Support » Allgemeine Fragen » Medien nach Umzug teilweise weg

  • Gelöst Andreas

    (@andreas2021)


    Hallo,

    ich bin neu hier, und habe noch keine Lösung gefunden. Ich habe eine kostenlose website bei bplaced.net. Da der Namen der website dort eben bplaced.net enthält möchte ich die Site nun auf eine andere Domain bei einem anderen Anbieter umziehen, dort auch gleich auf https umstellen.
    Ich habe hierzu eine xml-Backup-Datei erstellt, diese in die neue website eingespielt – hat geklappt!
    Problem sind die Bilder. Hierzu habe ich den Ordner uploads in wp-content via ftp in die neue Datenbank der neuen website eingespielt.
    Nun werden 65 dieser Bilder in der Medienübersicht wie auch auf den Seiten angezeigt, die Meisten der etwa 2000 Bilder fehlen jedoch.
    Wie bekomme ich die fehlenden Bilddateien – die auf den Unterverzeichnisse von uploads liegen – in die Medienübersicht?
    Better Search Replace habe ich bereits durchgeführt, ohne Veränderung.

    Der Einsatz von Duplictor scheitert an den 500MB maximaler Backup-Größe.

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  • Thread-Ersteller Andreas

    (@andreas2021)

    Ich will das jetzt nicht so einfach hinschmeißen. Dafür habe ich viel zu viel gelernt – und zu viel Zeit investiert – und Du auch!
    So einiges hat nicht geklappt wie gedacht. So funktionierte das UpdraftPlus Backup/Restore nicht wie gewünscht – als Backup-Ziel war nichts geeignetes dabei. Dopbox war nicht möglich, ftp-Server habe ich nicht laufen.
    Schlussendlich habe ich immer wieder versucht, ohne plugins zurechtzukommen.

    Vielleicht nochmal Schritt für Schritt mit Begos Hilfe?!

    Ich habe 3 Domains und eine übergeordnete „hostingXXXXXX.XXXX.netcup.net“ Domain unter der ich nun wordpress installiert habe. Wenn ich nun eine meiner 3 Domains aufrufe, erscheint dort die korrekte, ungefüllte wordpress-Site.

    Ich möchte nochmal zu einem früheren Post von mir zurück:

    Das Stammverzeichnis („\°) meines alten bplaced beinhaltete ein Verzeichniss
    www
    darunter die 6 Verzeichnisse
    – MySQL-admin
    – PgSQLadmin
    – live access
    – wp-admin
    – wp-content
    – wp-includes
    sowie 23 weitere  Dateien
    
    Bei netcup ist das Stammverzeichnis wohl das httpdocs darunter die 3 Verzeichnisse
    – wp-admin
    – wp-content
    – wp-includes
    sowie 17 Dateien
    
    Die Verzeichnisse – MySQL-admin und – PgSQLadmin fehlen..

    1.Schritt:
    Mittels Filezilla den Inhalt des neuen httpdos-Verzeichniss löschen. Dann
    den Inhalt aus dem og (www)-bplaced-Verzeichnis in dieses nun leere (httpdocs)-netcup-Verzeichnis?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Andreas.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Andreas.

    Diese Verzeichnisse

    – MySQL-admin
    – PgSQLadmin
    – live access

    sind uninteressant, die sind von bplaced und müssen nicht mit umgezogen werden.

    Hier mal ein Weg zur Migration, wie ich es immer erfolgreich mache:
    1. Per FTP alle Dateien auf meinen Rechner gezogen
    2. Mit dem Plugin WP Migrate DB einen Dump mit den neuen Daten erstellen
    3. Neue Datenbank auf der neuen Domain erstellen
    4. Dump importieren
    5. wp-config.php für die neue Domain anpassen
    6. Dateien per FTP auf die neue Domain schieben
    7. Testen

    Thread-Ersteller Andreas

    (@andreas2021)

    Sorry bscu, bevor ich dieses plugin kaufe, würde ich gerne den von Bego aufgezeigten Weg weiter gehen. Ich habe zuviel Zeit darein investiert, mich zu viel damit beschäftigt.
    Meine Frage nochmal:
    Muß ich alle Verzeichnisse und Dateien in httpdocs durch die neuen von bplaced ersetzten?

    Sorry bscu, bevor ich dieses plugin kaufe

    Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Habe ich etwas von der Pro-Version geschrieben? Nein, habe ich nicht. Die freie Version reicht dafür völlig aus.

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    … bevor ich dieses plugin kaufe …

    Du bekommst eine kostenlose Version von Migrate DB hier:
    https://de.wordpress.org/plugins/wp-migrate-db/

    Wir versuchen wirklich, dir hier zu helfen und sind keine Vertreter, die dir irgendwelche Produkte aufschwatzen wollen. 😉

    So funktionierte das UpdraftPlus Backup/Restore nicht wie gewünscht – als Backup-Ziel war nichts geeignetes dabei. Dopbox war nicht möglich, ftp-Server habe ich nicht laufen.

    Updraftplus bietet dir an, Backups auf externen Medien – einem FTP-Server, bei einem Cloud-Anbieter, … – zu speichern, damit du nach einem Angriff auf deine Website nicht die Backups gleich mit wegschmeißen kannst. Das ist aber nur ein Angebot. Du kannst das aber in diesem Fall (bei dem du sowieso den Webhoster verlassen möchtest) ignorieren und die Backups auf dem Server machen, auf dem deine Installation liegt. Kurz: diese Einstellungen einfach ignorieren, Backup machen. Du denkst viel zu kompliziert.

    darunter die 6 Verzeichnisse
    – MySQL-admin
    – PgSQLadmin
    – live access
    – wp-admin
    – wp-content
    – wp-includes
    sowie 23 weitere Dateien

    Das ist eher ungewöhnlich, hat aber damit zu tun, dass bplaced mit seinem kostenlosen Hostingangebot versucht, die Serverkosten niedrig zu halten. Wie @bscu schon geschrieben hat, sind für ein Backup/Wiederherstellung die Verzeichnisse mit den Datenbanken (MySQL-admin und PgSQLadmin) sowie live access uninteressant.

    Mittels Filezilla den Inhalt des neuen httpdos-Verzeichniss löschen. Dann
    den Inhalt aus dem og (www)-bplaced-Verzeichnis in dieses nun leere (httpdocs)-netcup-Verzeichnis?

    Das ist dann ein manuelles Backup/Restore der Dateien. Kann man so machen. In dem Fall muss das htdocs-Verzeichnis des Zielservers leer sein (vorausgesetzt der Webhoster hat dort nicht ebenfalls Verzeichnisse für Datenbanken, Statistik, oder CGI angelegt).

    Eine WordPress-Installation besteht aus den WordPress-Dateien (einschließlich deinen eigenen Uploads im Unterverzeichnis wp-content) sowie allen in WordPress eigegebenen Informationen, die in der Datenbank abgelegt werden.
    Also: Dateien rüberziehen, Datenbank exportieren/importieren, Konfigurationsdatei wp-config.php anpassen – normalerweise ein Vorgang von ca. einer Viertelstunde (mit Zeit für ein Tässchen Tee).

    normalerweise ein Vorgang von ca. einer Viertelstunde (mit Zeit für ein Tässchen Tee).

    Genau, und wenn man sehr viele Bilder hat, reicht es auch noch für eine Zigarette, aber der reine Arbeitsaufwand übersteigt wirklich keine 15 Minuten. 😀

    Thread-Ersteller Andreas

    (@andreas2021)

    Du bekommst eine kostenlose Version von Migrate DB hier:
    https://de.wordpress.org/plugins/wp-migrate-db/.

    Bild
    Ich bekomme in der genannten Quelle nur die Version 1.0.17. Wenn ich die installiere, unter Werkzeuge öffne, ist Import ausgegraut, dahinter steht: „ImportUpgrade to Pro to import SQL files“

    Eine WordPress-Installation besteht aus den WordPress-Dateien (einschließlich deinen eigenen Uploads im Unterverzeichnis wp-content) sowie allen in WordPress eigegebenen Informationen, die in der Datenbank abgelegt werden.

    Herzlichen Dank für diese Erläuterung, das erklärt mir vieles!

    Ich habe nun

      1. alle Dateien das Web-Stammverzeichnis wp-content bei bplaced in das gleichnamige geleerte Verzeichnis bei meinem neuen Webhoster kopiert.
      2. Dann habe ich die Tabellen der Datenbank von bplaced per phpMyAdmin in die geleerte Datenbank von netcup kopiert. Der Name der Datenbank war dort natürlich ein anderer! Wenn ich die gesamte Datenbank kopieren wollte, kam eine Fehlermeldung, (da beide Datenbanken wohl unterschiedliche Namen haben?)
      3. Anschließend habe ich in der Datenbank-Tabelle wp_options die URL in den Feldern siteurl und home geändert
      4. in wp-config.php habe ich nur den Tabellenpräfix anpassen müssen.

    Auf die Datenbank kann ich zugreifen, wie auch auf die Dateien. Aber als ich auf die website/wp-admin zugreifen wollte, kam erst die Fehlermeldung, dass die Datenbank aktualisiert werden müsse, dann wurde ein Passwort verlangt. Ich habe neue und alte angegeben, keins hat gepasst. Welches müsste dort rein?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Andreas.
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    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Ich bekomme in der genannten Quelle nur die Version 1.0.17. Wenn ich die installiere, unter Werkzeuge öffne, ist Import ausgegraut, dahinter steht: „ImportUpgrade to Pro to import SQL files“

    Du sollst mit dem Plugin auch eine Migration vornehmen: auf dem Quell-Server installieren, Plugin ausführen, auf dem Zielserver installieren, Plugin erneut ausführen. Von SQL-Import war keine Rede.

    … das erklärt mir vieles!

    Da bin ich mir nicht sicher. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass du unsere Vorschläge sehr frei interpretierst … und dann etwas ganz anderes machst. 🙂

    1. alle Dateien das Web-Stammverzeichnis wp-content bei bplaced in das gleichnamige geleerte Verzeichnis bei meinem neuen Webhoster kopiert.

    Das Web-Stammverzeichnis (engl. web rootdirectory) ist aus Sicht des Webservers das oberste Verzeichnis. Dem Systemadministrator steht frei, welches Verzeichnis er verwendet. Unter Debian/Ubuntu wird das Verzeichnis /var/www/html vorgeschlagen, bei Webhosters wird auch häufig /var/www/htdocs oder /home/kunde4711/htdocs verwendet. wp-content ist dann ein Unterverzeichnis des Web-Stammverzeichnis.

    Wie auch immer … Ziel ist, im Web-Stammverzeichnis die WordPress-Dateien und im Unterverzeichnis wp-content deine selbst hochgeladenen Themes, Plugins, Sprachdateien und Mediendateien abzulegen. Das hast du damit auch umgesetzt.

    Wenn ich die gesamte Datenbank kopieren wollte, kam eine Fehlermeldung,

    Das kann damit zusammenhängen, ob du Benutzerrechte hast, um per phpMyAdmin eine neue Datenbank anzulegen. Manche Webhoster sind hier sehr restriktiv, erlauben pro Hosting-Vertrag (aus Gründen) nur eine Datenbank … 

    … kam erst die Fehlermeldung, dass die Datenbank aktualisiert werden müsse, dann wurde ein Passwort verlangt

    Das passiert, wenn durch ein Update neue Datenbank-Tabellen (oder zumindest neue Zeilen) eingefügt wurden, die in deiner Datenbank noch nicht vorhanden sind.

    … dann wurde ein Passwort verlangt.

    Hier bräuchte ich den genauen Wortlaut. Kann sein, dass deine kopierten Dateien die falschen Benutzerrechte haben. Kann sein, dass mit der Datenbank etwas nicht stimmt. Vielleicht bist du auch einfach in WordPress nicht als Benutzer angemeldet.

    Es gibt grundsätzlich drei Arten von Zugangsdaten:

    • zum Kundenmenü des Webhosters
    • zur MySQL-Datenbank (wird in der wp-config.php eingetragen)
    • zum WordPress-Backend

    Ich vermute, dass du die Zugangsdaten zum WordPress-Backend eingeben sollst, wobei hier die Zugangsdaten benötigt werden, die du auf dem Quell-Server verwendet hast. (Deine Installation auf dem Zielserver wurde löschen/Import der Datenbank überschrieben.)

    Fünfzehn Minuten Aufwand für den Transfer einer WordPress-Installation, aber mehrere Stunden, um es zu erklären – irgendwie passt das nicht so richtig.

    Wenn ich die installiere, unter Werkzeuge öffne, ist Import ausgegraut

    Du sollst ja auch mit WP Migrate DB nur den Export machen, den Import machst du dann mit phpMyAdmin.

    Thread-Ersteller Andreas

    (@andreas2021)

    HERZLICHEN DANK!
    Hier tut sich was! Es hat geklappt, Dennoch muss ich wordpress vielleicht nochmal neu aufsetzen, da ich es unter https://hostingXXXXXXX.XXef7.netcup.net installiert hatte.
    Ich will schon, dass einer der Namen meiner website angezeigt wird.

    Wenn ich die gesamte Datenbank kopieren wollte, kam eine Fehlermeldung,
    Das kann damit zusammenhängen, ob du Benutzerrechte hast, um per phpMyAdmin eine neue Datenbank anzulegen. Manche Webhoster sind hier sehr restriktiv, erlauben pro Hosting-Vertrag (aus Gründen) nur eine Datenbank …

    Ich könnte also auch die Zeilen einer zweite Datenbank einfügen, und dann nur über den Tabellenpräfix in der wp-conig.php „umschalten“.
    Ich habe eben noch ein Administratorpasswort vergeben müssen, die e-mail korrigiert nun kommt noch Better Search Replace zu Zug. Bisher verlinken die Bilder ja noch auf die alte bplace-Adresse.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Andreas.
    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Du kannst über eine einzige MySQL-Datenbank ein Dutzend WordPress-Installationen laufen lassen, wenn jede WordPress-Installation ihr eigenes Datenbanktabelle-Präfix bekommt. Sinnvoll ist das aber nicht, weil du dann jede WordPress-Installation getrennt pflegen musst (hier macht ein WordPress-Netzwerk, auch Multisite genannt, mehr Sinn) und es wahrscheinlich irgendwann zu Performance-Engpässen kommt. Die Verwendung getrennter Datenbanken macht auch die Erstellung von Backups einfacher und ergibt eine saubere Trennung.

    Thread-Ersteller Andreas

    (@andreas2021)

    Ich habe die Seite gerade ein zweites Mal aufgespielt, nun auf die richtige Installation mit website-Namen.
    Es hat auf Anhieb geklappt!
    Vielen herzlichen Dank vor allem an Bego für die vieeeele geduld, aber auch die Tipps von bscu und Hans-Gerd Gerhards!

    Nun rechtliche Dinge, Thema anpassen und schick machen! Ich werde noch viel hier im Forum unterwegs sein!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Andreas.
    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Ich werde noch viel hier im Forum unterwegs sein!

    Bitte keine Drohungen.

    Nein, Quatsch, war nur ein Spaß. 😛
    Freut mich, dass du es jetzt trotz einiger Hindernisse hinbekommen hast.

    na Wahnsinn, geht doch 😉
    Viel Erfolg weiterhin (BTW: ich hatte auch am Anfang ähnliche Probleme und viel dabei gelernt)

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