Support » Allgemeine Fragen » Performance für CSS

  • Gelöst namenlos

    (@namenlos)


    Hallo,
    vielleicht eine blöde Frage, denn ich habe weder bei meiner Suche was gefunden noch glaube ich langsam an ein derartiges Tool.

    Ich versuchte ein Plugin zu finden, das nicht verwendete Stylesheets vom download auschließt. Ich weiß, dass die Themen immer sehr universell gestrickt sind und versuchen so ziemlich jede Möglichkeit abzudecken. Aber wenn dann die eigene Einstellung nicht mal 1/3 der Angaben benötigt, dann ist es ja wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Ich habe noch sicherlich etwas potenzial ohne solch ein Plugin wie z.B. weniger Farben und Fonts zu verwenden, aber das große Ganze sind wirklich die fetten CSS Dateien. Derzeit sehe ich wirklich nur die Möglichkeit sich vorne rein sich ein Theme zu suchen, was gleich schlank aufgebaut ist. Aber ob die optisch einem zusagen steht wieder auf einen anderen Blatt. Über Ideen würde ich mehr sehr freuen.

    P.S. Für bessere Performance nutze ich derzeit PageSpeed Ninja und bin auch wirklich zufrieden damit. CSS wird minifiziert und Cross-Files optimiert. Aber halt auch mit den ganzen ungenutzen Daten.

    LG

    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Jahre, 12 Monaten von namenlos.
    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Jahre, 12 Monaten von namenlos.
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  • Wenn du Themes von anderen einsetzt und nicht ein Child-Theme mit entsprechenden Änderungen am Umfang der CSS-Dateien erstellen möchtest, bleibt dir nur die Möglichkeit, die CSS-Dateien komprimiert und aneinandergehängt auszuliefern (wobei das Aneinanderhängen bei HTTP/2 auch nicht mehr relevant ist). Gute Cache-Plugins bieten dazu passende Optionen, auch wenn sie die Größe der CSS-Dateien nur geringfügig beeinflussen können.

    Ein gut programmiertes Theme enthält für verschiedene Layouts verschiedene CSS-Dateien und fasst die dann bereits selbst zusammen. Ein schlecht programmiertes Theme packt alles in eine einzige CSS-Datei mit > 6.000 Zeilen. Ein superschlecht programmiertes Theme hat lauter Inline-Styles.

    Wenn du selber den (inzwischen massiven) Aufwand nicht scheust, ein eigenes Theme zu schreiben, fallen die vielen Optionen weg und die CSS-Dateien werden automatisch schlanker.

    Neben der Größe der Stylesheets solltest du dir auch das HTML eines Themes anschauen. Insbesondere wenn Pagebuilder verwendet werden, hast du zahlreiche <div><div><div>…</div></div></div>-Verschachtelungen was sich nicht nur unschön liest. Denk auch daran, dass jede Einstellung des Themes ohne Cache-Plugin bei jedem Seitenabruf durch einen neuen Webseitenbesucher erneut abgerufen wird. Dagegen sind 6.000 Zeilen CSS schon fast zu vernachlässigen.

    Thread-Ersteller namenlos

    (@namenlos)

    @pixolin Ja ich gebe zu, dass ich wohl den typischen Anfängerfehler gemacht habe und im Theme Store nur Augen für das Design hatte und die Performance erst viel zu spät in betracht gezogen habe. Die einzige Möglichkeit die mir jetzt wohl noch bleibt, ist sich mit dem Thema Child-Theme auseinander zu setzen oder alles von vorne anzufangen. Trotzdem vielen Dank.

    Habe es selbst noch nicht getestet, aber in meinen Favoriten: https://wordpress.org/plugins/wp-asset-clean-up/

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