Support » Plugins » Formulardaten in Datenbank schreiben und wieder auslesen und ergänzen

  • Gelöst juergenp

    (@juergenp)


    Moin,
    nachdem ich jetzt schon tagelang das Netz durchsuche und nix gefunden habe, was meinen Verstellungen entspricht, möchte ich mal die Fachleute hier fragen.
    – ich suche ein Plugin, mit dem ich Formulare erstellen kann (gibt es ja massig)
    – dann möchte ich die dort erfassten Daten in Datenbanktabellen speichern (da wird’s schon enger)
    – und dem Ersteller und anderen eine Mail senden (gibts auch massig)
    – dann möchte ich die eingegebenen Daten wieder aufrufen (als ein z.B. „Redakteur-user“) diese dann bearbeiten und wieder dem Ersteller eine Mail senden (gar nix)
    – dann möchte ich Auswertungen auf die eingegeben Daten machen. (gar nix)

    Im Prinzip habe ich ein solches Programm fertig, das ist jedoch in php geschrieben, besteht aus vielen Modulen, die sich gegenseitig aufrufen, Parameter übergeben und so. Das funktioniert super, ist aber nicht Mobile-geeignet. Und ich habe auch keine Ahnung wie ich solchen komplexen php-code in WordPress einbinden sollte. Habe schon mit eigenen Plugins rumgespielt, aber auch nur verzweifelt 🙁

    Wäre super, wenn jemand aus dieser Community einen Tip hätte. Kann auch gerne per pn musterseite geben.

    Vielen Dank + Gruß
    Jürgen P.

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  • Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Je mehr Einschränkungen du hast, um so dünner wird das Angebot an Plugins, die exakt zu allen Anforderungen passen.

    Ich würde Contact Form 7 verwenden. Hat zwar einen etwas eigenen Charme, ist aber äußerst zuverlässig und erprobt. Dazu ein Datenbank-Plugin wie Contact Form 7 Database Addon, mit dem du die Daten in der MySQL-Datenbank speicherst. Das Plugin ermöglicht den Abruf als CSV-Datei, die du in gängigen Tabellenkalkulationsprogrammen importieren und dort weiterbearbeiten kannst. Daraus lassen sich dann in Excel und Co. sicher auch E-Mail-Verteiler generieren.

    Was du mit „ein solches Programm fertig, … Das funktioniert super, ist aber nicht Mobile-geeignet.“ meinst, verstehe ich nicht. Ein PHP-Skript sollte nicht daran scheitern, dass du ein Mobilgerät verwendest? Ich hätte aber vor allem Bedenken, ob das selbst geschriebene Skript, das „aus vielen Modulen besteht, die sich gegenseitig aufrufen“ möglichen Angriffen auf die Website standhält – das kannst du sicher besser beurteilen.

    Wäre super, wenn jemand aus dieser Community einen Tip hätte. Kann auch gerne per pn musterseite geben.

    Wir beantworten gerne Fragen im Forum – so, dass die Antworten möglichst vielen WordPress-Nutzern zugänglich sind, damit alle etwas davon haben. Wenn du persönliche Unterstützung suchst, solltest du dir einen Dienstleister suchen, der gegen Honorar gerne solche Fragen mit dir durchgeht. Vorsichtshalber der Hinweis: Jobangebote jeglicher Art sind hier im Forum ausdrücklich unerwünscht.

    Thread-Starter juergenp

    (@juergenp)

    Moin Bego,
    Danke für Deine Antwort.
    An ContactForm7 hatte ich auch schon gedacht, da ich das Plugin in diversen Seiten bereits erfolgreich eingesetzt habe. Aber das passt auch nicht so ganz.
    Bzgl. wegschreiben in Datenbank habe ich jetzt FormMaker probiert. Für die Ersterfassung super! Die weitere Verarbeitung – da hapert es dann wieder.

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    Das ist schon klar, verstehe ich.
    Darf ich trotzdem noch eine Frage stellen?
    Ein eigenes Plugin programmieren und einbauen und starten. Es gibt dafür diverse, viel zu viele Erklärungen im Web. Hast Du da eine gute Version? Die man auch versteht 🙂
    Danke + Gruß
    Jürgen

    Ein eigenes Plugin zu schreiben ist nicht viel mehr, als eine PHP-Datei in einem Verzeichnis zu erstellen und einen Plugin-Header einzufügen, den ich zur Not aus dem Plugin-Entwickler-Handbuch kopiere. Dann eigene Funktionen einfügen, das Verzeichnis als zip-Datei komprimieren, fertig ist dein Plugin.

    Komplizierter wird es, wenn du sicherstellen willst, dass dein Plugin keine Sicherheitslücken einbaut. Alle Eingaben müssen validiert und Ausgaben sanitized werden und die Verwendung von Namespaces oder PHP-Klassen kann Überraschungen vermeiden. Der Begriff Nonces sollte dir bekannt sein und Plugins sollten nicht durch einen Direktaufruf ausführbar sein. Eine leere index.php sorgt dafür, dass Fingerprinting erschwert wird.
    Auch zur Sicherheit ist es eine gute Idee, sich mit dem Plugin-Entwickler-Handbuch vertraut zu machen.

    Es gibt inzwischen für alle möglichen Lebenslagen Plugins. Bevor du loslegst, solltest du prüfen, ob du nicht mit bestehenden Lösungen, die sich gut etabliert und Kinderkrankheiten überstanden haben, einen großen Teil der eigenen Programmierleistung einsparen kannst. Bevor du die erste Zeile Code tippst, solltest du abgewogen haben, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. (frei nach dem Motto: Wieso etwas in drei Stunden erledigen, wenn man zwei Tage an einem Plugin programmieren kann?)

    Eine gute Idee ist, eigene Plugins ohne vertrauliche (Kunden-)Daten als GitHub-Repository zu veröffentlichen. Gelegentlich bekommst du dann Feedback, wenn dein Code Schnitzer enthält.

    Thread-Starter juergenp

    (@juergenp)

    Danke, Bego, für die ausführlichen Erklärungen!
    und ganz ehrlich – nein – Nonces – war mir kein Begriff 🙁 habe es jetzt nachgeschlagen…. OK, stimmt ja, puuuuhhh, habe ich mir irgendwie nicht Gedanken gemacht. Der Tipp mit dem Plugin-Handbuch, ist aber gut!
    Werde nochmal „in mich gehen“ und suchen was ich weiter mache.

    Auf jeden Fall erst mal Dankeschön für die Erläuterungen!
    Gruß
    Jürgen

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