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  • Hallo,

    ich möchte gerne den Pagespeed der Seite optimieren. Dafür verwende ich u.a. das Plugin autoptimize.

    In den Chrome DevTools im Performance Tab sieht man zu Beginn einen langen blauen Haken von 4,46 Sekunden. Unten im Fenster im Tab „Bottom-Up“ taucht immer wieder analytics.js auf. Daher vermute ich, dass das Google Analytics Script für die lange Wartezeit hauptsächlich verantwortlich ist.

    Hier ein Screenshot: https://i.postimg.cc/TwnqhL0P/2020-12-15-20h13-41.jpg

    Weiß jemand evtl. wie man Google Analytics erst laden kann, wenn die Seite gerendert ist oder andere Möglichkeiten, um die Verzögerung zu verkürzen?

    Gruß
    ebody

    Die Seite, für die ich Hilfe brauche: [Anmelden, um den Link zu sehen]

Ansicht von 15 Antworten - 1 bis 15 (von insgesamt 23)
  • Vor Einführung von HTTP/2 war es ein Problem, wenn eine Website aus vielen einzelnen JavaScript- und CSS-Dateien bestand, weil der Browser jede Datei „einzeln abholen“ musste und es dadurch zu hohen Wartezeiten kam. Das Plugin Autoptimize hängt die Dateien aneinander und liefert wenige, komprimierte Dateien aus, was den Ladeprozess beschleunigt. Deine Website wird allerdings mit HTTP/2 übertragen, bei dem mehrere Dateien gleichzeitig (asynchron) übertragen werden. Damit erübrigt sich ein Teil der Optimierung, die Autoptimize vornimmt. Das Plugin bietet immer noch einige Vorteile und der Einsatz macht weiterhin Sinn, nur sind die Verbesserungen wohl nicht mehr so gravierend wie vorher. Kurz: du kannst das Plugin weiter nutzen, solltest aber weitere Maßnahmen zur Optimierung vornehmen.

    Aktuell gibt es bei deiner Website extrem hohe Wartezeiten, bis überhaupt die ersten Dateien übertragen werden. Das kann einerseits daran liegen, dass du mit OceanWP ein Multipurpose-Theme mit dutzenden Einstellungen verwendest, die bei jedem Aufruf einer Webseite erst einmal aus der Datenbank abgerufen und mit PHP-Skripten umgesetzt werden müssen, zum anderen kann es auch sein, dass auf dem Webserver, auf dem deine Website gehostet wird, noch andere „schwergewichtige“ und oft abgerufenen Websites einen Flaschenhals-Effet erzeugen. Deine Webseiten müssen dann zur Aufbereitung durch den Webserver warten, bis sie „an der Reihe sind“. Mit einem auf WordPress abgestimmten, professionellen Webhosting hast du wahrscheinlich bessere Ergebnisse, wobei ich nicht weiß welchen Webhoster du aktuell verwendest. Der „lange blaue Haken“ ist jedenfalls die Wartezeit, die vergeht, bis dein Webserver deine Webseiten erstellt hat und anfängt sie auszuliefern. Google Analytics (das in meinem Browser gar nicht erst geladen wird, weil ich es blockiere) spielt da erst einmal eine untergeordnete Rolle.

    Dank DSGVO werden wir nun alle täglich mit lustigen Cookie-Bannern genervt, die aber darauf hinweisen sollen, dass unsere Daten getrackt werden. Wenn ich nicht gerade knapp in der Zeit bin und meine Firewall entsprechende Tracking-Versuche sowieso blockt, versuche ich, nur „essentielle“ Cookies zu akzeptieren. Meine Besuche auf deiner Webseite werden also gar nicht erst registriert und wenn viele Besucher so vorgehen, lässt sich über die Aussagefähigkeit solcher Analysedienste streiten. Gleichzeitig solltest du dich fragen, ob du die Analysemöglichkeiten von Google Analytics auch tatsächlich ausnutzt, Bounce-Rates, Conversions-Reports und Zielgruppen-Auswertungen verwendest, A/B-Seiten aufsetzt und die Inhalte deines Webauftritts entsprechend anpasst. Falls nicht, würde ich auf datenschutzfreundlichere Tools wie das Plugin Koko Analytics setzen.

    Aber das ist alles nachranging, solange die Performance der Website so katastrophal ist – nach drei Sekunden Wartezeit springen 70% der Besucher ab und deine Website kann als „kaputt“ angesehen werden.
    Schau doch mal, ob du mit einem Cache-Plugin wie z.B. Comet Cache eine bessere Performance hinbekommst. Sprich auch mit deinem Webhoster und lass dich nicht abwimmeln sie hätten mit WordPress nichts zu tun. Manchmal verschieben sie die Website auf einen weniger stark frequentierten Server, was die Performance verbessert. Und wenn nicht, solltest du mal über den Wechsel zu Anbietern wie wp-projects.de oder raidboxes.io nachdenken.

    Thread-Ersteller ebody

    (@ebody)

    Hi,

    vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort! Ja, die Ladezeit ist wirklich katastrophal. Deswegen möchte ich sie optimieren 🙂

    Anbieter werde ich kontaktieren und prüfen. GA brauche ich und hatte es gerade auch mal testweise raus genommen, aber hat gar nichts bewirkt.

    Ich nutze verschiedene Tools dafür WebDev Tools, gtmetrix.com und https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/, aber muss mich da auch jetzt durch die dort erwähnten Punkte arbeiten.

    Für weitere Tipps, Plugins, gute Videos hier im Thread wäre ich sehr dankbar.

    Gruß
    ebody

    nach drei Sekunden Wartezeit springen 70% der Besucher ab und deine Website kann als „kaputt“ angesehen werden

    Also da frag ich mich schon, wie unsere Mitbewerber (Mediensites) manche mit Ladezeiten von 30 sek (oder nie 100%ig laden), angeblich Millionen Besucher im Monat haben und 10.000,- pro Tag für Banner verlangen können.

    PS : Die Site https://www.ausgabencheck.de/ war bei mir in einer Sekunde voll da. Und ih bin schon am Last Minute Sachen für die Frau schauen 😉

    Thread-Ersteller ebody

    (@ebody)

    Hallo @pixolin,

    Das kann einerseits daran liegen, dass du mit OceanWP ein Multipurpose-Theme mit dutzenden Einstellungen verwendest, die bei jedem Aufruf einer Webseite erst einmal aus der Datenbank abgerufen und mit PHP-Skripten umgesetzt werden müssen

    Welches Theme würdest du empfehlen?
    Den Contentbereich gestalte ich eigentlich eh selbst mit Elementor Widgets. Daher wäre wenn nur das Menü und der Footer bzgl. Theme relevant. Brauche ich dann überhaupt ein Theme oder wäre es besser ein leeres oder sehr sehr schlankes zu verwenden, weil mit Elementor kann man ja auch das Menü erstellen/gestalten.

    Mit einem auf WordPress abgestimmten, professionellen Webhosting hast du wahrscheinlich bessere Ergebnisse, wobei ich nicht weiß welchen Webhoster du aktuell verwendest.

    Ich habe die Antwort:

    Das liegt nicht am Hosting-Tarif oder Server, sondern am verwendeten System und hier spezifischen Nutzung von Plugins/Themes. Sie können das testweise einmal debuggen, indem Sie z.B. ein „nacktes“ CMS nutzen (Plugins deaktivieren) und dann den Test erneut durchführen.

    .

    Der Hoster ist udmedia.de und bin bisher sehr zufrieden, weil sie u.a. auch einen sehr schnellen und guten Support bieten.

    Mich würde aber dennoch eure Meinung bzgl. der Antwort interessieren, ob das so passt oder sie „ablenken“ wollen.

    Gruß
    ebody

    Ich weiß, dass es auf Youtube Videos gibt, die ausführlich die Kombination von OceanWP und dem Pagebuilder Elementor erklären und sich viele Einsteiger daran orientiert und die Anleitung vielleicht sogar als „so erstellt man eine WordPress-Website heute“ verstanden haben. Man kann das so machen, aber es ist nur einer von vielen Möglichkeiten. Wenn du an einer sehr subjektiven (und in keiner Weise für die WordPress-Community repräsentativen) Meinung interessiert bist: ich finde den Code, den Elementor produziert, gruselig und mich „erschlagen“ die Einstellungsmöglichkeiten der Elementor-Widgets (die ja für jede Webseite erst einmal aufbereitet werden müssen).

    Die Entwickler des WordPress-Core wissen, dass die AnwenderInnen heute mehr Gestaltungsoptionen haben möchten. Wir haben lange mit irgendwelchen Shortcodes rumgemurkst, weil der „klassische“ WordPress-Editor nur einen einspaltigen Satz erlaubte („wie mit der Schreibmaschine“). Viele AnwenderInnen, die schon seit Jahren mit WordPress gearbeitet haben, scheuen Veränderungen und es gibt großen Wiederstand gegen den neuen Block-Editor, der unter der Bezeichnung Gutenberg entwickelt wird – die vielen 1-Stern-Bewertungen im Plugin-Verzeichnis sprechen Bände. Trotzdem empfinde ich (nochmal: persönliche Meinung) den Block-Editor als leichter zu bedienen und der erzeugte HTML-Code sieht nicht so verschachtelt aus. Die Performance dürfte auch besser sein.

    Das Theme OceanWP ist wohl auch deshalb so beliebt, weil es für viele AnwenderInnen als eines der ersten Themes eine „freie Leinwand“ zum Platzieren von Elementor-Widgets bot. Mir persönlich gefällt das Theme nicht so gut, weil es im Code der Templates eigene Wege geht (was völlig in Ordnung geht, aber Anpassungen erschwert) und viele Features sich erst mit dem zugehörigen Plugin OceanWP Extra erschließen.

    Eine leistungsfähige Alternative ist das inzwischen millionenfach eingesetzte Theme WP Astra, das tatsächlich eine erstaunliche Performance aufweist. Allerdings habe ich auch einige Arbeitsstunden gebraucht, um eines der Starterthemes, die WP Astra anbietet, auch nur halbwegs nachzubauen. Für den Einsteig würde ich das aufgrund der Komplexität vielleicht nicht verwenden, aber es ist ein sehr interessantes Theme, das mit verschiedenen Pagebuildern wie Elementor, (sehr interessant:) Brizy und auch dem nativen Block-Editor (Gutenberg) zurecht kommt. (Einen hübschen Vergleich unterschiedlicher Pagebuilder findest du übrigens hier: https://youtu.be/eDcGNrc0y5U

    Ein weiteres Theme, dass ich mir vor Kurzem angeschaut habe und einsteigerfreundlicher finde, ist das Page Builder Framework, das ebenfalls diverse Pagebuilder unterstützt – der Name gibt ja schon einen ersten Eindruck, als was sich das Theme versteht. Das Theme hat eine ausführliche Dokumentation, was sicherlich auch bei der Umsetzung hilfreich ist: https://wp-pagebuilderframework.com/docs/.

    Auch noch erwähnenswert ist GeneratePress, das ich mir angeschaut, aber bisher nicht eingesetzt habe.

    Für einen Einsteiger, der erst einmal den Umgang mit WordPress lernen möchte und von den vielen Möglichkeiten mit Themes und Plugins überwältigt ist, empfehle ich gerne das Theme Go von Godaddy, das sich mit wenig Aufwand einrichten lässt und hübsche Layouts hat.

    Wie gesagt: alles sehr subjektiv und am Ende kannst du nur selber für dich und dein Projekt entscheiden, was in Frage kommt.

    Zu deinem Webhoster kann ich nichts sagen, aber wegen der eingangs erwähnten Youtube-Tutorials sehe ich häufig Websites mit der Kombination von OceanWP und Elementor. So langsam wie in diesem Fall war aber keine Website.
    Aber dein Webhoster hat sicher recht, dass ein funktionsreiches, nicht unbedingt auf Performance optimiertes Multipurpose-Theme in Kombination mit einem Pagebuilder mit sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten (die alle auch irgendwie umgesetzt werden müssen!) auch entsprechend träge ist. Das kannst du mit Cache-Plugins ein wenig verbessern, aber gegenüber einem schlanken Theme mit weniger Einstellungsoptionen wird es nie mithalten können.

    Übrigens gibt es auf Facebook auch eine Gruppe, die sich intensiv mit Elementor beschäftigt. Vielleicht magst du da nochmal nachfragen? Facebook-Gruppe Elementor Deutsch – schöne Grüße an Anne … 🙋🏻‍♂️

    Thread-Ersteller ebody

    (@ebody)

    Hi,

    vielen Dank für die vielen Infos, das werde ich wohl einfach ausprobieren müssen.

    Bisher relevante recherchierte Kriterien:

    1. Webhoster – Server Schnelligkeit u.a.
    2. Template und Pagebuilder – beeinflussen Datenbankabfragen, Code
    3. Datenbanken aufräumen und Abfragen optimieren
    4. Abfragen von anderen Hosts, wie API Abfragen können Verzögerungen auslösen
    5. Contentgröße
    5.1 Anzahl von Elementen, Verschachtelungen, CSS Berechnungen
    5.2 Anzahl an Bildern, Videos u.a.
    6. css,js zusammenführen – Template + Plugin Skripte
    7. minify – Code minimieren – Template + Plugin Skripte
    8. Bilder optimieren: Größe und Dateigröße
    9. Dateien auf CDN auslagern
    10. Cache
    11. Lazyload – nicht sichtbare Inhalte erst laden, wenn sie sichtbar sein sollen
    12. GZIP Komprimierung

    Plugins die ich probiert habe:
    https://de.wordpress.org/plugins/autoptimize/
    https://de.wordpress.org/plugins/wp-optimize/
    https://de.wordpress.org/plugins/shortpixel-image-optimiser/
    https://de.wordpress.org/plugins/wp-smushit/

    Nur autoptimize hat nichts gebracht, obwohl es Einstellungen für viele der oben genannten Kriterien bietet. Wenn man dieses Plugin verwendet braucht man m.M.n. die anderen Plugins nicht. Es verwendet z.B. auch Shortpixel.

    WP Optimize + Shortpixel hat nicht viel gebracht, speziell weil kein Lazyload möglich war.

    WP Optimize + Smush hat bisher das beste Ergebnis gebracht und bietet fast alle Einstellungen für die oben genannten Kriterien. Auf https://tools.pingdom.com/ eine Ladezeit von 1,4s von zuvor 7,75s.

    Mit WP Optimize kann man auch die WP Datenbanken aufräumen und optimieren. Meine DB Größe hat sich dadurch von ca. 150 MB auf 6 MB reduziert (das hatte sich aber noch nicht in der Ladegeschwindigkeit deutlich ausgewirkt.

    https://wp-rocket.me/de/preise/ wäre wahrscheinlich die optimale Variante, weil alles damit möglich ist, aber leider kostenpflichtig.

    Weitere Erfahrungen, Tipps etc. sind weiterhin willkommen 🙂

    Gruß
    ebody

    WP-Rocket ist zwar kostenpflichtig, deckt aber einige Punkte auf deiner Liste ab und erklärt vor allem, wofür welche Einstellung gut ist (wobei die Konfiguration recht flott geht). Wieso du meine anderen Vorschläge zu kostenlosen Alternativen (Comet Cache, Cache Enabler) ignorierst und dich statt dessen mit Konkatenierung und Datenbankoptimierung beschäftigst (also eigentlich Punkten, die nachrangig sind) verstehe ich nicht. ¯\_(ツ)_/¯

    Sieh’s doch mal so: alles, was du in WordPress irgendwo eingibst, landet in der Datenbank. Und alles was in der Datenbank landet, musst bei jedem Webseitenaufruf erst einmal abgefragt und aufbereitet werden. Das naheliegende ist doch, diese Abfragen zwischenzuspeichern und diese zwischengespeicherte Fassung auszuliefern, wenn der nächste Besucher die Webseite sehen möchte – statt sich Gedanken zu machen, wie die Datenbankabfragen optimiert und die Datenbank aufgeräumt werden kann. Was du brauchst, ist also ein Plugin, das die Webseiten nach dem ersten Besuch für längere Zeit zwischenspeichert – Cache-Plugins. Da ich das scheinbar furchtbar schlecht erkläre, kannst du ja mal hier nachlesen: https://kinsta.com/de/blog/wordpress-caching-plugins/ – da gibt’s sogar Tipps, welche Plugins besonders geeignet sind.

    Weitere Erfahrungen, Tipps etc. sind weiterhin willkommen 🙂

    Wann reicht es dir denn?

    Und wieso soll dir jemand noch mehr Tipps geben, wenn du sie sowieso ignorierst?
    Hast du mal überlegt, wie lange ich mich mit der Beantwortung ausschließlich deiner Fragen beschäftigt habe? Arbeitest du auch kostenlos? Wie lange beschäftigst du dich dann mit Fragen? Mehrere Stunden?

    Thread-Ersteller ebody

    (@ebody)

    Wieso du meine anderen Vorschläge zu kostenlosen Alternativen (Comet Cache, Cache Enabler) ignorierst und dich statt dessen mit Konkatenierung und Datenbankoptimierung beschäftigst (also eigentlich Punkten, die nachrangig sind) verstehe ich nicht. ¯\_(ツ)_/

    Sei doch nicht direkt so beleidigt. Ich ignoriere deine Vorschläge nicht, nur weil ich in der Zwischenzeit bevor ich hier wieder Antworten lese, eigene Recherchen mache und Dinge ausprobiere. WP Optimize bietet wie schon gesagt viele der von mir in der Liste erwähnten Einstellungen. U.a. auch Cache.

    Wann reicht es dir denn?

    Das ist doch ein Forum oder? Wo andere Leute Beiträge lesen, um sich zu informieren und Erfahrungswerte auszutauschen. Hier geht es um das Thema Pagespeed Optimierung mit WordPress.

    Du hast schon sehr viele, ausführliche Infos geschrieben, ich habe meine Erfahrungen, Recherchen beschrieben (für die ich auch in den letzten Tagen viele Stunden verwendet habe und teile sie auch gerne, damit auch andere Leser hier evtl. was von mitnehmen können), aber damit ist das Thema doch nicht abgeschlossen.

    Es gibt bestimmt immer wieder gute Tipps, Erfahrungen, die hier gesammelt werden können und jeder kann daraus lernen. Das ist doch der Sinn und das Gute einem Forum.

    Gruß
    ebody

    Hallo,
    wir setzen gerade bei einem neuen Projekt das theme generatepress ein. Bis jetzt gefällt uns das Theme sehr gut und beeindruckt durch die Geschwindigkeit. Mittlerweile haben wir für dieses Projekt eine Lizenz für die kostenpflichtige Version erworben, die schon einige für uns wichtige Leistungsmerkmale zusätzlich bietet. Weitere Infos findest du z. B. in dem folgenden Beitrag.
    Bei einigen Projekten setzen wir auch das Standardtheme Twenty Twenty ein.
    Darüberhinaus verwenden wir auch gerne das Theme Customizr
    Viele Grüße
    Hans-Gerd

    Was auch immer problemlos geht um die Site schneller zu machen, auch gänzl. ohne Programmier-Kenntnisse:

    – Code minimieren (zB mit https://cssminifier.com/)
    – Webp-Bilder nutzen (nicht jpg/png)
    – alle unnützen (und zu üppigen) Medien-Dateien/Design-Elemente/Abschnitte raushauen,wenn sie eigentlich keinen Zweck erfüllen u. damit die Seite nur aufblähen
    – überlegen, welche Plugins es wirklich unbedingt benötigt. Von unnützem Ballast trennen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 6 Monaten von musikzumm.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 6 Monaten von musikzumm.

    @musikzumm: Das ist schon richtig – Aber:
    Die heutigen SEO Experten sind Urenkel des Großvaters aller Pageranks(*); Sie verehren jedes Analyseportal, welches die Einsparung eines jeden Byte als Bibelvers predigt – aber kleben ohne Wimpernzucken ein automatisch los plärrendes 50 mb Video in den Header.

    So gesehen ist dein Aufruf zum Sparen unnützer Elemente gut, verhallt aber bei den „Experten“. Denn die verstehen nicht, warum das ach so wichtige, sprechende und hüpfende Designelement weg sollte, wo man doch einen grafischen Button mit 5kb auch auf 4,9 drücken kann …

    Frage: Gibt es z.T. „Webp Bilder“ gute deutschsprachige Infos, Tuts, ?
    Bitte nicht: „google halt danach“ – mich interessieren die persönlichen Tipps.
    Danke!

    *) ja, den von Google selbst, zwar uralt und abgeschaltet, aber irgendwo immer noch im Core aller Maßnahmen.

    @pezi:
    schau mal hier oder relativ neu hier

    Danke für die Sites, die von raidboxes finde ich super.

    Hab auch ein bisschen damit experimentiert (Bilder offline zu *.webp gewandelt) und es ist erstaunlich was man damit einsparen kann.

    Das WP das nicht nativ behandelt, ist mir unverständlich. In den wenigen Sites, die noch immer mit selbstgebauten CMS laufen, ist es ein Vergnügen damit zu arbeiten.
    Einen sarkastischen, aber dazu passenden Satz mit Gutenberg habe ich selbst zensiert …

    So gesehen ist dein Aufruf zum Sparen unnützer Elemente gut, verhallt aber bei den „Experten“.

    Ich weiß ja nicht, wen du immer mit „Experten“ meinst (ich bin Anwender wie du), aber die Reduktion aus Wesentliche ist so grundlegend, dass ich sie nicht nochmal ausdrücklich erwähnen würde. Ich schreibe so schon immer ganze „Blog-Beiträge“ (was eigentlich vom Support-Team gar nicht so gerne gesehen wird).

    *.webp […] Das WP das nicht nativ behandelt, ist mir unverständlich.

    Zur Erinnerung einen Auszug aus der Philosophie, die hinter WordPress steht:

    Der Kern von WordPress wird immer eine solide Reihe von Grundfunktionen bieten. Er ist so konzipiert, dass er schlank und schnell ist und das wird auch immer so bleiben. Wir werden ständig gefragt „wann wird X Funktion gebaut“ oder „warum ist X Plugin nicht in den Core integriert“. Als Faustregel gilt, dass der Core Funktionen bieten sollte, die 80% oder mehr der Endbenutzer tatsächlich schätzen und nutzen werden. Wenn die nächste Version von WordPress mit einem Feature kommt, das die Mehrheit der Benutzer sofort abschalten will oder denkt, dass sie es nie benutzen werden, dann haben wir es vermasselt.

    (Quelle: Philosophy, übersetzt mit Deepl)

    Für die meisten Benutzer sind JPG, PNG gängige Bildformate, die auch von älteren Browsern problemlos unterstützt werden. *.webp ist dagegen für viele immer noch ein Nerd-Format, weil es nicht aus der Digitalkamera oder dem Smartphone kommt. Wer es trotzdem einsetzen möchte, findet dafür Plugins.

    Einen sarkastischen, aber dazu passenden Satz mit Gutenberg habe ich selbst zensiert …

    Warum? (Idealerweise sachliche) Kritik ist doch konstruktiv.

    Sicher haben die Core-Entwickler andere Schwerpunkte gelegt. Mit dem „Classic Editor“ und ohne die Gestaltunsmöglichkeiten, die der Block-Editor bietet, wäre WordPress heute schon nicht mehr konkurrenzfähig.

    wen du immer mit „Experten“ meinst

    Wenn ich „Experten“ in Anführungszeichen schreibe, meine all ich, die keine sind, aber so tun.
    Ich betreue etliche Sites und hier schlagen immer wieder solche „Experten“ auf, die ich meine. Wollen uns ihr Know how andrehen und, ja da sind die jeden Pixel und Byte einsparenden Gurus unterwegs.
    Doch wenn man sie auf ihren eigene „Referenz“-Website anspricht, die 50 mb Startlast herumträgt, brabbeln sie ihre SEO Gebetsbücher herunter.

    (ich bin Anwender wie du)

    , Schon, aber du (und die wenigen anderen Multi-Supporter hier) sind für mich mehr Profis. Gegen mich auf jeden Fall. Denn ich verdiene nicht wirklich viel für das Betreuen der Sites (auch wenn mir ein Forist das mal vorgeworfen hat)

    Ich schreibe so schon immer ganze „Blog-Beiträge“

    Das mag ich besonders. Weniger mag ich, wenn Leute recht kurz angebunden und etwas überfordernd einen Satz hinwerfen.

    z.T. webp: Ja, stimmt schon, die Verbreitung ist leider noch zu gering, manche Browser tanzen noch aus der Reihe und die Digicam macht jpg und höchstens noch raw.
    Genau deswegen habe ich es ja aus den Augen verloren.
    Aber vielleicht kommt es ja nochmal auch in den Core. Schau’n mer mal, gell.

    Jedenfalls fände ich (evtl. nur ich) es wichtiger, das Bildhandling in/mit WP zu verbessern (also z.B. *.webp wenigstens hochladen lassen (ohne Gefrickel)) als den Herrn Gutenberg zum Webdesigner umzuschulen …

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