Support » Plugins » SEO, welches PlugIn? Bestimmte Seiten ausnehmen

  • Gelöst pixel2404

    (@pixel2404)


    Hallo zusammen,

    wie schon mal erwähnt ist mein Wissen zu Webprogrammierung richtig alt. „Damals“ erfolgte SEO über Header, Titel, Desiption und unsichtbaren Text LOL

    Heute ist das ja ein eigener Fachbereich wie es mir scheint.

    Ich realisiere auch noch immer mein erstes Projekt und habe mich mit dem Buch „Einstieg in WP5“ Richtung Ziel gehangelt.

    Wie im Buch empfohlen habe ich für die Optimierung das PlugIn „All in One SEO“.

    Bevor ich damit bzw. mit der Dokumentation viel Zeit verbringe wollte ich fragen ob das PlugIn gut ist oder was ihr empfehlen würdet?

    Mein WP-Projet ist statisch. Kein Blog und alles mit „Seiten“ und nicht mit „Beiträgen“ gemacht. Im Forum wurde mir dann gesagt dass man auch bei statischen Projekten mit Beiträgen arbeiten sollte. Dafür war ich dann aber einfach schon zu weit und habe es bei „Seiten“ gelassen. Ich weiß nicht ob dieser Punkt in Bezug auf SEO relevant ist. Deshalb die Ausführung.

    Je nach Theme hat man ja auch Seiten die eigentlich keinen Inhalt haben wie z.B. die für den Slider. Dort ist ja lediglich ein Titel und ein Beitragsbild enthalten.

    Ich hoffe Querverweise sind hier erlaubt? Details zum Slider habe ich hier mitgeteilt:

    https://de.wordpress.org/support/topic/permalink-seite-soll-nicht-direkt-aufgerufen-werden-koennen/

    Egal welches PlugIn für SEO am Ende genutzt wird. Solche Seiten müssen dann doch ausgenommen werden damit sie erst gar nicht von den Suchmaschinen indiziert werden. Im PlugIN „All in One SEO“ habe ich aber hierzu keine Möglichkeit gefunden.

    Oder bin ich komplett auf dem Holzweg?

    Viele Grüße
    Sven

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

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  • Die Themes werden heute schon weitgehend suchmaschinenoptimiert entwickelt und verwenden z.B. semantisches HTML, um Suchmaschinen die Struktur des Inhalts leichter verständlich zu machen. Selbst die Erstellung einer Sitemap (die für kleinere Website nicht mal notwendig ist) wird inzwischen vom WordPress-Core übernommen (schau mal unter https://example.com/wp-sitemap.xml – natürlich mit deiner Domain).

    SEO-Plugins bieten mehr Spielraum, z.B. beschreibende Metatexte anzupassen. Hier liegt bereits ein Missverständnis vor, wenn AnwenderInnen ein SEO-Plugin installieren, ein Häkchen in der Liste machen, aber den eigentlichen Zweck vergessen und keine eigene, beschreibende Meta-Informationen hinzufügen.
    Ein SEO-Plugin bietet Eingabefelder. Das Plugin zu installieren, ohne die Eingabefelder mit Inhalten zu füllen, bringt wenig.

    Natürlich machen Suchmaschinen-Plugins inzwischen viel mehr, als nur Meta-Angaben zu ergänzen. So werden z.B. den Webseiten Angaben für die Verwendung in Social Media hinzugefügt oder Structured Data hinzugefügt, die Suchmaschinen den Inhalt besser verstehen lassen.

    Für welches SEO-Plugin du dich entscheidest, ist (wie grundsätzlich bei Plugins) eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ich mag persönlich das Plugin The SEO Framework, dass im Gegensatz zum Platzhirsch Yoast und den ebenfalls sehr populären Plugins All in One SEO und Rank Math – SEO Plugin for WordPress sehr schlank gehalten ist, aber die wesentlichen Funktionen mitbringt.

    Die kostenpflichtige Version von Yoast bietet sicher noch einige Vorteile, wobei jeder für sich entscheiden muss, ob ihm das Extra eine jährliche Lizenzgebühr von 89,– Euro zzgl. Umsatzsteuer wert ist.

    Zur Konzeption einer Website gehört auch die Frage, wie Suchmaschinen die Seiten lesen, was sie indexieren können und nach welchen Suchbegriffen die Website gefunden werden soll. Wenn jemand mit einer Website ein Unternehmen bewerben möchte, das gesundheitsfördernde Pilze züchtet, auf der Startseite wunderschöne Fotos aber keinen Text und auf den Folgeseiten Beschreibungen von Mutterboden, organischen Substraten und Düngemethoden aufführt, aber mit keiner Silbe die Begriffe „Pilze“ oder „gesundheitsfördernd“ verwendet, dürfte mit der Website wenig erreichen. Ein Architekt bestand darauf, auf der Startseite das Zitat eines berühmten Architekten zu verwenden, den er für seine eigene Arbeit als Vorbild sieht. Nette Idee, da aber die Startseite nicht ein zusätzliches Wort enthielt, war das (selbst mit SEO-Plugin) eine verschenkte Chance.

    Suchmaschinen tun sich weiterhin schwer, Bilder (oder auch Slideshows) zu indexieren, vor allem wenn nicht einmal Alt-Tags mit beschreibenden Informationen oder Metaangaben zur Webseite vorhanden sind. Enthält die Webseite sonst keine Informationen, ist das doppelt bitter – Startseiten werden eigentlich besonders gewichtet und wenn dort (aus Sicht der Suchmaschine) kein Inhalt vorhanden ist, ist diese Seite zumindest aus Sicht der Suchmaschine ein Reinfall. Und barrierefrei dürfte sie dann auch nicht sein.

    Es ist sicher ein kreativer Ansatz, Suchmaschinen dann einfach den Zugriff auf solche Seiten zu verwehren. Noch kreativer wäre aber … naja, einfach Inhalte zu liefern. Möchte ein Goldschmied eigene Arbeiten, die ihm am Herz liegen, präsentieren, ist die Slideshow eine Möglichkeit. Aber es gibt so viele andere Wege, die eigene Leistung kreativ zu präsentieren. Zwei, drei große Bilder mit ausgewählten Stücken, ein Block mit einem Zitat (Hallo, Architekt 👋🏼), darunter ein paar Gedanken zur eigenen Arbeit und ein Hinweis, was es sonst auf der Webseite zu sehen gibt, sind da sicher ansprechender und liefern auch Suchmaschinen mehr Futter.

    Ich habe mir mit viel Interesse das neue Standard-Theme Twenty Twenty One angeschaut und fand es zunächst wenig zugänglich – kein richtiger Header (Hintergrundbild?), die Abstände zu weit, die Titel zu groß und dann drei Bilder mit ein bisschen Text? Entwickler gestalten heute aber Themes „Mobile First“ und die Vorstellung, was eine Website bewirken soll und wie sie sich auch suchmaschinenverträglich darstellen lässt, hat sich gewandelt. Betrachtet man das Theme aus dieser Perspektive, macht die Gestaltung absolut Sinn.

    Und Slider? Die sind eigentlich sowieso nicht mehr zeitgemäß. Der Beitrag von Phillip Warum der Homepage-Slider nicht auf deine Website muss ist inzwischen schon zweieinhalb Jahre alt. Dabei gibt es wirklich schöne Alternativen.

    Thread-Starter pixel2404

    (@pixel2404)

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

    Ja, dass ich nach der Installation eines SEO-PlugIns auch die Felder ausfüllen muss/sollte war mir soweit klar, Ich hatte nicht die Erwartungshaltung dass ich mit zwei Klicks ein PlugIn installiere und alles ist gut.

    Die suchmaschinen-freundliche Konzeption der Inhalte hatt ich soweit möglich immer im Fokus. Ich habe auch bei allen Bildern alle Felder sinnvoll beschriftet damit auch Menschen mit Sreenreadern die Seite nutzen können. Das will noch getestet werden, ich habe Menschen mit Sehbehinderung in meinem Umfeld.

    Ja, ok. Ein Slider mag nicht mehr zeitgemäß sein aber da bin ich wohl oldscool und wir fanden ihn so auch richtig schön. Ist ja auch mein erstes WP-Projekt. Bein nächsten werde ich es dann mal ohne probieren.

    Ich werde also alle Seiten die „eigentlich“ gar nicht zu sehen sind zusätzlich mit semantisch und syntaktisch korrektem Inhalt füllen.

    Den direkten Aufruf dieser Seite mittels Permalink im Browser zu unterbinden (andere Post hier im Forum) wäre trotzdem schön und auch sinnvoll.

    Ich bin da sicher noch lange nicht perfekt – was es ja laut Stephen Hawking im Universum ohnehin nicht gibt -aber deine Ausführungen bestätugen mir auch dass ich schon einiges richtig mache und auf einem guten Weg bin 🙂

    Meine Zielgruppe sind kleine bis mittelsändische hier ansässige Firmen. Deshalb muss die Seite auf mobil Geräten auch gut nutzbar sein aber von „Mobile First“ sind wir hier im Schwarzwald noch ein gutes Stück entfernt. Klar, mit dem Generationswechsel wird sich das ändern.

    … dass ich nach der Installation eines SEO-PlugIns auch die Felder ausfüllen muss/sollte war mir soweit klar

    Das sollte auch keine Unterstellung sein. 😀

    Ich schreibe Antworten gerne so dass mehrere was davon haben und sie möglichst für alle verständlich sind. Ich kann deine Erfahrungen nur anhand der Frage nicht einschätzen, aber es liegt mir fern, dich zu „belehren“.

    … alle Felder sinnvoll beschriftet …

    Sehr gut.

    Ein Slider mag nicht mehr zeitgemäß sein aber da bin ich wohl oldscool und wir fanden ihn so auch richtig schön.

    Dann soll es so sein – ist ja deine Website, nicht meine. 😉

    Ich werde also alle Seiten die „eigentlich“ gar nicht zu sehen sind zusätzlich mit semantisch und syntaktisch korrektem Inhalt füllen.

    Das halte ich für sicherlich die sinnvollere Lösung, als per robots.txt Suchmaschinen davon abzuhalten, die Seite zu besuchen.

    Den direkten Aufruf dieser Seite mittels Permalink im Browser zu unterbinden (andere Post hier im Forum) wäre trotzdem schön und auch sinnvoll.

    Du kannst für die Seiten eine Weiterleitung z.B. zur Startseite einrichten: Redirection

    deine Ausführungen bestätugen mir auch dass ich schon einiges richtig mache und auf einem guten Weg bin

    Jeder Schritt bringt dich weiter – manchmal mit Umwegen.

    Meine Zielgruppe sind kleine bis mittelsändische hier ansässige Firmen.

    Es ist gut, wenn du dir über eine Zielgruppe Gedanken machst. „Alle“ ist keine Zielgruppe (auch das wieder an andere Mitleser gerichtet).

    KMU als Zielgruppe wäre mit noch etwas vage. Es gibt diesen schönen Begriff „Personas“, also „erfundene Charaktere, die so genau wie möglich die Zielgruppen der eigenen Angebote darstellen sollen“ (Wikipedia). Ich halte das für ganz sinnvoll, zwei, drei Personas zu erstellen und zu fragen, was die von der Website erwarten.

    Thread-Starter pixel2404

    (@pixel2404)

    Habe ich auch nicht als Unterstellung empfunden 🙂

    Mein Wissensstand hätte es „eigentlich“ hergeben sollen auf Redirection zu kommen.

    Ich denke damit komme ich über’s Wochenende klar und kann die Seite so gestalten dass Sie für Besucher und die Maschine die sie indiziert passt.

    Ja, meine Zielgruppe kenne ich recht gut und es gibt sogar einige welche aus der Zielgruppe in die Freunde-Gruppe gekommen sind. Also vom Interessent zum Kunde mit sehr guter persönlicher Beziehung.

    Da habe ich schon immer sehr gutes Feedback bekommen in solchen Fragen. Manchmal neigt man als IT’ler dazu sich in technischen Details zu verlieren.

    Ja, wem sagst du das … und dann vergisst man auch noch, einen Thread als „gelöst“ zu markieren. 😉

    Oder war da noch eine Frage?

    Thread-Starter pixel2404

    (@pixel2404)

    Nee Nee, meine Frage war mehr als hinreichend beantwortet 🙂 Erledigt

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