Support » Allgemeine Fragen » Webseite erstellen ohne das sie "Sichtbar" ist.

  • Gelöst Elblerin

    (@elblerin)


    Hallo!

    Ich vermute, dass die Frage schon oft gestellt wurde, konnte allerdings auf die Schnelle kein passendes Thema finden.

    Ich möchte für einen Kunden eine Webseite erstellen, die nicht auf einem Lokalen Server laufen soll, sondern direkt auf dem Server. Mein Kunde möchte natürlich nicht, dass man das Entstehen der Seite sehen kann.

    Welche Möglichkeit habe ich, Online auf der Seite zu Arbeiten ohne das sie von „Außen“ sichtbar ist. Ich habe gehört das es Plugins gibt z. B. mit einem Baustellen Symbol und dem Vermerk das die Seite in Arbeit ist. Das möchte er allerdings nicht.

    Danke schon mal für Tips

    Gruß
    Elblerin

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  • Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    • Du richtest Dir bei DigitalOcean einen virtuellen Server mit einer WordPress-Installation, dem gewünschten Theme, Plugins etc. ein. Kosten fallen nur für die Dauer der Nutzung an (ab 7 US-Cent pro Stunde, maximal 5 US-$ im Monat). Da die Website zunächst keinen eigenen Domain-Namen hat und nur unter der IP-Adresse erreichbar ist, bleibt der Zugang auf die Menschen beschränkt, die die IP-Adresse kennen. Zusätzlich kannst Du im WordPress Back End einstellen, dass Suchmaschinen die Website nicht indexieren sollen. Trotzdem bleibt ein Restrisiko, dass die Website von jemand (eher durch Zufall) entdeckt wird.
    • Das gleiche ist im Prinzip auch auf dem Server des Kunden möglich, nur dass Du WordPress in einem Verzeichnis mit einer schwer zu erratenden Bezeichnung (wp2016_test) installierst. Die Website ist dann ausschließlich unter http://domain_des_kunden.de/wp2016_test/ erreichbar. Die Installation kann nach Freigabe durch den Kunden in ein anderes Verzeichnis umgezogen werden. Auch hier besteht aber ein Restrisiko, dass jemand (eher durch Zufall oder geschicktes Raten) doch noch die Bezeichnung des Verzeichnisses herausbekommt.
    • Alternativ kannst Du WordPress auch in einem Verzeichnis wordpress auf dem Kundenserver installieren (was den späteren Umzug etwas vereinfacht) und zusätzlich eine Passwortsperre über die Datei .htaccess einrichten. Wie das geht, findest Du z.B. hier beschrieben.
    • Nächste Möglichkeit (und eigentlich die einfachste): Du verwendest eines der vielen „Coming Soon“ Plugins mit denen nur angemeldete Nutzer die Website anschauen und testen können.
      Du schreibst allerdings, dass Du „gehört [hast,] dass es Plugins gibt z. B. mit einem Baustellen Symbol und dem Vermerk das die Seite in Arbeit ist. Das möchte er allerdings nicht.“ Was ist aber dagegen einzuwenden, wenn der Vermerk ohnehin nur denen angezeigt wird, die (wie oben beschrieben) die Bezeichnung des Installations-Verzeichnisses kennen?

    Hallo Bego!

    Danke für deine Ausführliche Erklärungen. Ich werde das mal mit meinem Kunden durchsprechen und evtl. die zweite oder dritte Alternative verwenden. Wobei ich die dritte noch nicht so ganz verstanden habe. Aber vielleicht kann ich das noch herausfinden.

    Viele Grüße

    Sylvia

    Was hast Du denn nicht verstanden?

    Die zweite Lösung sieht ein Unterverzeichnis auf dem Webserver des Kunden vor. Errät aber jemand den Namen des Verzeichnisses, kann er sich auch die Seiten anschauen, obwohl sie noch nicht zur Veröffentlichung bestimmt waren.

    Die dritte Lösung sieht ebenfalls ein Unterverzeichnis auf dem Webserver des Kunden vor, jedoch gleichzeitig mit einem Passwortschutz. Es reicht also nicht, dass man zum Anschauen der Website den Verzeichnisnamen weiß/errät, sondern man benötigt zusätzlich ein Passwort.

    Aber ganz ehrlich … wer errät schon, dass unter einem Verzeichnis wp_2015_test eine zusätzliche Installation vorhanden ist?

    Hi,

    mach doch einfach eine htaccess auf den Pfad /

    Dann kommt man nur auf die Seite, wenn man das Passwort angibt

    Oh sorry, bego hatte die Passwortspress schon

    Ich nutze gerne eine Subdomain (dev) für die Installation und dieses Plugin, welches jeden Aufruf auf den Login leitet:
    https://wordpress.org/plugins/authenticator/

    Gruß, Torsten

    @torsten: Was für ein irreführender Plugin-Name. 🙂
    Ich hätte jetzt etwas wie Google Authenticator erwartet.
    Da ist die Bezeichnung für das Plugin Registered Users Only aussagekräftiger.

    Abgesehen davon aber sicher auch eine Lösung, die Seite nur angemeldeten Nutzern zugänglich zu machen.

    Sorry das ich mich jetzt nicht mehr gemeldet hatte. Das Projekt hatte kurz stagniert. In der Zwischenzeit hat mein Kunde das selbst eingerichtet. Er hat die Variante mit dem Unterverzeichnis auf dem Server eingerichtet.

    Danke für die vielen Tips, die werde ich für mich auf jeden Fall im Hinterkopf für das nächste Projekt behalten 🙂

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