Support » Installation » WordPress updaten – Leitfaden für ein sicheres Update

  • Gelöst wildner2010

    (@wildner2010)


    Hallo liebes Forum,

    ich möchte meine WordPress-Version von 5.4.2. auf 5.5.1. updaten.

    Gibt es dazu eine wichtige und sinnvolle Reihenfolge, um WP Updates durchzuführen, damit die Website danach möglichst wie zuvor funktioniert?

    Ein Backup der gesamten Website habe ich schon erstellt.
    Soll beispielsweise während des Update-Prozesses das Plugin Cache Enabler deaktiviert werden? Im Web habe ich dazu Ratschläge in diese Richtung gefunden.

    Wäre es grundsätzlich ratsam alle Plugins und das verwendete Theme noch VOR dem WP-Update auf den neuesten Stand zu bringen?

    Würdet ihr ein WP-Update durchführen, wenn es z.B. Plugins gibt, die nur bis 5.4.2. kompatibel sind (z.B. Cookie Notice for GDPR & CCPA)

    Wie gesagt, vielleicht habt ihr eine Art Leitfaden, damit das Ganze möglichst reibungslos funktioniert.
    Vielleicht gibt es dazu im Forum auch schon Infos aber ich konnte innerhalb der Suche nichts dazu finden.

    Besten Dank und viele Grüße
    Wildner

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  • Die Aktualisierungen laufen meistens bei WordPress recht zügig und reibungslos ab, aber ein Backup ist vor jedem Update dringend zu empfehlen. Wenn doch etwas schief läuft, lässt sich mit einem funktionierendem Backup der vorherige Stand in wenigen Minuten wiederherstellen. Eine interessante Lösung bietet die kostenpflichtige Version den Backup-Plugins UpdraftPlus. Die Software erstellt vor jedem Update automatisch ein Update.

    Manchmal ist bei Updates eine Aktualisierung der Datenbank nötig. Oft sollte nach dem Update der Browser-Cache geleert werden.

    Grundsätzlich ist es empfehlenswert, vor jedem Update alle Plugins vorübergehend zu deaktivieren (und ehrlich gesagt mache ich das nie und hatte bisher keine Probleme).

    Entwickler, die über das WordPress-Verzeichnis ein Theme oder Plugin kostenlos als OpenSource zur Verfügung stellen, werden vor jedem WordPress-Update aufgefordert, ihre Software zu prüfen und die Metaangaben über das Versionskontrollsystem SVN anzupassen. Das ist vielen Entwicklern, die an ihrem Theme oder Plugin außer Ruhm und Ehre nichts verdienen, zu aufwändig. Dadurch entsteht der falsche Eindruck, dass die Software „nicht mit meiner WordPress-Version funktioniert“. Tatsächlich wird WordPress aber möglichst abwärtskompatibel gehalte und Themes und Plugins, die mit älteren WordPress-Versionen stabil funktioniert haben, laufen auch mit der aktuellen Version (unterstützen dann aber vielleicht nicht die neuesten Features).

    Bei der Aktualisierung auf WordPress 5.5 haben einige Themes und Plugins Probleme bereitet, weil sie veraltete JavaScript-Bibliotheken verwendet haben. Als Übergangslösung gibt es ein Plugin Enable jQuery Migrate Helper, aber grundsätzlich sollte der Entwickler hier nachbessern.

    Und hier kommt er, der ultimative Leitfaden für Updates:

    1. Backup machen. Wichtig!
    2. Auf Dashboard > Aktualisieren gehen, Aktualisierung starten.
    3. Wenn danach gefragt wird: Datenbank aktualisieren (OK klicken – mehr ist das nicht).
    4. Browser-Cache leeren
    5. kurze Sichtprüfung, ob die Website läuft.
    6. Schauen, was es für hübsche, neue Funktion gibt.

    Hallo @pixolin,

    vielen herzlichen Dank für deine ausführliche und aufschlussreiche Antwort!
    Du hast mir sehr geholfen und ich weiß deine Unterstützung enorm zu schätzen.

    Beste Grüße
    Wildner

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