• Gelöst Thobie

    (@thobie)


    Moin, Moin,

    Piwik/Matomo ist für mich Geschichte. Nun hat mir ein Kollege das Analyse-Plugin WP Statistics empfohlen. Ich habe es nun in meinem Foodblog installiert.

    Aber ich frage mich jetzt, wie und was misst denn dieses Plugin?

    Ich hatte bisher immer die JetPack-Statistiken und die von Piwik/Matomo für einen kurzen Überblick im Dashboard des Backends in Gebrauch.

    In den letzten Monaten zeigte mir JetPack etwa 1.000 tägliche Aufrufe des Blogs. Piwik zeigte mir dazu etwa 800 tägliche Besucher des Blogs. Das passte irgendwie zusammen und es waren auch Daten, die mir beim Betrachten der Aufrufzahlen der Top-20-Beiträge und meinem täglichen, allgemeinen Gebrauch des Blogs realistisch erschienen.

    Aufgrund dessen, dass das Blog vier Wochen wegen des technischen Defekts mit der Datenbank offline war, sind die Besucherzahlen und Seitenaufrufe drastisch gesunken. Die Seitenaufrufe liegen derzeit bei etwa 400.

    Jetzt zeigt mir aber die Übersicht von WP Statistics im Dashboard neben den Statisten von JetPack folgende Werte an: 2.200 Aufrufe und 630 Besucher (heute). Das kann definitiv nicht passen. Solche Zahlen sind nach meiner langjährigen Arbeit mit meinem Blog unrealistisch und spiegeln mir Besuche vor, die definitiv nicht passen können.

    Also, nochmals meine Frage: Wie und was misst denn dieses Plugin? Wie kommt es zu diesen hohen Werten?

    Grüße aus Hamburg

    Thobie

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  • Moderator Michi91

    (@michi91)

    Moin @thobie,
    Du hast jetpack und wp statistics parallel installiert? Sind beim jetpack komplett andere Werte?

    Statt der Zusammenfassung im dashboard kannst du dir auch wesentlich mehr Details auf der Menuseite von WP statistics ansehen, vielleicht wirst du dadurch ja schon schlauer 🙂

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    @michi91

    Ja, JetPack und WP Statistics parallel.

    Das ist es ja gerade. Die Übersicht von WP Statistics wirft zwar ausführlichere und genauere Werte als die Kurzstatistik im Dashboard aus, aber dort werden für heute, Samstag, 800 Besucher und 2.800 Seitenaufrufe angezeigt. Das kann nicht sein.

    JetPack zeigt dagegen derzeit nur 380 Seitenaufrufe (!) an, sowohl in der Kurzzusammenfassung im Dashboard als auch in der ausführlichen Darstellung in den JetPack-Statistiken.

    Dass die Werte unterschiedlich erhoben werden und von Tool/Plugin zu Tool/Plugin Differenzen bestehen, weiß ich und kann ich nachvollziehen. Aber bei JetPack und Piwik/Matomo hatten sich die Werte immer weitestgehend angenähert. Hier ist jetzt aber die Diskrepanz zu groß.

    Moderator Michi91

    (@michi91)

    Mir fällt da nur eine plausible Erklärung ein.

    Also wp statistics wird vermutlich alle Daten per Php sammeln, während matomo dies per Javascript macht.

    Mein adblocker blockt solche Javascripte und so würde ich garnicht in deiner matomo statistic landen.
    Inzwischen haben sehr viele Menschen Adblocker aktiv.

    Du könntest dir noch https://de.wordpress.org/plugins/statify/ installieren und auch damit nochmal vergleichen. Statify erfasst im Normalfall auch per Php 🙂

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    @michi91

    Das leuchtet ein. Dann wäre es eher umgekehrt, JetPack und Piwik/Matomo per JavaScript wären nicht verlässlich, WP Statistics mit PHP dagegen schon?

    Ich teste Statify einmal. Ich berichte, welche Zahlen mir dieses Plugin liefert.

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    Mittlerweile überlege ich, ob nicht JetPack falsche Zahlen liefert, da diese zu gering ausfallen.

    Ich habe recherchiert, konnte aber nicht herausfinden, ob JetPack mit JavaScript oder PHP tracked. Weiß das jemand?

    Und ist JetPack eigentlich mittlerweile DSGVO-konform?

    Und ist JetPack eigentlich mittlerweile DSGVO-konform?

    Nein.

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    Moin, Moin,

    ich schicke JetPack in die Rente.

    Als Grund dafür werte ich auch, dass es nicht DSGVO-konform ist. Und dass dieses Plugin aufgrund seiner vielfachen Funktionen einfach zu mächtig geworden ist und in der statistischen Auswertung daher eventuell nicht mehr korrekt funktioniert.

    Ich habe die Auswertungen von WP Statistics und Statify einige Tage geprüft. Sie werfen deutlich höhere Zahlen für Besucher und Seitenaufrufe aus als JetPack. Ich kann mir nicht erklären, dass diese Plugins diese Daten „erfinden“ oder Besuche/Seitenaufrufe vielleicht mehrfach zählen. Irgend eine Grundlage muss es für die Daten dieser Plugins geben.

    Plugins werden sicherlich nicht immer identische Daten erheben, dazu sind die Methoden zu unterschiedlich. Aber die Daten für heute bei den Seitenaufrufen von 2.400 (Statify) zu 2.600 (WP Statistics) liegen vertretbar mit einer gewissen Toleranz dicht beieinander, wogegen JetPack dazu nur 400 angibt. Das passt überhaupt nicht.

    Vermutlich verwendet JetPack eine Tracking-Methode, die von vielen Browsern und AdBlockern blockiert wird, und kommt somit zu deutlich geringeren Zahlen.

    Schlussendlich muss ich konstatieren, dass mir JetPack in den letzten 10 Jahren des Betriebs des Blogs vermutlich falsche Zahlen geliefert hat und ich somit immer falsch informiert war.

    Ich betreibe jetzt die beiden neuen Plugins parallel zueinander.

    Die Datenschutzerklärung des Blogs habe ich angepasst.

    Grüße aus Hamburg

    Thobie

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    Und bei Google Analytics habe ich meine Sites auch mal alle gelöscht. :p

    Hallo,
    nur mal zur Info: Du hast auf deiner Website noch einige Fehler (u. a. Mixed Content). Schau mal bitte in die developer console.
    Viele Grüße
    Hans-Gerd

    Ist die ursprüngliche Frage eigentlich jetzt beantwortet?
    Dann wäre es schön, wenn der Thread noch als „gelöst“ markiert wird.

    Oder gibt es noch offene Punkte?

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    @Hans-Gerd

    Kannst Du mir das noch ein wenig erläutern?

    Nehmen wir an, du überträgst eine Webseite per HTTPS (also mit einem SSL-Zertifikat verschlüsselt). Nehmen wir außerdem an, dass die Webseite vier Fotos enthält, die alle per HTTP (ohne Zertifikat) geladen werden – sowas wie <img src="http://example.com/wp-content/uploads/2022/02/07/strand-und-meer.jpg" alt="Strand und Meer">.

    Der Browser bekommt nun mitgeteilt „Top Secret, das soll keiner hier im Netzwerk mitlesen, alles verschlüsseln“, landet dann aber bei den unverschlüsselten Bildern (gemischter Inhalt oder auf Englisch „mixed content“) und weigert sich, die zu laden, weil … dann wär’s ja nicht mehr Top Secret.

    Woher kommt das? Häufig wird eine Website erst einmal auf https://example.com (natürlich mit deiner Domain) aufgesetzt und später wird die URL in Einstellungen > Allgemein geändert. Da aber alle Bilder mit einer absoluten URL in der Datenbank gespeichert sind, haben sie alle noch die alte Adresse mit http. Um das zu ändern, installierst du das Plugin Better Search Replace und ersetzt danmit http://example.com mit https://example.com (alle Tabellen markieren, Häkchen bei Testlauf rausnehmen, Änderung durchführen). Danach kannst du das Plugin wieder löschen.

    @thobie
    ergänzend zu den Infos von Bego kannst du übrigens unter Sucuri Sitecheck deine Website prüfen und einige Hinweise auf die genannten Probleme erhalten.

    Thread-Starter Thobie

    (@thobie)

    @bego

    Ich habe das verstanden. Ich habe jedoch Bedenken. Ich habe seit dem technischen Problem mit der Datenbank ein wenig Bedenken, hier mit einem Plugin in die Datenbank einzugreifen und das „http://&#8220; durch ein „https://&#8220; zu ersetzen. Nachher zerschieße ich mir irgend etwas. Ich kann mir zwar vorher ein Backup der Datenbank ziehen. Aber dann müsste ich bei Fehlern durch das Suchen/Ersetzen dieses Backup wieder in eine neue, leere Datenbank beim Hoster importieren. Und wenn das bzw. der Hoster dabei wieder solche Schwierigkeiten bereitet wie in den letzten vier Wochen?

    @Hans-Gerd

    Das ist mir ein wenig zu kryptisch bei Sucuri Sitecheck. Ich verstehe nicht alles. Der mixed content betrifft die Favicons in zwei verwendeten Widgets. Da einzugreifen traute ich mich nicht. Und zudem sind nur drei Fehler beim Foodblog bzw. zwei Beiträgen aufgeführt.

    Nachher zerschieße ich mir irgend etwas.

    So ist das mit selbstgehosteten Webanwendungen: es besteht immer ein Risiko, sich etwas in kürzester Zeit kaputt zu machen, dass vorher mühsam aufgebaut wurde. Deshalb macht man Backups. Vorher.

    Aber dann müsste ich bei Fehlern durch das Suchen/Ersetzen dieses Backup wieder in eine neue, leere Datenbank beim Hoster importieren.

    Wieso das?

    Du kannst auch über das Kundenmenü des Webhoster die Tabellen in der Datenbank löschen, das komprimierte Datenbank-Backup extrahieren und die SQL-Datei in der (vorhandenen!) Datenbank importieren.

    Das ist mir ein wenig zu kryptisch bei Sucuri Sitecheck. Ich verstehe nicht alles.

    Ich mag nicht, ich will nicht, alles zu kryptisch … Verstehe ich alles, aber so kommst du auch nicht so richtig weiter. Vielleicht solltest du dir jemand dazuholen, der das für ein paar Euro erledigt?

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