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  • Gelöst neelix1201

    (@neelix1201)


    Ich möchte die erstellten Seiten nicht gleich veröffentlichen, sondern eine ganze Webseite erst gestalten und testen bevor diese veröffentlicht wird. Wie gehe ich vor, bis jetzt musste ich immer gleich veröffentlichen bevor ich mit der Seite arbeiten konnte.

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  • Eigentlich ist es auch so vorgesehen, dass du WordPress installierst und gleich loslegst. Wer sich beschwert, dass die Webseite unfertig aussieht, soll einen Tag später wiederkommen.

    Es gibt allerdings verschiedene Möglichkeiten, erst einmal Inhalte zu sammeln, bevor sie online gehen:

    1. Du erstellst eine Seite, schreibst „Herzlich Willkommen“ und dass es demnächst mehr zu sehen gibt. Alle anderen Seiten und Beiträge setzt du entweder auf Entwurf oder du legst ein Veröffentlichungsdatum fest, zu dem sie erscheinen sollen.
    2. Du erstellst deine Seite, versperrst aber ungebetenen Gästen mit einem „Coming Soon“- oder „Maintenance“-Plugin (z.B. Maintenance) den Zugriff. Wer die Website besucht, erhält einen Hinweis, dass die Webseiten gerade bearbeitet werden und dass er nochmal vorbeischauen soll. Ein bisschen wie die erste Lösung, nur mit einer professionelleren Vorschaltseite.
    3. Du legst im Webspace eine index.html mit einen freundlichen Begrüßungstext an und installierst WordPress in einem Unterverzeichnis r2d2-c3po, was du aber – geheim! – niemandem verrätst. Wer jetzt nicht Gedankenlesen kann, kommt nicht auf die Idee, dass sich unter r2d2-c3po eine ganze Website befindet, während du munter an der Gestaltung arbeitest.
      Website fertig? Dann änderst du in Einstellungen > Allgemein die Website- und WordPress-URL von https://example.com/r2d2-c3po auf https://example.com/ (natürlich mit deiner Domain). Dann verschiebst du die Dateien aus dem Verzeichnis r2d2-c3po in das höher gelegene Web-Stammverzeichnis und löschst die index.html mit dem vorläufigen Begrüßungstext. Das leere Verzeichnis r2d2-c3po kannst du auch löschen. Damit die Links zu deinen hochgeladenen Fotos nicht weiter auf das (nicht mehr vorhandene) Verzeichnis verweisen, kannst du zuletzt mit dem Plugin Better Search Replace die URLs in allen Datenbanktabellen von https://example.com/r2d2-c3po auf https://example.com/ ändern.
      Du hast Bekannte, Verwandte, Kunden mit übersinnlichen Wahrnehmungen, die garantiert sofort wissen, dass du etwas ausgeheckt hast und laufend nach Verzeichnissen wie r2d2-c3po oder zaphod-beeblebrox suchen? Dann kannst du zusätzlich das Plugin Password Protected nutzen. Oder Maintenance. Oder einen serverseitigen Passwortschutz (Google-Suchbegriff: htpasswd).
    4. Du kaufst dir einen Raspberry Pi, installierst einen Webserver mit PHP, MySQL und WordPress-Installation, entwickelst deine Website dort und überträgst sie erst, nachdem sie fertig gestellt ist. Zur Übertragung kannst du Backup-Plugins wie UpdraftPlus WP Backup oder Duplicator nutzen oder den Übertrag per FTP und Export/Import der MySQL-Datenbank vornehmen. In den meisten Fällen wirst du nach dem Übertrag in der Datenbanktabelle wp_options die Felder siteurl und home anpassen und anschließend in den übrigen Datenbanktabellen eine Ersetzung mit Better Search Replace vornehmen müssen (siehe Punkt 3).
      Vorteil ist, dass du die Umgebung eines Webservers recht gut nachbilden kannst und ein realistisches Bild davon bekommst, wie die Website auf dem produktiven Webserver aussehen wird.
    5. Du installierst eine lokale Entwicklungsumgebung. Das kann so einfach sein, wie die Installation von XAMPP (oder Bitnami, also XAMPP mit einer fertigen WordPress-Installation) oder so komfortabel wie Local, eine virtuelle Testumgebung, die auf Docker-Containern basiert, sich aber erstaunlich benutzerfreundlich einrichten lässt. Die Übertragung der Website ist dann wie bei Punkt 4.
      Vorteil dieser Variante ist, dass du lokal Theme- und Plugin-Dateien programmieren kannst. Entwickler mögen sowas.
    6. Ganz Verwegene verwenden Laragon. (OK, das ist ein Insider …)

    @pixolin
    Huch, ich wusste gar nicht, dass ich so verwegen bin, weil ich Laragon seit ein paar Jahren mit wachsender Begeisterung verwende 😂
    Nix für ungut – und für Nicht-Insider: Laragon ist ebenfalls eine lokale Entwicklungsumgebung.

    Thread-Ersteller neelix1201

    (@neelix1201)

    Danke für die ausführlichen Tipps. Allerdings ist das für mein 73 Jahre altes Gehirn etwas umständlich. Ich habe aber entdeckt, dass man die Seite auf Privat stellen und erst nachher öffentlich machen kann.
    Es geht bei mir um ein Projekt mit einer Vereinshomepage die aktuell mit einem externen CMS gestaltet ist, das aber immer wieder Probleme mit Uploads hat. Daher die Idee das mit WordPress neu zu erstellen. Dazu muss die gesamte Webseite mit sehr vielen Seiten erst mal erstellt und danach, wenn fertig, veröffentlicht werden, da die URL während dem Prozesses immer aktiv bleiben sollte. Ich denke ich habe da sicher ein paar Wochen Arbeit.
    Eine andere Frage: Ich mache seit 1986 Webseiten, bis vor Kurzem mit Dreamweaver, für meine eigene Firma waren das über 10 URL’s. Diese wurden mit Google Adwords vermarktet, damals konnte ich den Code dazu einfach im Head einfügen. Aber bei WordPress komme ich nicht in den Head. Kannst Du mir sagen wie ich da hinein komme.

    Allerdings ist das für mein 73 Jahre altes Gehirn etwas umständlich.

    OK, ich hab ja auch ganz viele Möglichkeiten genannt.

    Hier nochmal eine einfache Version:

    1. Du installierst auf dem Webserver WordPress in einem Verzeichnis wordpress.
    2. Du installierst in WordPress das Plugin Maintenance. Damit können nur angemeldete Benutzer sich die Website ansehen.
    3. Wenn die Website fertig ist, deaktivierst du das Plugin.

    Ich habe aber entdeckt, dass man die Seite auf Privat stellen und erst nachher öffentlich machen kann.

    Wie das? 🙂

    wurden mit Google Adwords vermarktet, … Aber bei WordPress komme ich nicht in den Head. Kannst Du mir sagen wie ich da hinein komme.

    Am einfachsten mit einem fertigen Plugin. Lies dir doch mal durch, was Google selbst dazu schreibt:

    WordPress-Website mit AdSense verknüpfen, um Anzeigen auszuliefern

    @neelix1201

    Vielleicht kannst du in deinem Kunden-Account bei deinem Provider/Hoster einen Verzeichnisschutz einrichten. Dadurch schützt du ein Verzeichnis mit einem Passwort. Wähle den Ordner aus, in dem das gesamte WordPress installiert ist.

    Rufst du nun deine Domain auf, wirst du nach dem Passwort gefragt und kannst nach der Eingabe ganz normal mit WordPress arbeiten.

    Thread-Ersteller neelix1201

    (@neelix1201)

    Danke für die Hinweise da muss ich wohl weiter suchen wie ich den Head Inhalt bearbeiten kann. Es gibt ja auch noch Umleitungs-Codes, Keywords, Beschreibungen usw. die dahinein müssen.

    Du kannst zwar ein Child-Theme erstellen und das Template für den Dokumenten-Header nach deinen Wünschen anpassen, aber die meisten Anwender werden Plugins wie Redirection oder Yoast SEO verwenden. Wobei Meta-Tags mit Keywords für Suchmaschinen soweiso kaum noch relevant sind.

    Ich markiere den Thread als „gelöst“ und wenn dir nochwas einfällt, meldest du dich einfach.

    Thread-Ersteller neelix1201

    (@neelix1201)

    Ich habe soeben ein Plugin gefunden das meine Bedürfnisse abdeckt.
    Danke für die Bemühungen

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    Verrätst du noch, welches?

    Und wie willst du (ohne Plugins) „die Seite auf Privat stellen und erst nachher öffentlich machen“?

    Thread-Ersteller neelix1201

    (@neelix1201)

    ja kein Problem das Plugin heisst Head & Footer Code. Damit lässt sich alles einfügen was vor (before the </head> or </body> or opening <body>) kommt.
    Sehr praktisch und einfach.
    Die Seiten stelle ich bei Status und Sichtbarkeit auf Privat und erst wenn i.O. auf öffentlich ich hoffe, dass damit mein Anliegen auch gelöst ist.

    Sonst gibt es noch die Funktion „Auf Entwurf umstellen“ das habe ich noch nicht getestet sollte aber auch in diesem Sinne sein.

    Moderator Bego Mario Garde

    (@pixolin)

    … Damit lässt sich alles einfügen was vor (before the </head> or </body> or opening <body>) kommt.
    Sehr praktisch und einfach.

    Wenn du weißt, was du tust, ist das eine mögliche Lösung.

    Die Seiten stelle ich bei Status und Sichtbarkeit auf Privat und erst wenn i.O. auf öffentlich ich hoffe, dass damit mein Anliegen auch gelöst ist.

    OK. So hatte ich es sinngemäß als 1. Lösung beschrieben. 🙂

    Dann viel Erfolg mit der Website.

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