Support » Plugins » Kontakte als Adressbuch

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  • Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Bei WordPress dreht sich alles um Beiträge (Posts) und WordPress kennt zunächst einige vorgegebene Beitragsarten (Post Types), von denen dir bereits Beiträge und Seiten bekannt sein dürften. Du kannst darüber hinaus eigene Beitragsarten erstellen, so genannte Custom Post Types. Das hat den Vorteil, dass du Informationen separieren kannst und sogar für die Eingabe ein eigenes Menü im Backend bekommst. In deinem Fall wäre es also sinnvoll, einen Custom Post Type „adressen“ für eigene Adress-Beiträge anzulegen.

    Du kannst Custom Post Types entweder mit einem eigenen Plugin oder als Code Snippet einrichten oder, etwas bequemer, das Plugin Custom Post Type UI nutzen, das alle notwendigen Informationen abfragt und auch die Verwaltung von Custom Post Types vereinfacht.

    Ein eigenes Kontaktformular pro Kontakt habe ich bisher nicht gesehen – interessante Idee. Ich hätte wahrscheinlich wegen datenschutzrechtlicher Überlegungen nur einen Mailto-Link (sowas wie <a href="mailto:support@wordpress.org">Support</a>) verwendet, aber mit dem bewährten Plugin Contact Form 7 sollte sich das recht schnell umsetzen lassen. Jedes Kontaktformular hat einen eigenen Shortcode, den du dann im Text des Adress-Beitrags einfügen kannst.

    Für eine Übersicht der Kontakte brauchst du kein zusätzliches Plugin. Hier reicht es, wenn du einen Tabellen-Block einfügst, in dem du die Namen mit den Adress-Beiträgen verlinkst.

    Das mit den Adressen lässt sich weiter ausbauen, etwa in dem du Adresse und Website in so genanten „Custom Fields“ speicherst. Dann brauchst du aber für die Ausgabe ein eigenes Template – wahrscheinlich viel zu viel Aufwand. Sinnvoller ist es, für die Ausgabe einen eigenen Block-Pattern anzulegen, mit dem du die Adressdaten immer im gleichen Format ausgibst. Aber wenn du WordPress-Einsteiger bist, hast du mit Custom Post Types und Kontaktformular schon genug zu tun.

    Thread-Starter Hansjakob Strickler

    (@koebi54)

    Hallo Bego Mario Garde

    Ganz herzlichen Dank für Deine prompte uns sehr aufschlussreiche Antwort!

    In der Zwischenzeit habe ich, Dank Deinem Feedback und Contact Form 7, das „Adressbuch“ zu laufen gebracht.

    Das Resultat kannst Du gerne unter https://wp.strickler.info resp. https://wp.strickler.info/beispiel-seite/ueber-uns/kontakte begutachten.

    Freundliche Grüsse, Hansjakob Strickler

    Prima.

    Noch ein Tipp: ich finde persönlich bei solchen Formularen „Rechenaufgaben für Erstklässler“ etwas entwürdigend. Um Spam abzuwehren, hat sich das Plugin Honeypot for Contact Form 7 bewährt. Nach Installation kannst du in deinem Formular statt des Mathe-CAPTCHA ein Honeypot-Feld einfügen.

    Das Honeypot-Feld erstellt ein weiteres Eingabefeld, dass Besucher auf deiner Website aber nicht angezeigt bekommen. Spam-Bots können das nicht von den anderen Feldern unterscheiden, fügen sehr wahrscheinlich irgendeinen Text ein (tappen also in die Honigfalle) und markieren so automatisch ihre eigene Nachricht als Spam. Sehr effektiv, datenschutzkonform und vor allem für normale Besucher nicht störend.

    Thread-Starter Hansjakob Strickler

    (@koebi54)

    Danke für den Honeypot-Tipp den ich auch (nebst Flamingo) installiert habe. Da aber das Honeypot-Feld nicht ersichtlich war dachte ich mir, ich gehe auf Nummer sicher. Aber ich muss Dir Recht geben, die Rechenaufgabe ist tatsächlich etwas „altbacken“. Ich werde sie gleich deaktivieren.
    Gruss Köbi

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