Support » Allgemeine Fragen » Umzug auf WordPress

  • Liebes Support Team,

    ich möchte meine Website auf WordPress umziehen.

    Die Inhalte und Seiten möchte ich nicht übernehmen, also fange ich von vorne an. Mir ist nur wichtig, dass die Domain die selbe bleibt.

    Wie kann ich den Umzug durchführen und was benötige ich dafür.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung.

    Viele Grüße
    Sina

    • Dieses Thema wurde geändert vor 5 Monate, 1 Woche von biglah.

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

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  • Mit Umzug ist eigentlich eine Übertragung vorhandener Inhalte von einerm Server auf einen anderen gemeint. Wenn ich dich richtig verstehe, geht es aber um eine Umstellung – die vorhandene Website soll mit einer neuen WordPress-Installation abgelöst werden, wenn alles hübsch aussieht?

    Dazu musst du bitte zunächst sicherstellen, dass dein Webhosting-Vertrag die Systemanforderungen für eine WordPress-Installation erfüllt: PHP (idealerweise Version 7.3), eine MySQL-Datenbank sind Voraussetzung, ein zugewiesener Arbeitsspeicher (memory_limit) von 256MB wäre schön. Außerdem solltest du mit Blick auf den Datenschutz ein SSL-Zertifikat für die Übertragung per https einrichten können. Falls dir diese Angaben nichts sagen, sprich bitte den Support deines Webhosters an.

    Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, kannst du WordPress in einem Unterverzeichnis installieren, indem du WordPress hier herunterlädst, entpackst und das komplette, entpackte Verzeichnis wordpress per FTP auf deinen Webserver überträgst. Wie das funktioniert, haben die meisten Webhoster in ihrer Dokumentation beschrieben.

    Zur Installation musst du zunächst im Kundenmenü des Webhoster eine MySQL-Datenbank anlegen und bekommst dafür die Zugangsdaten mitgeteilt. Anschließend öffnest du im Browser die URL https://example.com/wordpress/ (mit deiner Domain) und folgst der Anleitung zur Installation. Hier wirst du nach den vorher erhaltenen Zugangsdaten zur Datenbank gefragt. Außerdem musst du noch Zugangsdaten für einen WordPress-Administrator festlegen (die mit den Zugangsdaten zur Datenbank nichts zu tun haben).

    Du kannst dann WordPress so einrichten, wie es dir gefällt, Seiten erstellen, ein Impressum und eine Datenschutzerklärung hinzufügen, ein Theme auswählen und einrichten, bis alles so aussieht, wie du es dir vorstellst.

    Dann kopierst du die Datei index.php aus dem WordPress-Verzeichnis in das Web-Stammverzeichnis und verschiebst die Konfigurationsdatei wp-config.php aus dem WordPress-Verzeichnis in das Web-Stammverzeichnis. Die vorhandene Datei index.html kannst du in no.index.html umbenennen, damit sie nicht automatisch geladen wird.

    Nun meldest du dich nochmal über https://example.com/wordpress/wp-login.php im Backend deiner WordPress-Installation an und änderst unter Einstellungen > Allgemein die Website-URL auf https://example.com/ (ohne wordpress), während die WordPress-URL unverändert bei https://example.com/wordpress bleibt.

    Ich habe versucht, die Schritte möglichst detailliert anzugeben, damit es leichter nachzuvollziehen ist. Dadurch ist das für einen Vorgang, der normalerweise in fünf Minuten erledigt ist, sehr ausführlich geraten; lass dich dadurch also nicht abschrecken. Falls das aber so gar nicht „dein Ding“ ist, gibt es sicher in deiner Nähe Dienstleister, die für ein kleines Honorar eine WordPress-Installation durchführen.

    Hallo Mario,

    Danke für deine schnelle Rückmeldung.

    Ich möchte diese Website (www.natrajmuenchen.de) für den Restaurantinhaber umbauen.
    Bezüglich Zugangsdaten und Host habe ich noch nicht mit ihm gesprochen.
    Über die Website https://www.whoishostingthis.com/#search=www.natrajmuenchen.de
    konnte ich feststellen, dass der Host 1&1 ist. Welches Packet er benutzt weiß ich nicht.

    Was für schritte würdest du einleiten um festzustellen ob der Host den Anforderungen entspricht?
    Ich müsste ihn nach den Zugangsdaten fragen und mich beim Host anmelden oder?

    Danke im Voraus für deine Unterstützung.

    Ja genau, ein Blick in das Kundenmenü des Webhosters sollte bereits genügen um festzustellen, ob die Systemanforderungen erfüllt sind. Kunden fühlen sich bei technischen Fragen schnell überfordert und haben ja deshalb jemandem den Auftrag erteilt.

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