Support » Allgemeine Fragen » Neuinstallation und anderes Framework bzw. Theme

  • Hallo,

    die seit 7 Jahren laufende WordPress-Installation mit einem gekauften education Theme läuft nicht mehr rund. Updates zerschießen die Webseite, und es fehlt die Zeit nach Fehlern zu suchen. Deshalb alles neu.
    Das Plugin Contactform funktioniert nicht mehr, oft geht die Seite in die Knie wenn zu viele Besucher auf der Seite sind usw.

    Wir würden gerne eine komplette saubere Neuinstallation durchführen, ein passendes Learmanagementsystem installieren, alle Seiten und Beiträge aus der aktuellen Installation exportieren, die vorhandenen Kurse nachbauen und so vermeiden von den Suchmaschinen im Ranking abgestraft zu werden.
    Macht die Borgehensweise so Sinn?
    Die aktuelle Formatierung der Seiten und Blogbeiträge ist eine spezielle Theme Formatierung die nicht in eine neue Installation übernommen werden kann.
    Es existiert kein Support mehr für das Theme.

    Wir brauchen nicht unbedingt einen PageBuilder oder Plugins die keinen Wert auf der Seite haben, weil wir sie nicht nutzen und die Performance leidet.
    Ich habe gelesen dass viele auf Genesis Framework setzen was ein Eltern-Theme wäre und das eigentliche Theme als Child-Theme dann bearbeitet wird.

    Die Frage wäre, ob die Herangehensweise export/import eine gute Idee ist und welche Komponenten wir am besten zusammentragen sollten um danach eine moderne, schnelle und funktionierende Webseite zu haben.

    Ich freue mich auf jegliche Tipps.

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

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  • Da du bisher nicht nur ein veraltetes Theme sondern auch einen Pagebuilder nutzt, macht ein Relaunch der Website durchaus Sinn. Da du aber auch noch mit WooCommerce einen Webshop betreibst und einige andere „Extras“ mit Plugins eingebaut wurden, wird es ein etwas umfangreicheres Projekt, die Website neu aufzusetzen.

    Damit die Website eine Weile mit der künftigen Entwicklung mithält, würde ich ein populäres Theme nutzen, das mit dem seit WordPress 5.0 im Core enthaltenen Block-Editor („Gutenberg“) kompatibel ist. Für welches Theme du dich entscheidest, ist von soviel subjektiven Kriterien abhängig, dass wir kaum weiterhelfen können.

    Grundsätzlich solltest du so wenig Plugins wie möglich, aber so viele wie nötig verwenden. Moderne Webhosting-Angebote bieten zur Ausführung von PHP-Skripten einen zugewiesenen Arbeitsspeicher (memory_limit) von 256 oder sogar 512 MB – damit lässt sich einiges an Plugins betreiben, ohne die Performance wirklich zu beeinträchtigen. Andererseits ist gerade WooCommerce recht ressourcen-hungrig.

    Was sich häufig stärker auf die Performance auswirkt ist die Nutzung eines Multipurpose-Themes, das die Gestaltung „für alle Lebenslagen“ abdecken soll und für die Aufbereitung der Webseiten entsprechend viele Abfragen erfordert. Auch wenn sich AnwenderInnen grundsätzlich viel individuellen Freiraum bei der Gestaltung wünschen, kann es sinnvoll sein, sich einmal mit Auswahl eines Themes gestalterisch festzulegen und auf wenige Einstellungsmöglichkeiten zu beschränken. erfreulicherweise gibt es inzwischen aber auch Multipurpose-Themes, die mit besonderem Blick auf eine anständige Performance entwickelt wurden (z.B. WP Astra). Kurz gesagt: es lohnt sich, bei der Themeauswahl ein wenig Recherche zu betreiben und nicht nur von schicken Demos leiten zu lassen.

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