen Themes – es wäre schön, wenn wir jetzt darauf zurückkommen.

    Für viel Anwender ist WordPress eine gute Methode schnell an ein Ziel zu kommen. Danke dafür!

    Das sehe ich auch so.

    Thread-Starter reginardus

    (@reginardus)

    haben wir dem Threadersteller mit unserem kleinen Austausch hier vermutlich keinen Gefallen getan.

    Da hast du recht, aber ich hoffe, dass es für euch beide ein Erkenntnisgewinn war 😉.

    Mit der ersten Antwort habe ich gleich was anfangen können, hab das Theme schon installiert und finde das auch insgesamt am besten von denen, die ich gesehen habe. (Mit den 2 Minuten hab ich meine Schwierigkeiten).

    WIe kriege ich es hin, dass die Startseite nur ein Bild ist mit einem minimalen Footer, der dann auf die weiteren Seiten verweist und aufs Impressum?

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Meine 2-Minuten-Demoseite habe ich aus verschiedenen Blöcken zusammen gesetzt. Klicke ich auf die Dokumentenübersicht (1) ergibt sich folgender Inhalt:

    Screenshot

    2 – eine Gruppe, um das Logo auf einen farbigen Hintergrund zu setzen. Über die Formatierungsleiste habe ich angegeben, dass das Logo zentriert werden soll und die Gruppe bildschirmfüllend über die gesamte Breite läuft. In der Sidebar habe ich für den Hintergrund einen farbigen Verlauf genommen.

    3 – ist das Logo, das ich dann in die Gruppe eingesetzt habe. Über die Sidebar habe ich angegeben, dass das Bild abgerundet werden soll, um den Kreiseffekt zu bekommen.

    4 – ist das Zitat unter dem blauen Abschnitt mit Logo

    5 – ist der Name des Zitierten.

    Links zu Datenschutzerklärung und Impressum kannst du als zweites Menü im Customizer dem Footer zuweisen. Das gilt dann für alle Seiten.

    Noch ein Hinweis: Eine Startseite, die nur ein Logo/Foto und ein Zitat enthält, verschenkt ganz enorm SEO-Potenzial. Suchmaschinen gewichten die Startseite besonders stark und wenn sie dann nur ein Bild (das nicht indexierbar ist) und ein Zitat finden, können sie mit der Startseite nichts anfangen. Gestalterisch ist das alles wie gesagt möglich, suchmaschinenfreundlich ist die Website damit aber nicht. Ich würde mich als Webseitenbesucher auch ein wenig ärgern, wenn ich ein Zitat lese, statt wichtige Dinge wie Adresse und Telefonnummer, Ansprechpartner und Ziele/Besonderheiten der Unternehmung zu erfahren.

    Thread-Starter reginardus

    (@reginardus)

    Hab herzlichen Dank für deine ausführliche Hilfsanleitung! Ich bin erstmal einige Tage anders beschäftigt, aber das werde ich danach gerne so ausprobieren.

    Danke auch für den Hinweis, dass die Startseite so nicht gut ist für SEO. Ich dachte bisher, dass das mit den Stichworten, die mein früherer Webseitenersteller von mir gefordert hatte, erledigt wäre. Der war – was ich auch gut fand – halt auf einfache grafisch gute Webseiten spezialisiert.

    Werde da drüber noch mal nachdenken. Die Welt ändert sich….

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Ich dachte bisher, dass das mit den Stichworten, die mein früherer Webseitenersteller von mir gefordert hatte, erledigt wäre.

    Keywords werden von Suchmaschinen schon sehr lange nicht mehr berücksichtigt, weil damit zuviel Unsinn gemacht wurde.

    Mit dem Go-Theme kannst du „grafisch einfache“ Webseiten gut umsetzen. Die Projektseite auf GitHub führt im Showcase einige Beispiele auf, z.B. https://wpnux.godaddy.com/v2/?template=barista. Die Demoseiten enthalten jetzt auch nicht so wahnsinnig viel Text, sind aber schön aufgelockert und zeigen, wie hübsch eine einfache Website aussehen kann.

    Viel Erfolg mit der Website.

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